Schnelleinstieg:
Direkt zum Inhalt springen (Alt 1)Direkt zur Sekundärnavigation springen (Alt 3)Direkt zur Hauptnavigation springen (Alt 2)

Schöne Aussichten

Wie sieht das urbane Leben aus? Wie ticken unsere Städte? Im Rahmen des Fotoprojekts Schöne Aussichten zeigen Webredakteure der Goethe-Institute in Portugal, Spanien, Frankreich, Belgien, Italien und Deutschland bildliche Eindrücke aus ihren Städten.


Lesen

  • Der Internetredakteur, Johannes von Stritzky, liest auf einer Bank in La Fresneda und in Begleitung der Malteserhündin Kika „Das leere Spanien“ von Sergio del Molino. Foto: Daniel Tornero Rojo © Goethe-Institut Madrid
    Lesen im „Leeren Spanien” (La Fresneda, Teruel, Spanien)

    Gibt es einen passenderen Ort als eine Kleinstadt in Teruel, um Sergio del Molinos „Leeres Spanien“ zu lesen? La Fresneda liegt im keltiberischen Bergland, dem nach Lappland am dünnsten besiedelten Gebiet Europas und wird daher auch das „spanische Lappland“ genannt. Eine kleine Vorschau auf den Themenschwerpunkt unseres Magazins im November.
  • Lesen im Jardim do Torel in Lissabon Foto (Ausschnitt): Sara Rahnenführer © Goethe-Institut Portugal
    Im Jardim do Torel (Lissabon, Portugal)

    Auf einem der Hügel Lissabons liegt unweit des Goethe-Instituts versteckt der Jardim do Torel. Viele Lisboetas kommen nach der Arbeit zum Entspannen, Picknicken oder Lesen in den Garten. Erst kürzlich wurde dieser neu gestaltet und die Bänke mit Versen berühmter Lissabonner Poeten versehen. So laden nun neben dem Ausblick auf die Stadt und den Tejo auch die Worte von Fernando Pessoa oder Ary dos Santos zum Verweilen ein.
  • Buchladen, davor ausgestellte Bücher, Shakespear-Bild an der Wand Foto (Ausschnitt): Elena van Meirvenne © Goethe-Institut Frankreich
    Englische Literatur im Herzen von Paris (Paris, Frankreich)

    Für die Liebhaber*innen der englischen Literatur gibt es in Paris eine weltbekannte Adresse in der Rue de l‘Odéon: Shakespeare and Company. Dieser Buchladen wurde 1919 von der Amerikanerin Sylvia Beach gegründet und diente während der Zwischenkriegszeit als Treffpunkt angloamerikanischer Schriftsteller wie Ernest Hemingway, F. Scott Fitzgerald, Gertrude Stein und James Joyce. Vor allem die gemütliche Einrichtung und das Café nebenan machen die Buchhandlung zu einer echten Attraktion!
  • Mit Blick aufs Kolosseum in Rom lesen wir von Venedig und anderen Zeiten. Unsere Art zu reisen trotz Corona. Sehr empfehlenswert. © Goethe-Institut Italien | Foto: Sarah Wollberg
    Kolosseum, Rom (Italien)

    Mit Blick aufs Kolosseum in Rom lesen wir von Venedig und anderen Zeiten. Unsere Art zu reisen trotz Corona. Sehr empfehlenswert.
  • Installation von Marc Bausback am Hauseingang der Li-Be © Goethe-Institut Italien | Foto: Giulia Mirandola
    Li-Be, Berlin (Deutschland)

    In Berlin gibt es ein Haus, das sich nur mit Lesen und Literatur beschäftigt. Es ist das Literaturhaus Berlin, genannt Li-Be. Ein Wohlfühlort für all diejenigen, die Bücher lieben. Die Installation am Eingang ist von Marco Bausback.
  • Auf dem Sprung zum Europa Parlament in Brüssel eine schnelle Lektüre? Wir raten davon ab, auch wenn wir uns das Bildmotiv nicht entgehen lassen konnten. Vielleicht beim nächsten Mal lieber in der Metro als mitten auf der Straße! Foto (Ausschnitt): Helena Smendek © Goethe-Institut Belgien
    Unerwartetes Lesen in Brüssel (Belgien)

    Auf dem Sprung zum Europa Parlament in Brüssel eine schnelle Lektüre? Wir raten davon ab, auch wenn wir uns das Bildmotiv nicht entgehen lassen konnten. Vielleicht beim nächsten Mal lieber in der Metro als mitten auf der Straße!

Urban gardening

  • Paprika im Gemeinschaftsgarten von „Esta es una plaza“ im Stadtteil Lavapiés in Madrid Foto: Daniel Tornero © Goethe-Institut Madrid
    Viel mehr als selbst angebautes Gemüse (Lavapiés, Madrid, Spanien)

    Im Madrider Zentrumsbezirk sind Grünflächen rar und es gibt insgesamt nur wenig öffentlichen Raum, um sich frei von Konsumzwang zu treffen und nachbarschaftliche Beziehungen zu pflegen. Daher gibt es „Esta es una plaza“, einen seit 2008 von den Anwohner*innen erstrittenenen und für vielfältige Aktivitäten genutzten Raum, in dessen Zentrum der Gemeinschaftsgarten steht. Die Freude und und Energie, mit der sich die Nachbar*innen dort engagieren, kann man den reifen Paprika, Granatäpfeln und Quitten förmlich ansehen.
  • Bunte Gießkannen stehen vor einer farbigen Wand in einem Garten in München Foto (Ausschnitt): © Jakob Rondthaler
    Gießkannen in Giesing (München, Deutschland)

    Direkt an der Isar, im Münchner Stadtviertel Giesing, liegt der Rosengarten. Im hinteren Bereich des Parks teilen sich mehrere Münchner*innen eine Gartenfläche, jede*r bewirtschaftet eine kleine Parzelle. Genau wie der Garten und Giesing sind auch die Gießkannen: bunt.
  • Ein einzigartiger Ort für alle Pariser Gärtner (Parc de Bercy, Paris, Frankreich) Foto (Ausschnitt): Elena van Meirvenne © Goethe-Institut Frankreich
    Ein einzigartiger Ort für alle Pariser Gärtner (Parc de Bercy, Paris, Frankreich)

    La Maison du Jardinage, die sich im Parc de Bercy befindet, umfasst einen Raum für praktische Aktivitäten und Austausch, eine eindrucksvolle Fachbibliothek, vielfältige Ausstellungen, ein Gewächshaus und einen experimentellen Gemüsegarten. Hier werden biologische Anbautechniken angewandt und die Artenvielfalt im urbanen Raum gefördert. Besucher*innen lernen hier, wie man in einer Wohnung, auf einem Balkon oder auf einem Schulhof biologisch gärtnern kann.
  • Urban gardening Belgien quer © Goethe-Institut Belgien / Foto: Tanya Wittal-Düerkop
    Urban Gardening in Brüssel

    Am südöstlichen Rand Brüssels gibt es seit 2016 einen "potager collectif", ein Urban Gardening-Projekt gelegen auf einem freien Grundstück zwischen Häusern einer historischen Siedlung. Ein kleines Nachbar*innennetzwerk baut mit Spaß und Begeisterung Gemüse, Obst und Kräuter an, macht Kompost und experimentiert sogar mit Saatgut. Pierre, hier im Bild, begeisterter Hobbygärtner ist Gründungsmitglied und Sekretär des "potager collectif" und kümmert sich täglich um seine Pflanzen.
  • <i>Urban gardening</i> ist in Lissabon kein neuer Trend. Nach Portugals EG-Beitritt 1986 zogen viele Menschen vom Land in die Städte, legten kleine Gärten an und verbesserten so ihre Lebensmittelversorgung. Während der Finanzkrise weiteten sich diese spontan entstandenen Flächen stetig aus. Heute sind offizielle urbane Gärten zentraler Teil der Stadtplanung: Im Rahmen der European Green Capital 2020 sollen die Lissabonner Parques Hortícolas von neun auf zehn Hektar anwachsen. Foto (Ausschnitt): Pedro Sol © Goethe-Institut Portugal
    Ein Garten in Alvalade (Lissabon, Portugal)

    Urban gardening ist in Lissabon kein neuer Trend. Nach Portugals EG-Beitritt 1986 zogen viele Menschen vom Land in die Städte, legten kleine Gärten an und verbesserten so ihre Lebensmittelversorgung. Während der Finanzkrise weiteten sich diese spontan entstandenen Flächen stetig aus. Heute sind offizielle urbane Gärten zentraler Teil der Stadtplanung: Im Rahmen der European Green Capital 2020 sollen die Lissabonner Parques Hortícolas von neun auf zehn Hektar anwachsen.

