Film Fünf letzte Tage

Fünf letzte Tage © Pelemele Film/BR

Donnerstag, 30.11.2017, 20.00 Uhr

Centro de Arte Contemporáneo - Málaga

c/ Alemania, s/n
29001 Málaga

Regie: Percy Adlon, Farbe, 112 Min., 1982

Als Zellengenossin im Gestapogefängnis erlebt die Buchhalterin Else Gebel die letzten fünf Lebenstage der einundzwanzigjährigen Studentin Sophie Scholl, die am 18. Februar 1943 zusammen mit ihrem Bruder Hans in der Münchner Universität verhaftet und am 22. wegen Hochverrats durch das Fallbeil hingerichtet wurde.

Mit Flugblattaktionen - "Die Flugblätter der Weißen Rose" - hatten die Geschwister Scholl und ihre Freunde zum Widerstand gegen das Nazi-Regime aufgerufen. Else Gebel hat durch ihren Bruder Verbindung zu kommunistischen Widerstandskreisen gehabt und begegnet Sophie Scholl zum ersten Mal im Gefängnis. Der Film übernimmt ganz die Erzählerperspektive der Else Gebel. Sie steht an diesem Donnerstagmittag, dem 18. Februar 1943, vor der jungen Sophie Scholl. Sie muß die Leibesvisitation Sophies durchführen. Die Gestapo ließ "leichtere" Gefangene mitarbeiten. Else Gebel war in der Registratur tätig und hatte dadurch auch gewisse Privilegien. Sie kann Sophie Scholl zuflüstern, daß sie ebenfalls Gefangene sei.So beginnt die Geschichte einer Begegnung, die nur fünf Tage andauern sollte.

Regie: Percy Adlon
Drehbuch: Percy Adlon
Kamera: Horst Lermer
Schnitt: Clara Fabry
Musik: Franz Schubert
Darsteller: Lena Stolze, Irm Hermann, Will Spindler, Hansi Hirschmüller, Philip Arp

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