Kino Sonnenallee

Sonnenallee © Goethe-Institut

Sa, 25.01.2020

Goethe-Institut Barcelona

c/Roger de Flor, 224
08025 Barcelona

Regie: Leander Haußmann, Deutschland, 1998/99, Farbe, 94 Min.

In „Sonnenallee“ wirft der Regisseur Leander Haußmann einen Blick zurück auf die DDR, und er tut es offensiv sentimental und humoristisch überzogen. Es geht um junge Leute, verbotene Songs und Tänze, und um die große Liebe, die alles verändert. 

Ost-Berlin 1973: Der 17-jährige Micha Ehrenreich lebt mit seinen Eltern und einer Schwester in der Sonnenallee, deren längerer Teil in West-Berliner Neukölln, das kurze Ende aber in Treptow liegt - also im Osten der geteilten Stadt. Micha wohnt am kurzen Ende und träumt davon, ein großer Popstar zu werden. Politik ist ihm eher egal – er ist weder für das DDR-System noch wirklich dagegen. Allerdings will er die ganze gesellschaftliche Organisation ‚von innen‘ her aufmischen. Dann gibt es da noch Michaels existenzialistisch angehauchten Freund Mario und den gemeinsamen Kumpel Wuschel, der durch eine Rolling-Stones-Platte in Gefahr gerät. Ein Westonkel schmuggelt Nylons für Michas Mutter und ein Nachbar schließlich spitzelt für die Stasi – oder doch nicht?

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