Am Wasser

  • Der Blick auf das Türkisblau des Tajo macht allen Großstadtlärm vergessen Foto: Daniel Tornero © Goethe-Institut Madrid
    Idylle 160 km nordöstlich von Madrid (Naturpark Alto Tajo, Spanien)

    Der Tajo ist der zweitlängste Fluss Spaniens und hat viele Gesichter. Bis er in Lissabon in den Atlantik mündet, passiert er Naturparks, Atomkraftwerke, Stauseen und königliche Paläste. Im wasserknappen Spanien sorgt seine Nutzung immer wieder für Konflikte, doch an seinem geschützten Oberlauf scheint die Welt noch in Ordnung.
  • Der Englische Garten ist sowohl bei Einwohnern als auch bei Besuchern der bayrischen Hauptstadt das ganze Jahr über ein beliebter Ausflugsort. Die bekannteste Attraktion dieses Stadtparks ist die Eisbachwelle, auf der urbane Surfer ihr Können zeigen - einer nach dem anderen, versteht sich! Foto: Teresa Laranjeiro © Goethe-Institut Portugal
    Wellenreiten in Bayern (München, Deutschland)

    Der Englische Garten ist sowohl bei Einwohnern als auch bei Besuchern der bayrischen Hauptstadt das ganze Jahr über ein beliebter Ausflugsort. Die bekannteste Attraktion dieses Stadtparks ist die Eisbachwelle, auf der urbane Surfer ihr Können zeigen - einer nach dem anderen, versteht sich!
  • Canal Saint-Martin (Paris, Frankreich) Foto: Lise Mirville © Goethe-Institut Frankreich
    Canal Saint-Martin (Paris, Frankreich)

    Am Canal Saint-Martin entlang, durch den Quai de Valmy im Osten von Paris gehen die Pariser spazieren und frische Luft schnappen. Hier kann man sich treffen und entspannt am Ufer etwas essen. Der Spaziergang ist begleitet von Schiffsschleusen und kleinen Brücken, die eine noch schönere Aussicht auf die Pariser Landschaft bieten.
  • Keine Stunde von Rom entfernt liegt der wunderschöne Lago di Martignano, einer der saubersten Seen Italiens. An seinen Ufern, die zu einem Naturschutzgebiet gehören, kann man Füchse, Hasen, Wildschweine, Kühe und Esel beobachten. Nah an der großen Stadt ist er perfekt für einen erfrischenden Tagesausflug, aber auch, um ganzjährig auf dem Land zu leben. Foto: Sarah Wollberg © Goethe-Institut Italien
    Lago di Martignano (Provinz Rom, Italien)

    Keine Stunde von Rom entfernt liegt der wunderschöne Lago di Martignano, einer der saubersten Seen Italiens. An seinen Ufern, die zu einem Naturschutzgebiet gehören, kann man Füchse, Hasen, Wildschweine, Kühe und Esel beobachten. Nah an der großen Stadt ist er perfekt für einen erfrischenden Tagesausflug, aber auch, um ganzjährig auf dem Land zu leben.
  • Blick über Azenhas do Mar Foto: Teresa Laranjeiro © Goethe-Institut Portugal
    Azenhas do Mar (Sintra, Portugal)

    Sommer, Sonne, Hitze und Wasser... viel Wasser! Wenn die Temperaturen steigen, füllen sich die Strände Portugals mit Menschen auf der Suche nach Abkühlung. Und an Stränden mangelt es in dem Land mit der langen Atlantikküste wahrlich nicht! Unser Tipp für heiße Sommertage: ein Ausflug zu dem malerischen Ort Azenhas do Mar unweit der Hauptstadt Lissabon. Traumhafte Landschaft und ein erfrischendes Bad im Meer oder in dem in den Felsen gebauten Meerwasser-Schwimmbad inklusive!
  • <b>Am Wasser im Park Malou (Brüssel, Belgien)</b><br><br>Wie kann man sich abkühlen, wenn Freibäder in Brüssel fehlen? Mit einem Besuch der vielen Brüsseler Parks und Seen zum Beispiel. Wir befinden uns im ältesten öffentlichen Park der Brüsseler Gemeinde Woluwe Saint-Lambert dem Park Malou, der zum Spazieren gehen und beobachten von Wildleben einlädt. Nur schwimmen ist leider nicht erlaubt. Foto (Zuschnitt): Benjamin Panten © Goethe-Institut Belgien
    Am Wasser im Park Malou (Brüssel, Belgien)

    Wie kann man sich abkühlen, wenn Freibäder in Brüssel fehlen? Mit einem Besuch der vielen Brüsseler Parks und Seen zum Beispiel. Wir befinden uns im ältesten öffentlichen Park der Brüsseler Gemeinde Woluwe Saint-Lambert dem Park Malou, der zum Spazieren gehen und beobachten von Wildleben einlädt. Nur schwimmen ist leider nicht erlaubt.

Sport

  • Yoga-Kurs unter freiem Himmel auf einer Hinterhofterasse in Lavapiés Foto: Johannes von Stritzky © Goethe-Institut Madrid
    Die innovative Kraft der Krise (Madrid, Spanien)

    Nach und nach stellt sich auch in Madrid die so genannte “Neue Normalität” ein und das Bedürfnis danach, gemeinsam mit anderen Menschen Sport zu betreiben, ist groß. Man trifft sich zum Yoga unter freiem Himmel. Doch wer nicht physisch dabei sein kann oder möchte, kann sich weiterhin vía Webcam dazuschalten.
  • Zwei Tischtennisschläger und ein Ball liegen auf einer Tischtennis-Platte in einem Stadtpark in München. Foto (Ausschnitt): Jakob Rondthaler © Goethe-Institut
    Mit Abstand am besten (München, Deutschland)

    Wer in München Tischtennis spielen möchte, muss nach Tischtennis-Platten nicht lange suchen. Online findet sich eine Stadtkarte, auf der alle eingezeichnet sind. Nur: Eine freie Platte findet sich selten – offenbar lieben es sehr viele Menschen in dieser Stadt, Pingpong zu spielen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Leute sich zurzeit noch nicht zu nahe kommen möchten: Tischtennis ist eben mit Abstand der beste Sport!
  • Auf den vielen öffentichen Sportanlagen in den römischen Parks können die Sportlerinnen und Sportler nun endlich wieder Outdoor-Training betreiben. Foto (Detail): Claudia Giusto © Goethe-Institut Italien
    Fitness im Freien (Rom, Italien)

    Auf den vielen öffentichen Sportanlagen in den römischen Parks können die Sportlerinnen und Sportler nun endlich wieder Outdoor-Training betreiben.
  • Ein typisches Bild für die Pariser Banlieue : In vielen Städten gibt es hier sogenannte Gesundheits-Parcours (parcours de santé), die es den Bewohner*innen erlaubt, kostenlos an der frischen Luft zu trainieren. Foto (Ausschnitt): Stephanie Hesse © Goethe-Institut Frankreich
    Freiluft-Training in Romainville (Frankreich)

    Ein typisches Bild für die Pariser Banlieue : In vielen Städten gibt es hier sogenannte Gesundheits-Parcours (parcours de santé), die es den Bewohner*innen erlaubt, kostenlos an der frischen Luft zu trainieren.
  • Joggen in Brüssel © Goethe-Institut Brüssel Foto: Benjamin Panten
    Joggen auf dem Waldweg (Brüssel, Belgien)

    Die Brüsseler Parks und das Brüsseler Umland bieten viele Gelegenheiten um draußen Sport zu treiben. Seit die Fitness Clubs wieder offen sind, ist man auch wieder öfter ganz alleine unterwegs.
  • Langsam kehrt das normale Leben in die Städte zurück und die Menschen beginnen wieder, Sport im Freien zu treiben. Vor allem das Laufen ist als sicherer (weil kontaktfreier) Sport beliebt. Ob am Strand, am Flussufer oder durch die Straßen die Stadt: Beim Laufen geht es darum, in Bewegung und den Kopf frei zu bekommen. Foto: J. Laranjeiro © Goethe-Institut Portugal
    Joggen am Ufer des Flusses Mondego (Coimbra, Portugal)

    Langsam kehrt das normale Leben in die Städte zurück und die Menschen beginnen wieder, Sport im Freien zu treiben. Vor allem das Laufen ist als sicherer (weil kontaktfreier) Sport beliebt. Ob am Strand, am Flussufer oder durch die Straßen die Stadt: Beim Laufen geht es darum, in Bewegung und den Kopf frei zu bekommen.

Tiere

  • Esel Cid grast in einem üppigen Grünstriefen voller Mohnblumen, Margariten und Disteln neben der Bushaltestelle von Utande. Foto: Johannes von Stritzky © Goethe-Institut Madrid
    Warten auf den Bus (Utande, Spanien)

    Bis vor nicht allzu langer Zeit waren Esel aus der spanischen Dorfkulisse nicht wegzudenken. Heute sieht man sie kaum noch. Vor fünf Jahren zog Cid nach Utande und sorgt mit seiner ausgeprägten Eselpersönlichkeit regelmäßig für Gesprächsstoff. Und vor allen seine entusiastischen Begrüßungen erobern die Herzen von Einheimischen und Besuchern.
  • In den Berliner Straßen trifft man häufig auf Bären. Dieser hier ist in einem Kinderwagen unterwegs. Er gehört Petra. Davor gehörte er Clara und davor ihrer Mutter. Foto: Giulia Mirandola © Goethe-Institut Italien
    Berliner Bären (Berlin, Deutschland)

    In den Berliner Straßen trifft man häufig auf Bären. Dieser hier ist in einem Kinderwagen unterwegs. Er gehört Petra. Davor gehörte er Clara und davor ihrer Mutter.
  • Schöne Aussichten - Tiere in ... Foto: Andrea Bélafi © Goethe-Institut Belgien
    Wilde Tiere im Brüsseler Umland (Brüssel, Belgien)

    Ein Blick auf die andere Straßenseite offenbart ein vielfältiges Wildleben im Brüsseler Umland. Mal huscht ein Reh vorbei, mal hoppelt ein Hase und ein anderes Mal schleicht ein Fuchs durchs hohe Gras. Ob sich all diese Tiere Abends auch friedlich gute Nacht sagen? Zu wünschen wäre es.
  • In vielen Ecken Lissabons erobern derzeit die Tiere den nahezu menschenleeren Raum. Im Park vor dem Goethe-Institut jedoch haben Hühner und anderes Federvieh schon immer das Sagen. Wenn den ganzen Tag über die Hähne krähen, fühlt man sich auf diesem Hügel im Herzen der Stadt wie auf dem Land. Vor einigen Jahren spazierte eine Zeitlang täglich und wie selbstverständlich eine schwarze Henne in unser Gebäude und legte dort insgesamt acht Eier. Bertha ist bis heute unvergessen! Foto: Julia Klein © Goethe-Institut Portugal
    Wo der Hahn kräht (Lissabon, Portugal)

