Forschungsseminar transient senses

Ein Projekt von Alex Arteaga konzipiert für den Mies van der Rohe Pavillon

transient senses transient senses

















transient senses
ist ein Forschungsprojekt, entwickelt von Alex Arteaga an der Universität der Künste Berlin im Rahmen von Architektur der Verkörperung. Es  wurde spezifisch für den Mies van der Rohe Pavillon in Barcelona konzipiert. In transient senses wird der Pavillon durch die Realisierung von vier Produktionen erforscht: eine Klanginstallation, ein Sound Essay, ein Video Essay und ein Text Essay. Die konzeptuelle Reflexion über das Gesamtprojekt wird in einem internationalen Forschungsseminar stattfinden.

transient senses ist ein Projekt ästhetischer Forschung, in dem die Koexistenz unterschiedlicher Produktionsformen in verschiedenen Medien die methodologische Basis bildet. Jede Produktionsform – Klanginstallation, Sound Essay, Video Essay und Text Essay – öffnet eine bestimmte Perspektive auf die allgemeine Thematik von Architektur der Verkörperung – die Architektur als Bedingung der Sinnemergenz – und erlaubt ihre Erforschung in Bezug auf ihrer Spezifizierung in transient senses: der Pavillon als Bedingung vom Fluss und von der dynamischen Beziehung zwischen Innen- und Außenraum.  
 
Die vier Produktionen von transient senses werden in zwei Räumen präsentiert. Die Klanginstallation (29. April - 21. Juni) ist eine minimale Intervention im Pavillon, welche die räumliche Komponente der Klänge dieses Ortes und seiner Umgebung dynamisch modifizieren wird. Die drei Essays werden in der Fundació Antoni Tàpies (26.-31. Mai und 18.-21. Juni) ausgestellt.

Im internationalen Forschungsseminar transient senses_lab wird über grundsätzliche Themen dieses Projektes, wie die Sinnemergenz und die Wissensproduktion im architektonischen Kontext sowie die ästhetischen Praktiken als Forschungspraktiken reflektiert. In der ersten Phase des Seminars (28.-29. Mai im Goethe Institut Barcelona) werden Susanne Hauser (Universität der Künste Berlin), Dieter Mersch (Zürcher Hochschule der Künste) und Gerard Vilar (Universitat Autònoma de Barcelona) daran teilnehmen. In der zweiten Phase (18.- 19. Juni, Sónar+D), in der zusätzlich die Frage der Konstitution von Klangobjekten im Kontext des auditiven Ambiente, d.h. atmosphärischen Klangsituationen, untersucht wird, werden Jean-Paul Thibaud (Ecole Nationale Supérieure d'Architecture de Grenoble), Rudolf Bernet (University of Leuven) und Xavier Bassas (Universitat de Barcelona) daran teilnehmen. Der Klangkünstler Lucio Capece wird in diesem Rahmen Klanginterventionen in der Klanginstallation im Pavillon als Erweiterung des Forschungsprozesses durchführen. Alex Arteaga wird an beiden Phasen des Seminars teilnehmen. Das Seminar wird von Lluís Nacenta, Kurator von transient senses, koordiniert.

Am 2. Juni um 10 Uhr wird das Videoessay im Mies van der Rohe Pavillion im Rahmen des Videokunstfestivals Loop Barcelona gezeigt. Die Soundinstallationen sind bis zum 21. Juni zugänglich.

Das Forschungsseminar wird in englischer Sprache stattfinden. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

transient senses ist ein Projekt im Rahmen von Architektur der Verkörperung, ein Forschungsprojekt finanziert von der Einstein Stiftung mit einem Einstein Junior Fellowship und  an der Universität der Künste Berlin entwickelt. Das Projekt wird veranstaltet von der Fundació Mies van der Rohe Barcelona, dem Goethe Institut de Barcelona, Sónar+D, der Fundació Antoni Tàpies und dem Màster Universitari de Recerca en Art i Disseny (Eina i Universitat Autònoma de Barcelona), mit Unterstützung des Institut Français de Barcelona, Eina, der Forschungsgruppe “Experiencia estética e investigación artística: aspectos cognitivos del arte contemporáneo”, sowie Neumann und Bloomline.
 
Weitere Information unter www.architecture-embodiment.org

 

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