Dialog und Konzert Fontane und die Frau des 21. Jahrhunderts

Theodor_Fontane_Denkmal (Neuruppin) CC

Donnerstag, 21.11.2019, 19:30 Uhr

Goethe-Institut Madrid

c/ Zurbarán, 21
28010 Madrid

Gespräch mit Cecilia Dreymüller und Helena Cortés. Lied und Klavierkonzert

Am 21. November um 19:30 Uhr feiern wir den 200. Geburtstag von Theodor Fontane (30.12.1819 - 20.09.1898), einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftsteller, mit einem Gespräch zwischen Literaturexpertinnen.

Im Anschluss wird ein Klavierkonzert stattfinden. Zum Ausklang des Abends können wir einen spanischen Wein genießen, den die deutsche Botschaft anbietet.
 
„Schreiben kann jeder. Und außerdem ist das Schriftstellern so nutzlos, es ist das einzige Metier, das ganz überflüssig dasteht und mit einem ernsten Bedürfnis der Menschen nicht recht zusammenhängt.“

(Theodor Fontane: Die gesellschaftliche Stellung der Schriftsteller. In: Manifeste und Dokumente zur deutschen Literatur 1890-1910)
 

Dialog mit Cecilia Dreymüller und Helena Cortés. Moderiert von Isabel García Adánez

 

Foto Cecilia © Cecilia Dreymüller Cecilia Dreymüller
Geboren 1962 in Nohn (Deutschland). Promotion an der Universität Köln. Als Essayistin und Literaturkritikerin schreibt sie für El País, Süddeutsche Zeitung und den Deutschlandfunk. Sie hat aus dem Spanischen und hauptsächlich aus dem Deutschen übersetzt und unterrichtet am Goethe-Institut Barcelona, sowie an der Universitat Pompeu Fabra. Zur Zeit leitet sie den Verlag Tresmolins.
Aktuelle Bücher: "Confluencias. Antologia de la mejor narrativa alemana actual", Alpha Decay, Barcelona 2014; "Handke y España", Alianza, Madrid 2017. Als Übersetzerin und Verlegerin: "Peter Handke: Una vez más para Tucídides", Tresmolins, Barcelona 2017; "Ingeborg Bachmann: Poesía completa", Tresmolins, Barcelona 2018.


Helena Cortés Gabaudan © H. Cortés Helena Cortés Gabaudan
Promotion in Germanistik an der Universität Salamanca. Professorin für Germanistik an der Universität Vigo. Von 2005 bis 2016 leitete sie die Cervantes-Institute in Bremen und Hamburg.
Ausgewählte Publikationen: "J.W. Goethe: Fausto", Madrid 2010, Abada-Verlag; "Friedrich Hölderlin. Der Archipel", Madrid 2011, La Oficina de Arte; "Hölderlin/Sófocles: Ödipus", Madrid 2012, La Oficina de Arte; "Friedrich Hölderlin: Antigone", Madrid 2014, La Oficina de Arte; "La Vida en Verso. Biografía poética de Friedrich Hölderlin", Madrid 2014, Ediciones Hiperión; T.Fontane: Antes de la Tormenta", Valencia 2017, Editorial Pretextos; "Friedrich Hölderlin. Poesía esencial", Madrid 2017, La Oficina de Arte; "Rilke: Diario de Florencia", Madrid 2018, La Oficina de Arte.


Isabel Garcia Adanez Isabel Garcia Adanez Isabel García Adánez
Übersetzerin, Professorin für Deutsche Philologie und Leiterin der Abteilung für Deutsche und Slawische Philologie an der Universidad Complutense de Madrid.


 

Eine kleine Hausmusik zu Ehren von Theodor Fontane

Paloma Camacho [Klavier] © P. Camacho Paloma Camacho [Klavier]
Abschluss in Klavier und Gesang am Royal Conservatory of Music (RCSM), Schwerpunkt im Gesangsrepertoire. Master Class mit V. d. Angeles, T. Berganza, D. Zagick, DiDonato, T. Quastoff, Iriarte, Chova, C. Chausson und M. Cid. Master in Musikmanagement und Promotion UAM-2002. Konzerte mit Sängern in den USA, Korea und Europa; Dozentin bei Mozart-Festivals in Madrid unter der Leitung von P. Maag, R. Silva, J. R. Encinar und E. Colomer. Pianistin beim Alonso y Guerrero Singing Contest. Dozentin für Gesangsrepertoire an der Escuela Superior de Canto und für Oper und Oratorium an der RCSM in Madrid. Im Jahr 2002 erhält sie den Titel des I Master in Management und Promotion der Musik in der Spanischen Gesellschaft von den UAM, wo sie die Promotion in Musik absolvierte.


José Miguel Baena © Baena José Miguel Baena [Tenor]
José Miguel Baena hat seine Gesangsausbildung in Deutschland bei Ruth Frenk begonnen und sie in Spanien bei Mayda Galano, Boris Godin und Josu Okiñena fortgesetzt. Er debütierte 2007 am Teatro Lírico Nacional in Havanna und sang die Rolle des Giorgio Germont in La Traviata. Seitdem reicht sein Opernrepertoire vom 17. Jahrhundert (Purcells Dido und Aeneas) bis zum 20. Jahrhundert (Brittens Noah's Fludde und Curlew River und Bernsteins Trouble in Tahiti); dazwischen Mozart, Haydn, Rossini, Verdi, Puccini und derzeit Wagner, der bei der Sopranistin Deborah Polaski studierte. In dieser Saison wird er als Tenor in der Rolle des Florestan in Beethovens Fidelio debütieren. Er hat auch Oratorien (Bach, Händel, Fauré, Brahms, Dvořák, Orff - mit La Fura dels Baus-), Lieder (Schubert, Schumann, Mahler, Strauss) und spanische, französische und griechische Lieder und zahlreiche Zarzuelas aufgeführt.

Zurück