    In vielen Ecken Lissabons erobern derzeit die Tiere den nahezu menschenleeren Raum. Im Park vor dem Goethe-Institut jedoch haben Hühner und anderes Federvieh schon immer das Sagen. Wenn den ganzen Tag über die Hähne krähen, fühlt man sich auf diesem Hügel im Herzen der Stadt wie auf dem Land. Vor einigen Jahren spazierte eine Zeitlang täglich und wie selbstverständlich eine schwarze Henne in unser Gebäude und legte dort insgesamt acht Eier. Bertha ist bis heute unvergessen!
  • Während des Lockdowns haben die Enten die historischen Brunnen Roms erobert. Hier erfrischen sie sich mit Blick über die ganze Stadt in der Fontana dell’Acqua Paola (1610-1612), auch Fontanone (großer Brunnen) genannt. Foto: Sarah Wollberg © Goethe-Institut Rom
    Enten im Fontanone (Rom, Italien)

    Während des Lockdowns haben die Enten die historischen Brunnen Roms erobert. Hier erfrischen sie sich mit Blick über die ganze Stadt in der Fontana dell’Acqua Paola (1610-1612), auch Fontanone (großer Brunnen) genannt.
  • Nähern Sie sich der Straßburger Orangerie; spitzen Sie die Ohren, um das Klappern zu hören… Als elsässische Symboltiere schweben Störche über der Stadt Straßburg. Inspiriert von dem französischen Street-Art-Künstler Invader und seinen Mosaikbildern und als großer Fan von Pixel Art verteilt der Straßburger Künstler Stork Störche in der ganzen Stadt. Also Augen auf! Foto (Ausschnitt): Violaine Varin © Goethe-Institut Frankreich
    Verpixelte Störche (Straßburg, Frankreich)

    Nähern Sie sich der Straßburger Orangerie; spitzen Sie die Ohren, um das Klappern zu hören… Als elsässische Symboltiere schweben Störche über der Stadt Straßburg. Inspiriert von dem französischen Street-Art-Künstler Invader und seinen Mosaikbildern und als großer Fan von Pixel Art verteilt der Straßburger Künstler Stork Störche in der ganzen Stadt. Also Augen auf!

Blick aus dem Fenster

  • Blick über die Dächer des Dorfes Utande in der Alcarria mit der für die Region Typischen Landschaftsformationen im Hintergrund. Foto: Daniel Tornero © Goethe-Institut Madrid
    Vermeintliche Idylle (Utande, Spanien)

    Wenn man schon nicht nach Draußen darf, dann doch zumindest das Homeoffice so weit ans Äußere der eigenen vier Wände verlagern wie es geht und gelegentlich die Blicke über die Dächer schweifen lassen und den Vögeln und den Vögeln lauschen. Doch der Schein trügt: die Landwirtschaft kennt keinen Lockdown und so ist der Traktorenlärm ist ein fester Bestandteil des Idylls.
  • Blick aus dem Fenster in Brüssel Foto: Tanya Wittal-Düerkop © Goethe-Institut Brüssel;
    Blick in den Garten (Brüssel, Belgien)

    In den Brüsseler Wohnquartieren gleichen sich die backsteinernen Straßenfassaden der Reihenhäuser. Die Hinterhöfe und Gärten aber lassen begrenzten Raum für individuelle Entfaltung. Manch einer baut sich einen "Kot", einen Hinterhausanbau an und damit den Garten zu. Andere bauen sich ein Gartenhäuschen, denn die belgischen Häuser sind selten unterkellert. Der Blick aus dem Fenster auf den mit neuem Rasen bestückten Garten, das Home Office auf dem Balkon - eine wahre Freude!
  • Der Blick aus dem Fenster fällt auf ein graues Gebäude: das Arbeitsgericht. Man kann direkt in den Verhandlungssaal blicken und die Menschen in ihren Gerichtsverhandlungen beobachten. Vorher stehen sie oft nervös in unserer Seitenstraße. Foto: Jörn Müller © Goethe-Institut e. V.
    Gericht (München, Deutschland)

    Der Blick aus dem Fenster fällt auf ein graues Gebäude: das Arbeitsgericht. Man kann direkt in den Verhandlungssaal blicken und die Menschen in ihren Gerichtsverhandlungen beobachten. Vorher stehen sie oft nervös in unserer Seitenstraße.
  • Auch in der häuslichen Isolation geht die Arbeit weiter. Ein Blick aus dem Fenster: Das Silber des Ozeans verschwimmt im Wolkengrau. Ab und zu durchbricht ein schüchterner Sonnenstrahl die Wolken. Der Blick verliert sich in der Landschaft zwischen der Mündung des Douro und dem Boa-Nova-Leuchtturm. Blütenpracht im Stadtpark, Vögel in majestätischem Flug - Boten des Frühlings. Foto: José Rios © Goethe-Institut Portugal
    Meer in Sicht (Porto, Portugal)

    Auch in der häuslichen Isolation geht die Arbeit weiter. Ein Blick aus dem Fenster: Das Silber des Ozeans verschwimmt im Wolkengrau. Ab und zu durchbricht ein schüchterner Sonnenstrahl die Wolken. Der Blick verliert sich in der Landschaft zwischen der Mündung des Douro und dem Boa-Nova-Leuchtturm. Blütenpracht im Stadtpark, Vögel in majestätischem Flug - Boten des Frühlings.
  • Ostia, an der römischen Küste. An sonnigen Tagen lieben es die Römerinnen und Römer hier an den Strand zu gehen oder in einem der vielen Fischrestaurants zu essen. Während des Lockdowns ist die Piazza, die normalerweise voller Menschen, Geschäfte, Cafés und Restaurants ist, wie leergefegt. (Lungomare Paolo Toscanelli und Piazza Anco Marzio) Foto (Detail): Lauretta Costa © Goethe-Institut Italien
    Ostia (Rom, Italien)

    Ostia, an der römischen Küste. An sonnigen Tagen lieben es die Römerinnen und Römer hier an den Strand zu gehen oder in einem der vielen Fischrestaurants zu essen. Während des Lockdowns ist die Piazza, die normalerweise voller Menschen, Geschäfte, Cafés und Restaurants ist, wie leergefegt. (Lungomare Paolo Toscanelli und Piazza Anco Marzio)
  • Romainville hat sich dem urbanen Gartenbau verschrieben: Wenn die eigenen vier Wände zu eng werden, dann geht es hinaus auf die Terrasse – zum Sähen, Pflanzen oder Gießen. Im Hintergrund entsteht zudem der erste Turm Frankreichs, in dem ab September 2020 Gemüse und Obst angebaut werden sollen. Foto: Stephanie Hesse © Goethe-Institut Frankreich
    Urban gardening (Romainville bei Paris, Frankreich)

    Romainville hat sich dem urbanen Gartenbau verschrieben: Wenn die eigenen vier Wände zu eng werden, dann geht es hinaus auf die Terrasse – zum Sähen, Pflanzen oder Gießen. Im Hintergrund entsteht zudem der erste Turm Frankreichs, in dem ab September 2020 Gemüse und Obst angebaut werden sollen.

Homeoffice

  • Homeoffice aus dem „Entleerten Spanien“ (Utande, Spanien) Foto: Daniel Tornero © Goethe-Institut Madrid
    Homeoffice aus dem „Entleerten Spanien“ (Utande, Spanien)

    Ein Dorf mit 31 Einwohnern, ohne Läden, Bars oder Restaurants. Die letzte Busanbindung wurde vor Jahren eingestellt. Orte, die für das so genannte „Entleerte Spanien“ stehen, schützen in Zeiten von Alarmzustand und allgemeiner Quarantäne vor Ansteckung und wirken beruhigend auf Geist und Seele.
  • Home Office Belgien quer Foto: Nikoleta Arnaudova © Goethe-Institut Brüssel
    Home Office im Wohnzimmer (Brüssel, Belgien)

    Im Home Office arbeiten bietet vielfältige Möglichkeiten täglich einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Heute arbeite ich mal am Wohnzimmertisch mit sonnigem Blick.
  • In Zeiten der häuslichen Isolation wird die eigene Wohnung zum Arbeitsplatz. Aber wo arbeitet es sich zu Hause am besten? Während manche weiterhin am Schreibtisch sitzen, zieht es andere in den Garten oder auf den Balkon, denn an der frischen Luft fließen die Ideen einfach besser. Und wer weder das eine noch das andere hat, macht es sich einfach auf dem Sofa bequem. Im Licht der Morgensonne und umgeben von Pflanzen geht die Arbeit besonders leicht von der Hand! Foto: Teresa Laranjeiro © Goethe-Institut Portugal
    Homeoffice auf dem Sofa (Lissabon, Portugal)

    In Zeiten der häuslichen Isolation wird die eigene Wohnung zum Arbeitsplatz. Aber wo arbeitet es sich zu Hause am besten? Während manche weiterhin am Schreibtisch sitzen, zieht es andere in den Garten oder auf den Balkon, denn an der frischen Luft fließen die Ideen einfach besser. Und wer weder das eine noch das andere hat, macht es sich einfach auf dem Sofa bequem. Im Licht der Morgensonne und umgeben von Pflanzen geht die Arbeit besonders leicht von der Hand!
  • Schreibtisch in einem Homeoffice in München Foto (Ausschnitt): Eliphas Nyamogo © Goethe-Institut
    Homeoffice und Hausaufgaben (München, Deutschland)

    Das Homeoffice kann in diesen Zeiten eingeschränkter Mobilität gemütlich, aber auch herausfordernd sein. Oftmals gibt es keine Pausen für Kaffee oder Mittagessen. Und den Kindern bei den Hausaufgaben zu helfen, ist Teil der Büroarbeit – Multitasking auf mehreren Ebenen!
  • Home Office Frankreich quer Foto (Ausschnitt): Maxim Doucet © Goethe-Institut Paris
    Videokonferenz am Küchentisch (Paris, Frankreich)

    Seit dem 16. März 2020 sind auch die Mitarbeiter*innen der Goethe-Institute Frankreich im Home Office. Für Eltern, die nebenbei Homeschooling betreiben, kann das zu einer echten Herausforderung werden. Die eine oder andere Aufgabe im Haushalt bleibt da schon mal liegen – wie der Wäscheberg im Hintergrund…
  • Ein Zitronenbäumchen als Blickfang draußen vor dem Fenster spendet in diesen Zeiten etwas Ruhe und Entspannung. Es scheint die Sonne und kündigt die ersten Frühlingstage an. Hoffentlich wird Homeoffice bald wieder nur eine Option aber kein Muss sein. Foto: Libera Picchianti © Goethe-Institut Rom
    Homeoffice und draußen blühen die Zitronen (Rom, Italien)

    Ein Zitronenbäumchen als Blickfang draußen vor dem Fenster spendet in diesen Zeiten etwas Ruhe und Entspannung. Es scheint die Sonne und kündigt die ersten Frühlingstage an. Hoffentlich wird Homeoffice bald wieder nur eine Option aber kein Muss sein.

