Ausstellung OSTKREUZ

Metalheads treffen sich jeden Samstag abend vor dem ehemaligen Cambridge Hotel, Bar do Bin Laden, Avenida 9 de Julho, Sao Paulo, Brasilien, November 2010 © Jörg Brüggemann / OSTKREUZ

7. Juni bis 20. Juli 2012

Goethe-Institut Madrid | C/ Zurbarán 21 | 28010 Madrid

im Rahmen der PHotoEspaña 2012 - Internationales Festival für Fotografie und visuelle Künste

 

Der Juni und Juli stehen wie immer ganz im Zeichen der Fotografie. Im Rahmen der PHotoEspaña zeigt das Goethe-Institut Madrid die Ausstellung „OSTKREUZ – Vier junge Positionen der Berliner Agentur“. Bis Ende Juli wird eine Auswahl an Fotografien aus den Projekten "Metalheads" von Jörg Brüggemann, "Gärtners Reise" von Sibylle Fendt, "Into the Sun" von Tobias Kruse und "World of Warfare" von Julian Röder zu sehen sein.
Anlässlich der Ausstellungseröffnung am 7. Juni um 19.30 Uhr waren die vier Ostkreuz-Mitglieder im Goethe-Institut Madrid anwesend:



"OSTKREUZ ist der Name eines Berliner Bahnhofes, der in seiner Form an eine Windrose erinnert, weil sich in ihm die Linien aller Himmelsrichtungen treffen. Als sich im Herbst 1990 sieben Männer und Frauen zusammenfanden, um eine Agentur der Fotografen zu gründen, gaben sie ihr jenen Namen. Sie beschrieben damit ihren Standort, den Osten, in dem es eben noch ein Land gegeben hatte, zu dessen bedeutendstenFotografen sie gehörten. Sie bezeichneten damit aber auch einen Punkt, das Kreuz, von dem aus man in jede Richtung aufbrechen kann.

Heute ist OSTKREUZ die erfolgreichste von Fotografen geführte Agentur in Deutschland. Ihr gehören achtzehn Fotografen an. Fast jeder von ihnen ist für seine Arbeit bereits mit nationalen oder internationalen Preisen ausgezeichnet worden. Sie kommen aus allen Teilen dieses Landes und auch aus anderen Ländern. Der jüngste ist Mitte zwanzig, die älteste Mitte sechzig. Jeder von ihnen sieht mit anderen Augen auf die Welt, jeden interessiert etwas anderes an ihr, jeder bricht in eine eigene Richtung auf. Aber es gibt einen Punkt, von dem sie dabei alle ausgehen und in dem sie sich stets wieder treffen. Dieser Punkt heißt OSTKREUZ. OSTKREUZ, das ist eine Herangehensweise. Es bedeutet, herangehen an die Wirklichkeit. In ihr das Material finden, mit dem man arbeitet. Bei dieser Arbeit den Kern der Dinge erkennen, ihn abbilden und in diesem Abbilden ehrlich bleiben. Es bedeutet, eine Haltung entwickeln zur Wirklichkeit und diese an ihr überprüfen, ohne dass sich das eine dem anderen unterordnen muss. OSTKREUZ, das heißt, aufrichtig zu sein, nicht mehr und nicht weniger."

Text: Marcus Jauer


In Zusammenarbeit mit:

 

   
 
  

Zurück