60 Jahre offenes Haus in Barcelona

Das Goethe-Institut feiert 60 Jahre in Barcelona

Am 26.11.2015 wurde mit einem Tag der offenen Tür das 60-jährige Jubiläum des Goethe-Instituts Barcelona gefeiert.

An diesem kulturellen Abend, an dem mehr als 600 Besucher kamen, waren zahlreiche kostenlose  Aktivitäten aus den Bereichen Kunst, Musik, Poesie und Kino sowie gutes Essen geboten.

Das Programm begann um 17:30 Uhr mit einem Wandbild zum Mitmachen von dem Illustrator Ignasi Blanch. Des Weiteren öffnete die Mal- und Bastelecke für Kinder und das Konzert des Quartett Alae wurde von den Schülern der Escuela Superior de Música de Cataluña aufgeführt.

Liebhaber zeitgenössischer Kunst kamen in den Genuss eines geführten Besuchs der Ausstellung „Dialog 4: Utopian Tomorrow” des Transart Institute Berlin-New York, welche noch bis Ende Januar ausgestellt sein wird. Gleichzeitig wurden im Veranstaltungssaal zwei experimentell-analoge Filme von Klara Ravat und dem Kollektiv Ojoboca gezeigt. Seit dem Morgen zeichneten außerdem die Teilnehmer des Workshops „Urban Sketching“  unter der Anleitung des renommierten Illustrators Lluisot alles, was um sie herum geschah.

Einer der Höhepunkte des Abends fand im gut besuchten Veranstaltungssaal statt, als neun Künstler bei einem mitreißenden Poetry Slam gegeneinander antraten. Anschließend begann mit dem Anschneiden des Kuchens und einem Toast mit allen Teilnehmenden der zentrale Akt des Abends.  Unter den Gästen befand sich auch Rosemarie Hess, Gründerin der Deutschen Bibliothek (Vorläufer des heutigen Goethe-Instituts). Judith Maiworm, die neue Institutsleiterin des Goethe-Instituts Barcelona richtete ihren Dank an alle Personen und Verbände mit denen das Goethe-Institut Barcelona in den letzten 60 Jahren in fruchtbaren kulturellen Dialog zwischen Deutschland und Katalonien zusammengearbeitet hat. Zudem wurden der besten Slammer und die Finalisten des Kunstwettbewerbs „2075: Das Goethe-Institut der Zukunft“, deren Werke eine futuristische Vision des Instituts darstellen, mit Preisen geehrt. 

Zum Abschluss des Fests holte die DJane Núria Ghia bis Mitternacht die klassische Berliner Elektroszene nach Barcelona und legte auch sehr Aktuelles und Persönliches auf. Während des ganzen Fests sowie an allen weiteren Nächten bis Weihnachten leuchtet die Fassade des Institutsgebäudes für die Fußgänger durch eine farbenfrohe Installation, die der Calle Roger de Flor Licht spendet, sobald des dunkel wird.

Diese gut besuchte Feier ist der richtige  Anlass um - gerade auch in Hinblick auf zukünftige Herausforderungen - allen Bewohnern Barcelonas für die letzten 60 Jahre aktiven Zusammenlebens zu danken. Erst dadurch wurde dem Goethe-Institut Barcelona ermöglicht sich auf eine innovative und dynamische Art innerhalb der Kulturlandschaft  zu etablieren.