Film und Diskussion El tren de la memoria

El tren de la memoria | © La Iguana S.L. und Oasis P.C.

Donnerstag, 17.12.15, 19.30 Uhr

Goethe-Institut Madrid

Regie: Marta Arribas und Ana Pérez, Farbe, 85 Min., 2005

Spanien, sechziger Jahre: zwei Millionen Spanier verlassen ihr Land, getrieben durch die Not. Ihr Ziel: Deutschland, Frankreich, Schweiz und die Niederlande. Die Hälfte sind Illegale und sie reisen ohne einen Arbeitsvertrag zu haben. Achtzig Prozent sind Analphabeten. Vor ihnen ragt die Hürde der Sprache und der unterschiedlichen Sitten und Bräuche empor.
Spanien heute: Andere Nöte klopfen an die Tür eines florierenden Landes. Fast niemand erinnert sich an die andere Geschichte. Josefina schon. Sie erinnert sich an ihre Reise im Zug der Erinnerung. Ziel: Nürnberg, Deutschland.  

El tren de la memoria (Der Zug der Erinnerung) beschreibt den Auszug von zwei Millionen Spaniern, die in den sechziger Jahren den Wirtschaftsaufschwung in Europa suchten. Sie gingen für einige Monate und blieben dreißig Jahre. Der Dokumentarfilm versucht, die Lücke in der neueren Geschichte Spaniens zu füllen. Gleichzeitig soll der Film die Schuld mit den Hauptakteuren einer schwierigen Zeit zu begleichen, von der wir kaum mehr wissen als die knappe offizielle Geschichte und ein paar Klischees.

Nach der Filmvorführung gibt es die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch.


Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Alumniportal Deutschland durchgeführt.
Alumniportal Deutschland

 

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