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19:00–20:30 Uhr
Das Kunstwerk im Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit
Podiumsdiskussion|Mit Christian Schulte und Enric Puig Punyet | Walter Benjamin Woche 2026
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Goethe-Institut Barcelona, Barcelona
- Sprache Auf Deutsch und Katalanisch mit Simultanübersetzung
- Preis Eintritt frei
- Teil der Reihe: "Denken heißt Segel setzen" - Kunst und Kommunikation im digitalen Zeitalter
Der Band „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“, den Benjamin 1935/36 während seines Exils in Paris verfasste und in dem er sich mit der Bedeutung von Fotografie und Film als Massenmedien befasste, zählt heute zu den meistzitierten Werken in der Kunst‑, Medien‑ und Kommunikationswissenschaft. Viele der Entwicklungen, die Benjamin analysierte, haben sich durch die Digitalisierung rasant beschleunigt und verstärkt.
Wie hilft uns Benjamins Ansatz dabei, die künstlerische und kulturelle Szene im digitalen Zeitalter zu analysieren? Verliert das kulturelle Schaffen angesichts generativer künstlicher Intelligenz vollständig die von Benjamin beschriebene „Aura“ des Originals? Wie werden wir in Zukunft Kreativität, die künstlerische Signatur sowie die Rollen und Rechte kultureller Urheber definieren?
Vortragende
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Christian Schulte
Der Literatur‑, Kunst‑ und Medienforscher Christian Schulte (Siegen, 1960) gehört zu den ausgewiesensten Experten im Bereich Walter Benjamin und audiovisuelle Medien. Nach Stationen an verschiedenen Universitäten war er ab 2008 Professor am Institut für Theater‑, Film‑ und Medienwissenschaft der Universität Wien. Zudem arbeitete Schulte am Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) sowie bei der DCTP/Entwicklungsgesellschaft für TV‑Programme. Schulte ist außerdem Autor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen über Heiner Müller, Alexander Kluge sowie über Walter Benjamin und dessen Medientheorie.
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Enric Puig Punyet
Enric Puig Punyet, Doktor der Philosophie und Forscher, der sich auf die Analyse der neuen Funktionen von Institutionen im digitalen Wandel spezialisiert hat, ist der Leiter desCentre Arts Santa Mònicaund war zuvor Direktor der Fábrica de Creación La Escocesa. Er kuratierte Ausstellungen, Festivals und Zyklen zu Themen der bildenden Kunst, des Films, der Philosophie und des Wandels, den die Digitalisierung in der Gesellschaft, der Kultur und der Institution bewirkt hat.
Links zum Thema
Ort
c/Roger de Flor, 224
08025 Barcelona
Spanien
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