Eine Nacht in

  • Nachts über den Dächern Lavapiés (Madrid, Spanien) © Goethe-Institut Madrid / Foto: Leon Schepers
    Über den Dächern von Lavapiés (Madrid, Spanien)

    Das lebendige Viertel im Süden der Altstadt hat den Kampf gegen die Gentrifizierung noch nicht aufgegeben. Wenn es dunkel wird füllen sich die unzähligen klassischen Bars mit Einheimischen und Leuten aus aller Welt und man trifft sich auf eine Caña oder einen Wermuth. Die Wäsche wird traditionell auf Leinen getrocknet, die über den Straßen und unter Fenstern gespannt sind. Bei klarem Himmel lässt sich das südliche Ende der sechs Millionen Stadt erahnen.
  • Riesenrad im Olympiapark München Foto (Ausschnitt): Jakob Rondthaler © Goethe-Institut
    Nachts im Olympiapark (München, Deutschland)

    Münchner*innen behaupten gerne, sie wohnten in der „nördlichsten Stadt Italiens“. Sobald die Tage länger werden, leben sie deswegen so, wie sie sich das Leben in Südeuropa eben vorstellen: hauptsächlich draußen. Bis spät in die Nacht sitzen sie dann im Biergarten, an der Isar oder im Olympiapark, in dem sich an Sommertagen sogar ein Riesenrad dreht.
  • Eine bekannte Szene jede Nacht in den Straßen von Paris: Trotz winterlicher Kälte sitzen die Leute bis tief in die Nacht draußen vor den Bars. Unter Heizstrahlern und vor Wind und Regen geschützt wird hier getrunken, geraucht und gelacht. Es ist ein Lebensgefühl, welches auf den ersten Blick und vor allem im Winter komisch wirken kann; aber probiert man es einmal aus, versteht man, warum es -eingewickelt in eine Decke und mit Blick auf das rege Treiben der Stadt - zu einem Genuss wird. Eine typische Nacht in Paris bedeutet also eine Nacht mit Freunden vor einer Bar oder einem Café. Foto: Laura Spießmacher © Goethe-Institut Frankreich
    Le Café de Raphaëlle – Rue de la Terrasse (Paris, Frankreich)

    Eine bekannte Szene jede Nacht in den Straßen von Paris: Trotz winterlicher Kälte sitzen die Leute bis tief in die Nacht draußen vor den Bars. Unter Heizstrahlern und vor Wind und Regen geschützt wird hier getrunken, geraucht und gelacht. Es ist ein Lebensgefühl, welches auf den ersten Blick und vor allem im Winter komisch wirken kann; aber probiert man es einmal aus, versteht man, warum es -eingewickelt in eine Decke und mit Blick auf das rege Treiben der Stadt - zu einem Genuss wird. Eine typische Nacht in Paris bedeutet also eine Nacht mit Freunden vor einer Bar oder einem Café.
  • Eine typische Gasse im römischen Ausgehviertel Trastevere, wie man sie sonst nur in Filmen sieht. Auch im Winter trinkt man hier gerne ein Gläschen unter freiem Himmel. © Goethe-Institut / Foto (Zuschnitt): Sarah Wollberg
    Eine typische Gasse (Rom, Italien)

    Eine typische Gasse im römischen Ausgehviertel Trastevere, wie man sie sonst nur in Filmen sieht. Auch im Winter trinkt man hier gerne ein Gläschen unter freiem Himmel.
  • Nachts am Atomium © Goethe-Institut Belgien / Foto (Zuschnitt): Elifcan Demir
    Nachts am Atomium (Brüssel, Belgien)

    Es geht nichts über einen Spaziergang am späten Abend. Ganz besonders, wenn er durch die effektvoll beleuchteten Straßen und Parks des Stadtteil Lakens mit dem 102 Meter hohen Atomium führt, das mit seiner 165-Milliarden-fach Vergrößerung das chemische Element Eisen darstellt.
  • Nächtliche Streifzüge durch die Stadt halten stets Überraschungen bereit. Man entdeckt neue Wege und sieht auch die Denkmäler in einem ganz anderen Licht. Das gilt besonders für herrlich beleuchteten Ruinen des Diana-Tempels in der historischen Altstadt von Évora im Alentejo. Das Monument aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert ist als UNESCO-Welterbe gelistet und ein prachtvolles Zeugnis der Anwesenheit der Römer auf portugiesischem Boden. Foto: Teresa Laranjeiro © Goethe-Institut Portugal
    Tempel der Diana (Évora, Portugal)

    Nächtliche Streifzüge durch die Stadt halten stets Überraschungen bereit. Man entdeckt neue Wege und sieht auch die Denkmäler in einem ganz anderen Licht. Das gilt besonders für herrlich beleuchteten Ruinen des Diana-Tempels in der historischen Altstadt von Évora im Alentejo. Das Monument aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert ist als UNESCO-Welterbe gelistet und ein prachtvolles Zeugnis der Anwesenheit der Römer auf portugiesischem Boden.

Im Winter

  • Strahlendes Blau (Madrid, Spanien) Foto: Daniel Tonero © Goethe-Institut Madrid
    Strahlendes Blau (Madrid, Spanien)

    Blauer Himmel und Sonne prägen einen typischen Madrider Wintertag. Auch wenn es nachts deutlich abkühlt, lockt es Einheimische wie Touristen tagsüber in die Straßenlokale. So auch auf der Plaza de Santa Bárbara, die durch die blattlosen Platanen den Blick auf den Palacio de los Condes de Guevara freigibt.
  • Panorama über der Stadt München, im Hintergrund die schneebedeckten Alpen Foto (Ausschnitt): dieKLEINERT.de © picture alliance
    Winter in weiter Ferne (München, Deutschland)

    Den Winter in München entdeckt in diesen Tagen nur, wer weit in die Ferne schaut: Im Panorama über der Stadt zeichnen sich am Horizont die schneebedeckten Alpen ab. Manchmal ist der Winter aber doch ganz nah – dann sitzen einem am Sonntagabend in der U-Bahn Menschen in voller Ski- und Snowboardmontur gegenüber, die gerade von einem Hüttenwochenende in den Bergen heimkehren.
  • <b>Nebel über dem Tejo (Lissabon, Portugal)</b><br><br>Im Winter herrscht in Lissabon Aprilwetter. Mal scheint die Sonne und lädt bei milden Temperaturen zum Flanieren durch die Stadt ein. Mal regnet es und im kühlen Nebel ist das südliche Tejo-Ufer nur noch schemenhaft zu erkennen, sodass der Cais das Colunas im Herzen Lissabons fast wie das Ende Europas erscheint. Foto: Goethe-Institut Portugal / Teresa Laranjeiro
    Nebel über dem Tejo (Lissabon, Portugal)

    Im Winter herrscht in Lissabon Aprilwetter. Mal scheint die Sonne und lädt bei milden Temperaturen zum Flanieren durch die Stadt ein. Mal regnet es und im kühlen Nebel ist das südliche Tejo-Ufer nur noch schemenhaft zu erkennen, sodass der Cais dos Colunas im Herzen Lissabons fast wie das Ende Europas erscheint.
  • Das große Neujahrsfest hat am 1. Januar 2020 Performances und Installationen aus der ganzen Welt in Rom vereint. Die Eisskulpturen der international anerkannten brasilianischen Künstlerin Nèle Azve schauen sich im Orangen-Garten auf dem Aventin den Sonnenuntergang des ersten Tages des neuen Jahres, bis sie langsam vor sich hin schmelzen. © Goethe-Institut Italien / Foto (Zuschnitt): Sarah Wollberg
    Eisskulpturen (Rom, Italien)

    Das große Neujahrsfest hat am 1. Januar 2020 Performances und Installationen aus der ganzen Welt in Rom vereint. Die Eisskulpturen der international anerkannten brasilianischen Künstlerin Nèle Azve schauen sich im Orangen-Garten auf dem Aventin den Sonnenuntergang des ersten Tages des neuen Jahres an, bis sie langsam vor sich hin schmelzen.
  • Hauptsache draußen, hier in der Nähe des Jardin du Trocadéro (Paris, Frankreich) © Goethe-Institut Frankreich, Foto: Cynthia Gruschke
    Hauptsache draußen, hier in der Nähe des Jardin du Trocadéro (Paris, Frankreich)

    Auch im Winter ist in den Straßen von Paris noch einiges los! Trotz der Kälte treffen sich Jung und Alt noch draußen, wie beispielsweise hier in der Nähe des Jardin du Trocadéro, an der Kreuzung der Avenue des Nations Unies und der Avenue Albert de Mun. Dick angezogen werden so auch noch die letzten Sonnenstrahlen eines Wintertages in Paris ausgenutzt, um zu spielen, zu reden, oder einfach nur für einen Spaziergang. Denn Paris verliert auch ohne Schnee und Eis im Winter seinen Charme nicht.
  • Der Brüsseler Winter scheint in diesem Jahr eine Pause zu machen. Aber auch bei frühlingshaften Temperaturen lässt sich ein Spaziergang mit den bekannten belgischen Waffeln versüßen. Ob die Brüsseler oder Lütticher Version besser ist? Darüber scheiden sich die Geister. Foto: Elifcan Demir © Goethe-Institut Brüssel
    Winter in Brüssel (Brüssel, Belgien)

    Der Brüsseler Winter scheint in diesem Jahr eine Pause zu machen. Aber auch bei frühlingshaften Temperaturen lässt sich ein Spaziergang mit den bekannten belgischen Waffeln versüßen. Ob die Brüsseler oder Lütticher Version besser ist? Darüber scheiden sich die Geister.

