Frieden, Freiheit, Reformation

Lucas Cranach © Lucas Cranach

Die Reformation als Antriebskraft für eine verantwortungsvollere und friedlichere Gesellschaft

Anlässlich des Reformationsjahres 2017 setzt sich das Goethe-Institut in verschiedenen Veranstaltungen gemeinsam mit zahlreichen Akteuren über ihre Vorstellungen von Wandel und Innovation auseinander. Wo liegen Potentiale und Notwendigkeiten für gegenwärtige und zukunftsorientierte „Reformationen“?

Im diesem Rahmen erinnert die interdisziplinäre Konferenz an die heute vor 500 Jahren beginnende Reformation und lädt deutsche und spanische Experten am 18. und 19. Oktober dazu ein, die Reformation als Antriebskraft bei der Suche nach einer verantwortungsvolleren, gerechteren und friedlicheren Gesellschaft zu beleuchten. 
 
Die Konferenz versteht die Reformation im weitgefassten Sinn als Impuls für ein Denken, das Veränderungs- und Umwandlungspotential für die Gesellschaft hatte.

Im heutigen Zeitalter der Globalisierung kommt es in Gesellschaften immer wieder zu Konflikten, die durch verschiedenste Veränderungen (politische, wirtschaftliche, ethische, religiöse) ausgelöst werden. Wie gehen Gesellschaften mit diesen Realitäten um, damit ein friedliches Miteinander weiterhin bzw. wieder möglich wird? Die Reformation bedeutete zugleich Konflikt und Fortschritt. Inwiefern können heute noch Ansätze aus der Reformation einen Beitrag zur Bewältigung dieser gegenwärtigen und zünftigen Herausforderungen leisten? Die aktuelle gesellschaftspolitische Situation in Spanien - und in ganz Europa - in Bezug auf Konflikt- und Radikalisierungstendenzen erfordert das Entwerfen neuer Parameter und Räume für das friedliche Zusammenleben.