Konferenzen und Diskussionen Europa und die Krise

© REUTERS / Cordon Press. Fotógrafo: Pawel Kopczynski

22. Apr., 21.Mai, 17. Juni, 16. Sept., 21. Okt. und 18. Nov. jeweils 19:30 Uhr

Goethe-Institut Barcelona
Manso, 24-28
08015 Barcelona

Eine Debattenreihe

Die Wirtschafts- und Finanzkrise beherrscht die öffentliche Diskussion in Europa. Die Dauerhaftigkeit der Krise wirft nicht nur Zweifel an der politischen Handlungsfähigkeit auf, sondern stellt das Projekt der europäischen Integration infrage, dessen vermeintlicher Erfolg seit langem als europäische Errungenschaft gepriesen – und kürzlich mit dem Nobelpreis ausgezeichnet – wurde. Selten aber werden in dieser Diskussion die Hintergründe der Krise, die weit über die Gestaltung der Wirtschafts- und Währungspolitik hinausreichen, und die Reaktionen auf die Krise außerhalb der Politik- und Wirtschaftseliten eingehend ins Auge gefasst. Wir wollen das in unserer Reihe „Europa und die Krise“ tun.

Neue Lösungsansätze

In Kooperation mit ICREA, dem katalanischen Institut für weiterführende Studien und Forschung, der Abteilung Teoria Sociològica der Universitat de Barcelona und dem Forschungsprojekt TRAMOD, trajectories of modernity veranstaltet das Goethe-Institut Barcelona eine Debattenreihe. Ausgewiesene Experten widmen sich ausgewählten Themen aus der Geschichte, Politik und Gesellschaft Europas, um die Hintergründe der Krise aufzuzeigen und neue Lösungsansätze zu präsentieren. Besonderes Interesse wird dabei die Frage finden, wie Deutschland sich dieser neuen Verantwortung bei der Krisenbewältigung stellt und welche Rolle Spanien dabei spielt.

Sitzungen:

1. Europäische Geschichte: Last oder Ressource in der aktuellen Krise? (22.04.2013)

2. Europäisierung der Gesellschaft (21.05.2013)

3. Die Krise als Herausforderung an die europäische Demokratie (17.06.2013)

4. Europäische Politik und die soziale Frage (16.09.2013)

5. Die Europäisierung der Krise "von unten" (21.10.2013)

6. Die europäische Krise vom "Süden" aus betrachtet (18.11.2013)

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