Auf dem Friedhof

  • Friedhof von Utande / Guadalajara Foto: Daniel Tonero © Goethe-Institut Madrid
    Letzte Ruhe in der Alcarria (Utande, Spanien)

    Überirdische Gräber aus Granit oder Marmor mit Kruzifixen und Plastikblumen, umringt von einer Mauer, etwas außerhalb des Dorfkerns gelegen. Die Nachnamen auf den Grabsteinen wiederholen sich. Ein typisches Bild für die meisten der 3.800 spanischen Gemeinden mit weniger als 500 Einwohnern. 35 Menschen leben noch in Utande. Überwiegend ältere. Einige kehren zurück, wenn sie gestorben sind, um in den Tälern, die die Hochebene der Alcarria durchschneiden, ihre letzte Ruhe zu finden.
  • <b> Der Brüsseler “Père Lachaise”: der Friedhof von Laken (Brüssel, Belgien) </b><br><br>Häufig wird der Friedhof von Laken als Brüsseler „Père Lachaise“ bezeichnet. Und das zurecht: die Notre-Dame von Laken und andere beeindruckende Bauwerke sowie seine lange Geschichte lassen den großen Brüsseler Friedhof beinahe wie ein Museum erscheinen. Gleichzeitig ist er der älteste noch betriebene Friedhof der ganzen Region. Viele relevante Persönlichkeiten, die die belgische Geschichte prägten, wurden hier begraben. Auch der letzte Bürgermeister von Laken, Émile Bockstael, fand hier seine letzte Ruhe. © Annika Duin I Goethe-Institut Brüssel
    Der Brüsseler “Père Lachaise”: der Friedhof von Laken (Brüssel, Belgien)

    Häufig wird der Friedhof von Laken als Brüsseler „Père Lachaise“ bezeichnet. Und das zurecht: die Notre-Dame von Laken und andere beeindruckende Bauwerke sowie seine lange Geschichte lassen den großen Brüsseler Friedhof beinahe wie ein Museum erscheinen. Gleichzeitig ist er der älteste noch betriebene Friedhof der ganzen Region. Viele relevante Persönlichkeiten, die die belgische Geschichte prägten, wurden hier begraben. Auch der letzte Bürgermeister von Laken, Émile Bockstael, fand hier seine letzte Ruhe.
  • Cemitério dos Prazeres (Lissabon, Portugal) Foto: Goethe-Institut / Teresa Laranjeiro
    Cemitério dos Prazeres (Lissabon, Portugal)

    Der bekannte Lissabonner Friedhof Cemitério dos Prazeres ist die letzte Ruhestätte von Adligen, Politiker*innen, Militärs, Schriftsteller*innen und Schauspieler*innen. Die meisten der reich verzierten Grabmale, darunter das größte private Mausoleum Europas, befinden sich in Familienbesitz. Als kleine Meisterwerke der Architektur von der Romantik bis in die Gegenwart spiegeln sie die Entwicklung der Grabbaukunst in Portugal wider. Damit ist der Friedhof nicht nur ein Ort des Kultes, sondern auch ein wahres Freiluftmuseum der portugiesischen Kunst.
  • Cimetière de Passy (Paris, Frankreich) Goethe-Institut Frankreich
    Cimetière de Passy (Paris, Frankreich)

    Mit dem Betreten des Cimetière de Passy begibt man sich in eine andere Welt: Straßenverkehr und touristischer Trubel verstummen und die Imposanz der Pariser Gräber, die so anders als deutsche Grabstätten wirken, tritt in den Vordergrund. Der Friedhof von Passy entwickelte sich nach seiner Eröffnung 1820 durch seine Nähe zur Champs-Élysées und seine Lage in einem der vornehmen Wohnviertel schnell zum Friedhof der Aristokratie. Bei einem Spaziergang über die Anlage begegnen einem immer wieder bekannte Namen von Künstler*innen und anderen Berühmtheiten, die ihre letzte Ruhestätte in der Nähe des Eiffelturms, der hinter den Mauern von der anderen Seite der Seine hervorragt, fanden.

In der U-Bahn

  • <b>100 Jahre Linksverkehr (Madrid, Spanien)</b><br><br>Dass man in der Madrider U-Bahn den Fußboden sehen kann, ist eine Ausnahme. Zu den Stoßzeiten ist es normalerweise so voll, dass sich die Menschen in die Waggons werfen. Nicht selten müssen die 657,2 Millionen Fahrgäste pro Jahr ein oder zwei Züge vorbeifahren lassen, weil sie so überfüllt sind. Die Metro de Madrid feiert dieses Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum. Ein interessantes Kuriosum: Auf sämtlichen Linien herrscht Linksverkehr. Foto: Daniel Tornero Rojo © Goethe-Institut Madrid
    100 Jahre Linksverkehr (Madrid, Spanien)

    Dass man in der Madrider U-Bahn den Fußboden sehen kann, ist eine Ausnahme. Zu den Stoßzeiten ist es normalerweise so voll, dass sich die Menschen in die Waggons werfen. Nicht selten müssen die 657,2 Millionen Fahrgäste pro Jahr ein oder zwei Züge vorbeifahren lassen, weil sie so überfüllt sind. Die Metro de Madrid feiert dieses Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum. Ein interessantes Kuriosum: Auf sämtlichen Linien herrscht Linksverkehr.
  • U- und S-Bahnhof Marienplatz (München, Deutschland) Foto (Ausschnitt): Goethe-Institut © Jörn Müller
    U- und S-Bahnhof Marienplatz (München, Deutschland)

    An der Station Marienplatz steigen in München Tourist*innen aus, um zur Frauenkirche oder zum Neuen Rathaus zu gelangen. Doch auch der unterirdische Bahnhof mit seinen orangefarbenen Kacheln hat Charme – oder zumindest einen hohen Wiedererkennungswert. So entdecken wir ihn auch dort, wo wir ihn nicht vermutet hätten: etwa im Musikvideo zum Song „Four Out Of Five“ der britischen Band Arctic Monkeys, in dem der Sänger Alex Turner durch die Passage schreitet.
  • Stephan Vanfleteren – Mode in der Métro, 2009 (Brüssel, Belgien) Foto: Goethe-Institut Brüssel / Annika Duin
    Stephan Vanfleteren – Mode in der Métro, 2009 (Brüssel, Belgien)

    Wir befinden uns in der Métrostation Gare de l’Ouest in Molenbeek-Saint-Jean, Brüssel. Von außen unscheinbar, gibt es in dieser Station Aufregendes zu entdecken: Fotografien des renommierten Fotografen Stephan Vanfleteren zieren die Wände des Gleises Richtung Bekkant. Gezeigt werden 13 gewöhnliche Menschen, für diesen Fotoshoot ausgestattet von bekannten belgischen Modehäusern, die den Brüsseler Kosmopolitismus illustrieren.
  • Pop-Art-Kacheln im Bahnhof Oriente (Lissabon, Portugal) Foto: Goethe-Institut / Teresa Laranjeiro
    Pop-Art-Kacheln im Bahnhof Oriente (Lissabon, Portugal)

    Traditionelle portugiesische Kachelkunst in Pop-Art-Version: Künstler von fünf Kontinenten schufen die maritime Dekoration dieser zur Weltausstellung 1998 in Lissabon eröffneten Metrostation. Der Isländer Erró arbeitete zu Mythen und Legenden des Meeres, die er im Comicstil umsetzte. Hergestellt wurden die Kacheln von der historischen Kachelfabrik Fábrica Viúva Lamego.
  • <b>Arts et Métiers (Paris, Frankreich) </b><br><br>Wer den ersten Schritt in die Metrostation Arts et Métiers setzt, begibt sich buchstäblich zwischen die Zahnräder eines Maschinenwerks. Im Bauche dieses mysteriösen „Nautilus“, einer zum Leben erweckten Jules Verne-Phantasie, wartet der Besucher zwischen elf Messing-Bullaugen auf die Metrolinie 11. Ganz in glänzendes Kupfer gekleidet - so entwarf der belgische Künstler François Schuiten 1994 zum 200. Jahrestag des Gewerbemuseums Arts et Métiers, diese einzigartige Metrostation. Das U-Boot-ähnliche Gewölbe versetzt die Besucher in ein technisch-industrielles Universum vergangener Zeiten und erinnert so an das darüber liegende Museum. Attention au départ! - es geht 200 000 Meilen unter das Meer… © Goethe-Institut, Foto: Cynthia Gruschke
    Arts et Métiers (Paris, Frankreich)

    Wer den ersten Schritt in die Metrostation Arts et Métiers setzt, begibt sich buchstäblich zwischen die Zahnräder eines Maschinenwerks. Im Bauche dieses mysteriösen „Nautilus“, einer zum Leben erweckten Jules Verne-Phantasie, wartet der Besucher zwischen elf Messing-Bullaugen auf die Metrolinie 11. Ganz in glänzendes Kupfer gekleidet - so entwarf der belgische Künstler François Schuiten 1994 zum 200. Jahrestag des Gewerbemuseums Arts et Métiers, diese einzigartige Metrostation. Das U-Boot-ähnliche Gewölbe versetzt die Besucher in ein technisch-industrielles Universum vergangener Zeiten und erinnert so an das darüber liegende Museum. Attention au départ! - es geht 200 000 Meilen unter das Meer…
  • <b>Kunst in der U-Bahn (Rom, Italien)</b><br><br>Bunte Mosaike mit abstrakten Motiven beleben die Gänge der ersten U-Bahn Italiens, der Linie B in Rom. Die Kunstwerke sind nicht nur in den Stationen des historischen Zentrums zu sehen, sondern auch in denen der Vorstädte, wo die Passagiere eilig die Rolltreppen rauf und runter fahren. Auf dem Foto das Mosaik von Enrico Della Torre in der U-Bahn-Station Monti Tiburtini. © Goethe-Institut Italien / Foto (Zuschnitt): Claudia Giusto
    Kunst in der U-Bahn (Rom, Italien)

    Bunte Mosaike mit abstrakten Motiven beleben die Gänge der ersten U-Bahn Italiens, der Linie B in Rom. Die Kunstwerke sind nicht nur in den Stationen des historischen Zentrums zu sehen, sondern auch in denen der Vorstädte, wo die Passagiere eilig die Rolltreppen rauf und runter fahren. Auf dem Foto das Mosaik von Enrico Della Torre in der U-Bahn-Station Monti Tiburtini.

