Theater Sommernachtstraum | Deutsches Nationaltheater Weimar | Regie Jan Neumann

Ein Sommernachtstraum, DNT Weimar, Foto: Luca Abbiento (c) Luca Abbiento

Freitag, 07.07.2017 + Samstag, 08.07.2017, 19.00 Uhr

Antigua Universidad Renacentista - Almagro

Ronda Santo Domingo, 7
13270 Almagro

Ein Sommernachtstraum, DNT Weimar, Foto: Luca Abbiento

SPANIENPREMIERE beim 40. Internationalen Festivals für klassisches Theater in Almagro

Deutschland ist Ehrengastland in diesem Jahr, in dem das Internationale Festival für klassisches Theater 40. Jubiläum feiert. Aus diesem Anlass gastiert das Deutsche Nationaltheater und Staatskapelle Weimar, Staatstheater Thüringen mit einer sehr frischen Inszenierung des bekannten Shakespearstücks von Jan Neumann.
Am 7. und 8. Juli präsentieren sie ihre Version von Shakespeares »Sommernachtstraum« auf deutsch mit spanischer Übertitelung.
Absolute Premiere wurde am 16. April 2016 zur Eröffnung der Redoute am DNT in Weimar gefeiert.
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Shakespeares »Sommernachtstraum«

ist eine Liebeserklärung an die Nacht, den Traum, die Fantasie und den Sommer. Was am Tage unmöglich ist, geht selbstverständlich in der Nacht, und wer wacht, sieht nicht, was der sieht, der schläft…
TAG: Herzog Theseus will Hyppolita zum Altar führen, und Hermia soll Demetrius heiraten. Jedoch Hermia liebt Lysander – ihnen bleibt nur die Flucht in den Wald. Demetrius rennt hinterher, seinerseits verfolgt von Helena, seiner Liebesklette.
NACHT: Im Wald herrschen Oberon und Titania. Doch es kriselt, und Oberon schickt Puck mit Liebestropfen los, damit Titania sich ins erstbeste Wesen verliebt. Puck beträufelt, wen er trifft, und alles gerät aus der Spur: Königin, Handwerker, Geschlechter, Eselsohren, Elfenkinder – wer sich liebte, hasst sich nun, und wer sich hasste, verfällt einander für immer.
»Blind, aber Flügel – Liebe wird’s genannt«. Das Erwachen ist böse …

Es spielen

Hippolyta, Senfsamen (Elfe) Dascha Trautwein
Theseus, Spinnweb (Elfe) Max Landgrebe
Helena, Stinkerbell (Elfe Nora Quest
Demetrius, Motte (Elfe) Jonas Schlagowsky
Hermia, Arwen (Elfe) Simone Müller
Lysander, Eberhard (Elfe) Nahuel Häfliger
Titania Nadja Robiné
Oberon Sebastian Kowski
Puck Fridolin Sandmeyer
Squenz/Prolog, Dobby (Elfe) Thomas Kramer
Zettel/Pyramus, Robin (Elfe) Krunoslav Šebrek
Flaut /Thisbe, Bohnenblüte (Elfe) Julius Kuhn
Schnauz/Wand, Amaryllis (Elfe) Anna Windmüller
Schnock/Löwe, Dildo (Elfe) Bastian Heidenreich
Schlucker/Mond, Bilbo (Elfe) Christoph Heckel
»Die Verliebten Drei«

 
Nahuel Häfliger (Gitarre)
Bastian Heidenreich (Schlagzeug)
Fridolin Sandmeyer (Bass)
   
Regie Jan Neumann
Dramaturgie Julie Paucker
Bühne Oliver Helf
Kostüme Nini von Selzam
Maske Hendrikje Lüttich
Licht Jörg Hammerschmidt

(...) Die Handlung des »Sommernachtstraums« ist schnell erzählt. (...)Aber was ist der Kern des »Sommernachtstraums«? Geht es um die Zufälligkeit der Liebe? Die Auswechselbarkeit des Objekts der Begierde? Geht es ums Träumen? Um die Fantasie? Die Nacht? Um die Welt des Chaos (Wald, Nacht) im Gegensatz zur Welt der Ordnung (Athen, Klassik)? Geht es um die Utopie der Liebesheirat? Um Hochzeit im Allgemeinen? (...)

Auszug aus dem Essay von Julie Paucker, Dramaturgin dieses SOMMERNACHTSTRAUMES
 

Jan neumann | Regisseur

Jan Neumann Jan Neumann, Jahrgang 1975, ist ursprünglich Schauspieler. Nach seiner Schauspielausbildung an der Bayerischen Theaterakademie AUGUST EVERDING war er festes Ensemblemitglied am Bayerischen Staatsschauspiel München (1998–2001) und am Schauspiel Frankfurt (2001–2006), wo er in der Spielzeit 2004/2005 bei seinem ersten eigenen Stück »Goldfischen« auch zum ersten Mal Regie führte. Sein zweites Stück »Liebesruh« wurde 2005 am Thalia Theater Hamburg uraufgeführt. Mittlerweile arbeitet er als Regisseur und Autor und entwickelt seine Stücke oft erst im Probenprozess, wie zum Beispiel »Kredit« am Schauspiel Frankfurt (2008), »Fundament« (2009), »Frey!« (2011) und »Die Stadt das Gedächtnis« (2014) am Schauspiel Stuttgart oder »Bagdad 3260Km« am Schauspiel Hannover (2012). Am Schauspiel Köln entstanden in Zusammenarbeit mit Dirk Kummer die Theaterabende »Carls Werk« (2014) und »Die Abschaffung der Nacht« (2015). Er inszenierte am Schauspielhaus Bochum unter anderem »Bunbury« von Oscar Wilde, »Die Ehe der Maria Braun« von R. W. Fassbinder (beide 2012) und »Don Karlos« (2015). Für das Düsseldorfer Schauspielhaus schrieb er das Auftragswerk »Herzschritt« (2008), für das Nationaltheater Mannheim die Komödie »Chihuahua« (2011), für das Maxim Gorki Theater Berlin bearbeitete und inszenierte er die Romantrilogie »Amazonas« von Alfred Döblin (2010).
Jan Neumann war Hausautor am Nationaltheater Mannheim, nahm an den Autorenwerkstatttagen des Wiener Burgtheaters teil und bekam ein Arbeitsstipendium des Goethe-Instituts in Prag. 2011 erhielt er den Förderpreis »Komische Literatur« der Stiftung Brückner-Kühner, Kassel. 2012 erschien sein Kinderbuch »Tim und die Antwort auf nichts« (mixtvision Verlag, 2012).
Seit der Spielzeit 2013/14 ist er fester Hausregisseur am DNT, wo er unter anderem Henrik Ibsens »Baumeister Solness« (2014) und Shakespeares »Sommernachtstraum« (2016) inszenierte.

Sueño de una noche de verano

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