Aufgabe 8
Stimmen

Lesen Sie das nächste Telefongespräch zwischen Ebling und einer ziemlich wütenden Frau und beantworten Sie die Fragen.
 

„Ach du schon wieder. Ich konnte nicht ins Pantagruel kommen. Sie ist wieder da.“
„Katja? Du meinst ... du bist wieder mit Katja?“
Ebling nickte und schrieb den Namen auf ein Blatt Papier. Er vermutete, daß die Frau, mit der er sprach, Carla hieß, aber er hatte noch nicht genug Indizien, um es wagen zu können, sie so anzureden. Leider nannte niemand mehr am Telefon den eigenen Namen: Die Nummern wurden angezeigt, und jeder ging davon aus, daß der andere vor dem Abheben schon wußte, wer anrief.
„Das verzeihe ich dir nicht.“
„Es tut mir leid.“
„Blödsinn. Es tut dir nicht leid!“
„Nun ja.“ Ebling lehnte sich lächelnd an die Seitenwand des IKEA-Schranks. „Vielleicht nicht. Katja ist erstaunlich.“
Sie schrie eine Weile. Sie fluchte und drohte, und dann weinte sie auch noch. Aber da es ja schließlich Ralf war, der dieses Chaos angerichtet hatte, mußte Ebling kein schlechtes Gewissen haben. Mit klopfendem Herzen hörte er ihr zu. Er war der Seele einer aufregenden Frau noch nie so nahe gekommen.
„Nimm dich zusammen!“ sagte er scharf. „Es konnte nicht funktionieren, das weißt du genau!“
Nachdem sie aufgelegt hatte, stand er eine Weile mit sanftem Schwindelgefühl da und horchte in die Stille, als wäre irgendwo noch Carlas Schluchzen zu hören.
Als er in der Küche Elke begegnete, blieb er verwundert stehen. Für einen Moment war es ihm vorgekommen, als stamme sie aus einem anderen Dasein oder einem Traum, der mit dem wirklichen Leben nichts zu tun hatte.
 

1. Weiß Ebling mit wem er am Telefon spricht?


 

2. Warum sagt niemand mehr am Telefon seinen Namen?


 

3. Denken Sie, dass Ebling gestresst oder traurig ist über die Wut der Frau?


 

4. Warum hat er kein schlechtes Gewissen, obwohl die Frau schreit, flucht und weint?


 

5. Tröstet er die Frau oder macht ihr Hoffnung?


 

6. Wie sieht Ebling seine Frau, als er sie in der Küche trifft?



 

  1. Nein (Er vermutete, daß die Frau, mit der er sprach, Carla hieß...)
  2. Die Nummern wurden angezeigt, und jeder ging davon aus, daß der andere vor dem Abheben schon wußte, wer anrief.
  3. Nein (Ebling lehnte sich lächelnd an die Seintenwand des IKEA-Schranks)
  4. Aber da es ja schließlich Ralf war, der dieses Chaos angerichtet hatte, mußte Ebling kein schlechtes Gewissen haben.
  5. Nein. Er sagt „Es konnte nicht funktionieren, das weißt du genau!“
  6. ... als stamme sie aus einem anderen Dasein oder einem Traum, ...

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