Im Museum

  • Zeitgenössische Kunst im Raval (Barcelona, Spanien) Foto: Paula Haentjes, Nadine Scharpf und Sabrina Wagenbüchler | © Goethe-Institut Barcelona
    Zeitgenössische Kunst im Raval (Barcelona, Spanien)

    Im CCCB, Barcelonas Zentrum für zeitgenössische Kultur fragt derzeit die Ausstellung „Feminismen!“ nach Kontinuitäten und Brüchen zwischen Feministinnen heute und den feministischen Ideen der 1970er Jahre. Dazu gehört auch die Arbeit Die kleinen Todesfälle (Las muertes chiquitas) von Mireia Sallarès, eine multimedial aufbereitete soziale Studie über Lust, Gewalt, Schmerz und Tod, die den weiblichen Orgasmus in den Mittelpunkt rückt.
  • <b>Magritte Museum (Brüssel, Belgien)</b><br><br>„There is no choice: there is no art without life.“ – René Magritte<br>2009 öffnete das Magritte Museum seine Türen. Seitdem beherbergt es 230 Werke des renommierten Künstlers René Magritte. Als Teil der Königlichen Museen der Schönen Künste befindet es sich zentral in der Hauptstadt Belgiens. Seit 2018 ist das Werk <i>Portrait with an Owl</i> des Künstlers Nicolas Party ausgestellt. © Nicolas PARTY – Portrait with an Owl, 2018 | Installation view in Magritte Museum, Brussels | Pastel on paper, 110x180cm | Courtesy Xavier Hufkens, Brussels.
    Magritte Museum (Brüssel, Belgien)

    „There is no choice: there is no art without life.“ – René Magritte
    2009 öffnete das Magritte Museum seine Türen. Seitdem beherbergt es 230 Werke des renommierten Künstlers René Magritte. Als Teil der Königlichen Museen der Schönen Künste befindet es sich zentral in der Hauptstadt Belgiens. Seit 2018 ist das Werk Portrait with an Owl des Künstlers Nicolas Party ausgestellt.
  • MAAT – Museum für Kunst, Architektur und Technologie (Lissabon, Portugal) Foto: Goethe-Institut / Teresa Laranjeiro
    MAAT – Museum für Kunst, Architektur und Technologie (Lissabon, Portugal)

    Unter den Lissabonner Museen ist das neue Museum für zeitgenössische Kunst einen Abstecher wert. Das 2016 eröffnete Haus am Tejo zeigt nicht nur bedeutende internationale Ausstellungen, sondern beeindruckt auch durch sein futuristisches Design, das sich harmonisch in die historische Umgebung einfügt. Die Uferpromenade des Tejo ist ein beliebter Spot zum Joggen, Radfahren, Spazierengehen oder Arbeiten.
  • <b>Metropole der Künste - Musée d’art moderne de la Ville de Paris (Paris, Frankreich)</b><br><br>Design, Malerei, Film und Fotografie, Skulptur… Auf der Colline de Chaillot, nahe des Eiffelturms im Ostflügel des Palais der Tokyo finden wir sie: die Kunst von heute. Das 1961 eingeweihte Museum für Moderne Kunst widmet seine Dauerausstellung den größten künstlerischen Werken des vergangenen Jahrhunderts, vergisst dabei jedoch nicht, auch Installationen der zeitgenössischen Kunst Raum und Aufmerksamkeit zu schenken. Als ein Museum, in dem gesellschaftliche Strömungen reflektiert und kritisch hinterfragt werden, transformiert der Ausstellungsplatz zu einem Raum der Reflexion, zu einem Ort der Begegnung. Foto: Goethe-Institut / Cynthia Gruschke
    Metropole der Künste - Musée d’art moderne de la Ville de Paris (Paris, Frankreich)

    Design, Malerei, Film und Fotografie, Skulptur… Auf der Colline de Chaillot, nahe des Eiffelturms im Ostflügel des Palais der Tokyo finden wir sie: die Kunst von heute. Das 1961 eingeweihte Museum für Moderne Kunst widmet seine Dauerausstellung den größten künstlerischen Werken des vergangenen Jahrhunderts, vergisst dabei jedoch nicht, auch Installationen der zeitgenössischen Kunst Raum und Aufmerksamkeit zu schenken. Als ein Museum, in dem gesellschaftliche Strömungen reflektiert und kritisch hinterfragt werden, transformiert der Ausstellungsplatz zu einem Raum der Reflexion, zu einem Ort der Begegnung.
  • <b>Macro Asilo im MACRO – Museum für zeitgenössische Kunst in Rom (Rom, Italien)</b><br><br>Das Macro, Museum für zeitgenössische Kunst in Rom, befindet sich in der Nähe des Goethe-Instituts. Zur Zeit läuft dort das Projekt Macro Asilo. 300 Künstler aus der ganzen Welt sollen in insgesamt 15 Monaten abwechselnd bei offenen Türen arbeiten und performen. Das Museum hat dafür die Eintrittskarte abgeschafft und die Besucher können den Künstlern den ganzen Tag bei ihrer Arbeit zusehen. © Goethe-Institut / Foto (Zuschnitt): Sarah Wollberg
    Macro Asilo im MACRO – Museum für zeitgenössische Kunst in Rom (Rom, Italien)

    Das Macro, Museum für zeitgenössische Kunst in Rom, befindet sich in der Nähe des Goethe-Instituts. Zur Zeit läuft dort das Projekt Macro Asilo. 300 Künstler aus der ganzen Welt sollen in insgesamt 15 Monaten abwechselnd bei offenen Türen arbeiten und performen. Das Museum hat dafür die Eintrittskarte abgeschafft und die Besucher können den Künstlern den ganzen Tag bei ihrer Arbeit zusehen.
  • <b>Alte und Pinakothek der Moderne (München, Deutschland)</b><br><br>Ins Museum gehen die Münchner*innen am liebsten sonntags – dann kosten viele der staatlichen Kunsthallen nur einen Euro Eintritt. Wer möchte, kann an einem Nachmittag gleich mehrere besuchen: Zwischen der alten Pinakothek, der Pinakothek der Moderne und dem Museum Brandhorst liegt nur ein Grünstreifen – auf dem, so sieht es aus, ein Ufo gelandet ist. Eigentlich ist es das Kunststoffhaus Futuro des finnischen Architekten Matti Suuronen, das die Pinakothek der Moderne auf der Wiese ausstellt. Foto (Ausschnitt): © Regine Hader
    Alte und Pinakothek der Moderne (München, Deutschland)

    Ins Museum gehen die Münchner*innen am liebsten sonntags – dann kosten viele der staatlichen Kunsthallen nur einen Euro Eintritt. Wer möchte, kann an einem Nachmittag gleich mehrere besuchen: Zwischen der alten Pinakothek, der Pinakothek der Moderne und dem Museum Brandhorst liegt nur ein Grünstreifen – auf dem, so sieht es aus, ein Ufo gelandet ist. Eigentlich ist es das Kunststoffhaus Futuro des finnischen Architekten Matti Suuronen, das die Pinakothek der Moderne auf der Wiese ausstellt.

Street-Art

  • Fassade der Bodegas Lo Maximo Foto: Daniel Tornero Rojo © Goethe-Institut Madrid
    Fassade der Bodegas Lo Maximo (Madrid, Spanien)

    „Lavapiés gibt nicht auf“ ist der Titel einer Intervention des britischen Künstlers Ben Vine. An der Fassade der Bodegas Lo Máximo hat er drei Menschen aus der Nachbarschaft porträtiert, deren Zukunft im Stadtviertel Lavapiés, wie die von vielen Anwohnerinnen, ungewiss ist. Ende 2019 muss die Bar schließen, weil der Investmentfonds, der das Gebäude gekauft hat, den Mietvertrag nicht verlängert.
  • <b>Belleville (Paris, Frankreich)</b><br><br>Paris hat in Sachen Street Art so einiges zu bieten.  Insbesondere im Stadtteil Belleville sollte jeder Kunstliebhaber die Augen offen halten, denn zahlreiche Mauern, Hauswände oder Rolläden sind hier mit kunstvollen Graffities versehen. Es werden auch spezielle Street Art-Führungen angeboten, Belleville ist also eine Art Freilichtmuseum! © Goethe-Institut Frankreich, Foto: Cynthia Gruschke
    Belleville (Paris, Frankreich)

    Paris hat in Sachen Street Art so einiges zu bieten. Insbesondere im Stadtteil Belleville sollte jeder Kunstliebhaber die Augen offen halten, denn zahlreiche Mauern, Hauswände oder Rolläden sind hier mit kunstvollen Graffiti versehen. Es werden auch spezielle Street Art-Führungen angeboten, Belleville ist also eine Art Freilichtmuseum!
  • Street Art gegen Umweltverschmutzung (Rom, Italien). „Hunting Pollution“  ist das größte Murales Europas. Das Street Art-Werk (2018) stammt von dem Künstler Iena Cruz, der die Smog fressende Farbe Airlite verwendet hat, die Schadstoffe wie 30 Bäume absorbiert. © Goethe-Institut Italien / Foto (Zuschnitt): Sarah Wollberg
    Street Art gegen Umweltverschmutzung (Rom, Italien)

