Ausstellung IKONISCH

Alba D'Urbano / Tina Bara aus der Reihe “Siegerehrungen” © Alba D'Urbano / Tina Bara

Dienstag, 16. Juni - Sonntag, 30. August 2015

Goethe-Institut Madrid

Das Bild als Referenz. Fotografie und Medienkunst Lateinamerikas und Deutschlands

Der Madrider Sommer steht wie in jedem Jahr ganz im Zeichen der Fotografie. Vom 16. Juni bis zum 30. August präsentiert das Goethe-Institut Madrid im Rahmen des internationalen Festivals für Fotografie und audiovisuelle Kunst PHotoEspaña 2015 eine Werkauswahl verschiedener Künstler in Zusammenarbeit mit dem LIA - Leipzig International Art Programme.

Am 16. Juni, um 19.00 Uhr eröffnen wir die Ausstellung in unseren Räumen. Wir freuen uns, die Kuratorin Anna-Louise Rolland und die Künstlerin Tina Bara zu diesem Anlass begrüßen zu dürfen. Bis zum 30. August haben Sie die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen.

Die Ausstellung IKONISCH widmet sich der Repräsentation und dem Umgang mit ihr aus der Perspektive zeitgenössischer Fotografie und medialer Kunst Lateinamerikas im Dialog mit deutschen Künstlern. Ohne Bilder kommen wir nicht aus. Bilder haben Macht. Sie sind unverzichtbar.
 
Ikonisch steht für bildhaft, drastisch und sprechend. Eine starke Tendenz zum Bildhaften in der Kunst findet sich nach wie vor in Deutschland. Dafür kommen internationale Künstler auch gezielt nach Deutschland. Repräsentation scheint hier nicht per se in Frage gestellt. Das Bild hat seine Berechtigung. Es darf sprechen, darf erzählen.
 
Im westlichen Kulturkreis nutzen Religion, Wissenschaft, Politik und Kunst Repräsentationstechniken. Gleichzeitig prägt die Überwindung von festgelegten Darstellungsformen bis hin zur Bildzerstörung das kulturelle Selbstverständnis. In der Ausstellung geht es nicht um Bilder und ihre Überwindung im klassischen Sinn, sondern um vielfältige Experimente mit ihnen, beispielsweise durch Musik oder Film. Dabei präsentiert die Ausstellung drei unterschiedliche künstlerische Strategien: Selbstinszenierung, Ironie und das Zitieren aus unterschiedlichen Medien.

Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem LIA - Leipzig International Art Programme, einem internationalem Atelierprogramm für bildende Künstler auf dem Gelände einer ehemaligen Leipziger Baumwollspinnerei entstanden. Das LIA-Programm vernetzt junge Künstler mit der lokalen und internationalen Künstlerschaft der Spinnerei. Es ist ein interdisziplinäres und auf Nachhaltigkeit angelegtes Programm, an dem seit 2007 mehr als 150 Künstler aus 40 Nationen teilgenommen haben.

Kuratorin:
Anna-Louise Rolland

Mit Werken der Künstler:
Katie Armstrong
Tina Bara
Catalina Bauer
Tilo Baumgärtel
Osvaldo Budet
Alba D´Urbano
Margret Hoppe
Matej Kosir
Thiago Rocha Pitta
Sebastian Stumpf
Rebecca Wilton


 
PHotoEspaña2015 LIA - Leipzig International Art Programme
  LIA-Hauptpartner:
BMW Academy School of Visual Arts

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