Film Cineclub Goethe | Mein wunderbares West-Berlin

Mein wunderbares West-Berlin ©Deutsches Filminstitut

Dienstag, 17.12.2019, 19.30 Uhr

Goethe-Institut Madrid

c/ Zurbarán, 21
28010 Madrid

Regie: Jochen Hick, Farbe und s/w, 98 Min., 2016/17

Der berüchtigte Paragraph 175, der ab dem Jahr 1872 sexuelle Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts unter Strafe gestellt hatte, wurde in der Bundesrepublik erst 1994 offiziell aus dem Strafgesetzbuch gestrichen. Doch schon in den 1960er Jahren gab es in West-Berlin – der einzigen deutschen Stadt, in der Männer mit Männern tanzen durften – Lokale, die zum Zufluchtsort für junge Schwule aus der Bundesrepublik wurden. Unter Verwendung von bisher unveröffentlichtem, mitunter provokantem Archivmaterial und mit Hilfe zahlreicher Zeitzeugen, erforscht Jochen Hick in seinem Dokumentarfilm die historische Entwicklung der Szene von einst bis in die aktuelle Gegenwart.

Mein wunderbares West-Berlin ist eine einzigartige Chronik des Aufbruchs der Schwulenbewegung geworden und ein zum Teil etwas schmerzhafter,aber in seinen Ausblicken durchaus zuversichtlicher, Versuch, ein Stück Historie der Homosexuellen festzuschreiben. „Nur so haben wir eine Geschichte!“

Regie: Jochen Hick
Drehbuch: Jochen Hick
Kamera: Alexander Gheorghiu, Jochen Hick
Darsteller: Klaus Schumann, René Koch, Rosa von Praunheim, Wilfried Laule, Salomé, Gerhard Hoffmann, Egmont Fassbinder, Peter Hedeström, Wieland Speck, Wolfgang Theis, Romy Haag, u.a.
 

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