    Hunting Pollution ist das größte Murales Europas. Das Street Art-Werk (2018) stammt von dem Künstler Iena Cruz, der die Smog fressende Farbe Airlite verwendet hat, die Schadstoffe wie 30 Bäume absorbiert.
  • Musikalische Legenden (Amadora, Portugal) Foto: Goethe-Institut / Teresa Laranjeiro
    Musikalische Legenden (Amadora, Portugal)

    Von underground zur anerkannten Kunst: In der letzten Dekade entwickelten sich die großen Wandgemälde auf den Fassaden von Wohn- und Geschäftshäusern zu einer urbanen Marke im Großraum Lissabon. Früher verboten, sind die großflächigen Werke von Künstlern aus aller Welt heute aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken und sorgen in Lissabon und seinen Vorstädten für ein bunteres Stadtbild. Oft greifen sie Themen und Persönlichkeiten der portugiesischen Geschichte und Kultur auf, wie die beiden Wandgemälde des Künstlers Odeith, die zwei der berühmtesten Ikonen der portugiesischen Musik zeigen: Carlos Paredes und Amália.
  • Die East Side Gallery in Berlin Foto (Ausschnitt): Dieter Palm © dpa/picture alliance/ZB
    Die East Side Gallery in Berlin (Berlin, Deutschland)

    Street Art ist in Deutschland allgegenwärtig – nicht nur, aber natürlich vor allem in Berlin. Am bekanntesten sind wohl die Kunstwerke auf den Überresten der Berliner Mauer, der East Side Gallery. Nach dem Fall der Mauer gestalteten über hundert Künstler aus aller Welt diesen Abschnitt zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke. Im Jahr 2009 wurde die öffentliche Galerie komplett saniert. Kunst im öffentlichen Raum heißt eben auch: Beeinträchtigungen durch Wetter, Vandalismus und Baumaßnahmen. Unser Foto zeigt ein Werk des Künstlers Schamil Gimajew.
  • Tour in Brüssel © Foto: Benjamin Panten, Goethe-Institut Belgien
    Eine Stadt im Fahrradfieber (Brüssel, Belgien)

    Brüssel ist dieses Jahr Gastgeber der ersten zwei Etappen der Tour de France. Das spiegelt sich auch im Stadtbild wider. Beispielweise wird durch die neue Wandmalerei der Künsterlin „Lesay“, die an der Brüsseler Schule Arts et Metier zu sehen ist. Die Wandmalerei erinnert an die Erfolge von Eddy Merckx, der die Tour vor 50 Jahren gewonnen hat, und an die Erfolge der vierfachen Weltmeisterin Yvonne Reynders, die im Brüsseler Stadtteil Schaarbeek geboren ist.

Frühstück

  • Tortilla und Croissant „aus der Pfanne“ (Madrid, Spanien) Foto: Daniel Tornero Rojo © Goethe-Institut Madrid
    Tortilla und Croissant „aus der Pfanne“ (Madrid, Spanien)

    Ein traditionelles spanisches Frühstück ist nicht besonders vielfältig. Dennoch erfreuen sich die Klassiker großer Beliebtheit: Ein Toast mit Butter und Marmelade, Brot mit Tomate und Olivenöl, ein Stück Tortilla oder eben das berühmte „Cruasán a la plancha“, ebenfalls mit Butter und Marmelade. Zu trinken gibt es Milchkaffee und Orangensaft. Bei Kindern sind es oft auch nur ein paar Kekse und ein Glas Milch oder Kakao. Wohl bekomm‘s!
  • Typisch bayerisch: Das Weißwurstfrühstück Foto (Ausschnitt): HLPHOTO © picture alliance/Shotshop
    Das Weißwurstfrühstück (Bayern, Deutschland)

    In Deutschland frühstückt man gerne und lange – von herzhaft bis süß findet sich alles auf den deutschen Frühstückstischen. Ganz besonders hebt sich jedoch das bayrische Weißwurstfrühstück hervor: Neben zwei bis drei Brühwürsten werden ofenfrische Laugenbrezen und süßer Senf gereicht. Das Ganze rundet ein bayrisches Weißbier ab – deshalb ist das Weißwurstfrühstück größtenteils Sonn-, Feier- oder Festtagen vorbehalten. Es wird traditionell vormittags und vor zwölf Uhr verzehrt, denn die Weißwurst darf das mittägliche Läuten der Kirchenglocken nicht mehr hören. Und auch beim Verzehr gilt es eine Besonderheit zu beachten: Die Würste werden nicht mit Messer und Gabel gegessen, sondern gezuzelt. Das heißt, das Wurstbrät wird mit Zähnen und Zunge aus dem Darm gesaugt.
  • Frühstück in Paris, Frankreich © Goethe-Institut, Foto: Cynthia Gruschke
    Ein Café in Paris, Frankreich

    Guten Morgen Paris! An so gut wie jeder Straßenecke entdeckt man in Paris kleine, aber feine Cafés, die meist gut besucht sind und die Stadt lebendig machen. Vor allem morgens werden die Pariser Cafés aufgesucht, um in Ruhe zu frühstücken. Dabei kommt man an der "Formule petit-déjeuner" kaum vorbei: ein kleiner, oft sehr starker Kaffee und dazu ein saftiges Buttercroissant oder ein süßes „Pain au chocolat“.
  • Frühstück in Italien (qd) © Goethe-Institut Italien / Foto (Zuschnitt): Sarah Wollberg
    Frühstück in der Bar (Rom, Italien)

    Cappuccino, frisch gepresster Orangensaft und ein „Maritozzo“ mit Sahne: ein unwiderstehliches römisches Frühstück in einer typischen Bar. Der beste Start in den Tag!
  • Frühstück im Brüsseler EU-Viertel qd © Foto: Judith Neuman, Goethe-Institut Belgien
    Frühstück zum Mitnehmen (Brüssel, Belgien)

    Im lebendigen Brüsseler EU-Viertel ist wenig Zeit um ausgiebig zu frühstücken. So ist oft „Frühstück zum Mitnehmen“ angesagt. Dies besteht zum Beispiel aus einer Apfeltasche oder einem Krapfen kombiniert mit gutem Kaffee. Mit den süßen Delikatessen aus Apfel bzw. Marmeladenfüllung in der Hand, wird sich dann schnell ein ruhiges Plätzchen im Park gesucht, um diese kombiniert mit Kaffeegenuss zu verspeisen.
  • Kaffee und Toast (Lissabon, Portugal) Foto: Goethe-Institut / Teresa Laranjeiro
    Kaffee und Toast (Lissabon, Portugal)

    In diesem Land, in dem gern (und gut) gegessen wird, ist das Frühstück die einfachste Mahlzeit des Tages. Früher wie heute besteht ein typisches Frühstück aus einer warmen, vor Butter triefenden „torrada“ (Toast) und einem dampfenden „galão“ (Espresso mit Milch) oder einer „bica“ (einfacher Espresso). Eingenommen wird es gerne am Tresen eines der zahlreichen traditionellen Straßencafés, die morgens gerammelt voll sind und in denen die Mitarbeiter kaum mit dem Servieren hinterherkommen. Denn das Wichtigste am Frühstück ist: es muss schnell gehen.

Über den Dächern

  • Blick über die Plaza de Oriente (Madrid, Spanien)</b><br><br> Foto: Daniel Tornero Rojo
    Blick über die Plaza de Oriente (Madrid, Spanien)

    Was passiert wohl nachts im Königspalast? Die Anwohner der Plaza der Oriente müssen sich zwar täglich durch Horden von Touristen kämpfen, aber genießen dafür einen äußerst privilegierten Ausblick. Links neben dem Palast blickt man außerdem auf die Madrider Almudena-Kathedrale, und tagsüber kann man bei gutem Wetter sogar bis zu den Bergen blicken.
  • <b> Elbphilharmonie-Plaza (Hamburg, Deutschland) </b><br> <br> Blick von der Elbphilharmonie-Plaza auf den Hamburger Hafen Foto (Ausschnitt): picture alliance/Bildagentur-online/Schickert
    Blick von der Elbphilharmonie-Plaza auf den Hamburger Hafen
  • Quartel do Carmo (Lissabon, Portugal) Foto: Goethe-Institut / Teresa Laranjeiro
    Quartel do Carmo (Lissabon, Portugal)

    Wer die Stadt der sieben (und mehr) Hügel aus der Vogelperspektive entdecken möchte, muss hoch hinaus auf die Dächer. Die Mühe wird mit einem atemberaubenden Panorama der portugiesischen Hauptstadt belohnt, das auf wegweisende Momente ihrer Geschichte verweist. Auf dem Burghügel erhebt sich das imposante, im 11. Jh zur Verteidigung der „weißen Stadt“ errichtete Castelo de São Jorge. Das Gassengewirr und die wie zufällig übereinandergestapelten Häuschen zu Füßen der Burg erinnern an das ehemalige Maurenviertel, welches das verheerende Erdbeben von 1755 überlebt hat. Aus den Ruinen des mittelalterlichen Lissabons erstand die Unterstadt mit ihrem streng geometrischen Straßennetz, die auch heute noch zu den belebtesten Vierteln der Stadt zählt.
  • <b>Goethe-Institut Paris (Paris, Frankreich)</b><br> <br>Kaum zu glauben: diese Aussicht hat man vom Balkon der vierten Etage des Iéna-Gebäudes des Goethe-Instituts in Paris. Den Eiffelturm zu sehen, wenn man sich über den Dächern von Paris befindet, lässt viele Herzen höher schlagen. Aber auch die graublauen, verschachtelten Zinkdächer geben Paris seinen unverwechselbaren Charme. Der "style haussmannien" bestimmt seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Gebäudelandschaft von Paris. Foto: Goethe-Institut / Cynthia Gruschke
    Goethe-Institut Paris (Paris, Frankreich)

    Kaum zu glauben: diese Aussicht hat man vom Balkon der vierten Etage des Iéna-Gebäudes des Goethe-Instituts in Paris. Den Eiffelturm zu sehen, wenn man sich über den Dächern von Paris befindet, lässt viele Herzen höher schlagen. Aber auch die graublauen, verschachtelten Zinkdächer geben Paris seinen unverwechselbaren Charme. Der "style haussmannien" bestimmt seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Gebäudelandschaft von Paris.
  • <b>Trastevere, Rom, Italien</b><br><br>Der Blick über die Dächer in Trastevere bis hin zum Kirchturm von Santa Maria in Trastevere, der ältesten Marienkirche Roms. Das charakteristische und lebhafte römische Stadtviertel ist häufig Location für italienische und internationale Filmproduktionen. © Goethe-Institut / Foto (Zuschnitt): Sarah Wollberg
    Trastevere, Rom, Italien

    Der Blick über die Dächer in Trastevere bis hin zum Kirchturm von Santa Maria in Trastevere, der ältesten Marienkirche Roms. Das charakteristische und lebhafte römische Stadtviertel ist häufig Location für italienische und internationale Filmproduktionen.
  • <b>Brüsseler Marollen (Brüssel, Belgien)</b><br><br>An einem sonnigen Freitag blicken wir über die Dächer der Marollen, dem Brüsseler Arbeiterviertel. In der Ferne können wir auf einige Sehenswürdigkeiten wie die Basilika von Koekelberg, das größte Art Deco Gebäude der Welt, sowie auf die Kirche „Église Notre-Dame de la Chapelle“ blicken. In der Nähe der Kirche wohnte und arbeitete Pieter Bruegel der Ältere, zu dessen Ehren in diesem Jahr das Bruegel-Jahr mit vielen Kulturveranstaltungen organisiert wird.  Bei genauerem Hinsehen kann man in der Ferne auch das Brüsseler Wahrzeichen, das Atomium, entdecken. Foto: © Goethe-Institut Brüssel
    Brüsseler Marollen (Brüssel, Belgien)

    An einem sonnigen Freitag blicken wir über die Dächer der Marollen, dem Brüsseler Arbeiterviertel. In der Ferne können wir auf einige Sehenswürdigkeiten wie die Basilika von Koekelberg, das größte Art Deco Gebäude der Welt, sowie auf die Kirche „Église Notre-Dame de la Chapelle“ blicken. In der Nähe der Kirche wohnte und arbeitete Pieter Bruegel der Ältere, zu dessen Ehren in diesem Jahr das Bruegel-Jahr mit vielen Kulturveranstaltungen organisiert wird. Bei genauerem Hinsehen kann man in der Ferne auch das Brüsseler Wahrzeichen, das Atomium, entdecken.

Auf dem Markt

  • <b>La Boquería (Barcelona, Spanien)</b><br><br> Gleich hinter der Rambla liegt Barcelonas wohl bekanntester Markt „La Boquería“. Obwohl er sich inzwischen zum Touristenmagneten entwickelt hat, trifft man dort auch noch die Nachbarn und Nachbarinnen aus dem Raval, dem traditionellen Arbeiterviertel, das den Markt umgibt. Foto: © Daniel Tornero Rojo
    La Boquería (Barcelona, Spanien)

    Gleich hinter der Rambla liegt Barcelonas wohl bekanntester Markt „La Boquería“. Obwohl er sich inzwischen zum Touristenmagneten entwickelt hat, trifft man dort auch noch die Nachbarn und Nachbarinnen aus dem Raval, dem traditionellen Arbeiterviertel, das den Markt umgibt.
  • <b>Antiquitätenmarkt (Brüssel, Belgien)</b><br><br>Auf dem Weg vom Brüsseler Königs- zum Justizpalast findet man, im Schatten der Kirche Notre-Dame du Sablon, seit den sechziger Jahren jedes Wochenende einen Antiquitätenmarkt, der zum Stöbern einlädt. Wer auf dem Markt nicht fündig wird, sollte das Sablon-Viertel näher erkunden, das für seine vielen Kunstgalerien und Antiquitätenläden bekannt ist. Foto: Goethe-Institut / Benjamin Panten
    Antiquitätenmarkt (Brüssel, Belgien)

    Auf dem Weg vom Brüsseler Königs- zum Justizpalast findet man, im Schatten der Kirche Notre-Dame du Sablon, seit den sechziger Jahren jedes Wochenende einen Antiquitätenmarkt, der zum Stöbern einlädt. Wer auf dem Markt nicht fündig wird, sollte das Sablon-Viertel näher erkunden, das für seine vielen Kunstgalerien und Antiquitätenläden bekannt ist.
  • <b>Viktualienmarkt (München, Deutschland)</b><br><br>Früh am Morgen ist es noch leer auf dem Viktualienmarkt in München, der im Herzen der Stadt liegt. Tagsüber tummeln sich hier von Montag bis Samstag Touristen und Einheimische und kaufen Obst, Gemüse, Wurstsemmeln, Spezialitäten, Säfte und Blumen. Und die besser Betuchten, Münchens „Schickeria“, trinken ihren Weißwein – der Viktualienmarkt gilt als eher teuer. Obwohl also nicht mal alle Münchnerinnen und Münchner hier einkaufen, ist er in ganz Deutschland bekannt: Der Markt hat es bereits in den beliebtesten TV-Krimi, den Tatort, und sogar auf eine Briefmarke geschafft. Foto: Jakob Rondthaler © Goethe-Institut
    Viktualienmarkt (München, Deutschland)

    Früh am Morgen ist es noch leer auf dem Viktualienmarkt in München, der im Herzen der Stadt liegt. Tagsüber tummeln sich hier von Montag bis Samstag Touristen und Einheimische und kaufen Obst, Gemüse, Wurstsemmeln, Spezialitäten, Säfte und Blumen. Und die besser Betuchten, Münchens „Schickeria“, trinken ihren Weißwein – der Viktualienmarkt gilt als eher teuer. Obwohl also nicht mal alle Münchnerinnen und Münchner hier einkaufen, ist er in ganz Deutschland bekannt: Der Markt hat es bereits in den beliebtesten TV-Krimi, den Tatort, und sogar auf eine Briefmarke geschafft.
  • <b>Markt Président Wilson (Paris, Frankreich)</b><br>In unmittelbarer Nähe der Place Iéna und unter dem bronzenen Blick von George Washington findet jeden Mittwoch und Samstag der Markt „Président Wilson“ statt.  Hier bekommt man nicht nur landestypische Delikatessen, wie Crêpes und Fromage, sondern alles was das Herz (oder der Magen) begehrt, von Charcuterie bis hin zu kreolischen und libanesischen Köstlichkeiten. Besonders um die Mittagszeit ist der Markt sehr gut besucht und man sollte Zeit einplanen, um auch etwas von dem lebendigen Treiben, was die Pariser Märkte ausmacht, mitnehmen zu können.   Foto: Goethe-Institut / Cynthia Gruschke
    Markt Président Wilson (Paris, Frankreich)

    In unmittelbarer Nähe der Place Iéna und unter dem bronzenen Blick von George Washington findet jeden Mittwoch und Samstag der Markt „Président Wilson“ statt. Hier bekommt man nicht nur landestypische Delikatessen, wie Crêpes und Fromage, sondern alles was das Herz (oder der Magen) begehrt, von Charcuterie bis hin zu kreolischen und libanesischen Köstlichkeiten. Besonders um die Mittagszeit ist der Markt sehr gut besucht und man sollte Zeit einplanen, um auch etwas von dem lebendigen Treiben, was die Pariser Märkte ausmacht, mitnehmen zu können.
  • <b>Markt in Torpignattara (Rom, Italien)</b><br><br>Rom ist nicht nur das historische Zentrum. In den Außenbezirken, wie hier auf dem Markt in Torpignattara, geht es besonders bunt und lebendig zu. Es lohnt sich, hier einzukaufen und auf die vielen verschiedenen Menschen zu treffen! © Goethe-Institut Italien / Foto: Sara Camilli
    Markt in Torpignattara (Rom, Italien)

    Rom ist nicht nur das historische Zentrum. In den Außenbezirken, wie hier auf dem Markt in Torpignattara, geht es besonders bunt und lebendig zu. Es lohnt sich, hier einzukaufen und auf die vielen verschiedenen Menschen zu treffen!
  • <b>Mercado dos Lavradores (Funchal, Portugal)</b><br> <br>Wer tropische Früchte mag, muss nicht weit reisen. Auf dem Markt von Funchal, der Hauptstadt der portugiesischen Atlantikinsel Madeira, gibt es zahlreiche Varianten bekannter (Banane, Maracuja) und weniger bekannter (Ananasbanane, Tamarillo) Obstsorten. Die bunte Vielfalt ist nicht nur schön anzusehen, sondern hält auch die eine oder andere Überraschung für den Gaumen bereit. Ein Bummel über den Mercado dos Lavradores ist eine einmalige Gelegenheit, eine, zwei, drei oder noch mehr der leckeren Früchte zu probieren. Foto: Goethe-Institut / Teresa Laranjeiro
    Mercado dos Lavradores (Funchal, Portugal)

    Wer tropische Früchte mag, muss nicht weit reisen. Auf dem Markt von Funchal, der Hauptstadt der portugiesischen Atlantikinsel Madeira, gibt es zahlreiche Varianten bekannter (Banane, Maracuja) und weniger bekannter (Ananasbanane, Tamarillo) Obstsorten. Die bunte Vielfalt ist nicht nur schön anzusehen, sondern hält auch die eine oder andere Überraschung für den Gaumen bereit. Ein Bummel über den Mercado dos Lavradores ist eine einmalige Gelegenheit, eine, zwei, drei oder noch mehr der leckeren Früchte zu probieren.
Top