Film Good bye, Lenin!

Goodbye, Lenin! © X Filme / WDR / ARTE

Donnerstag, 24.10.2019, 19.00 Uhr

Universidad de Santiago de Compostela

Facultad de Geografía e Historia
Plaza de la Universidad, 1
15782 Santiago de Compostela

Regie: Wolfgang Becker, Farbe, 120 Min., 2003

DDR, im Sommer 1978: An Bord der "Sojus 31" startet Sigmund Jähn als erster Deutscher ins All. Auch Alex Kerners Vater verlässt sein Land und geht in den Westen. Der eine gilt als Held, der andere als Vaterlandsverräter. Der darauffolgende Besuch der Herren vom Staatssicherheitsdienst sorgt für eine erste psychische Krise bei Alex' Mutter. Aus der Klinik zurückgekehrt verwandelt sich die Frau in eine eifrige Aktivistin und auch das Leben der Restfamilie geht seinen sozialistischen Gang - bis zum Herbst 1989. Alex nimmt am "Abendspaziergang" teil, einer Freiheits-Demo, die von den Vertretern der Staatsmacht brutal unterbunden wird. Die Mutter, unterwegs zu einem Festakt im "Palast der Republik", sieht, wie ihr Sohn niedergeknüppelt wird und bricht zusammen. Viel zu spät im Krankenhaus, fällt sie nach dem Herzinfarkt ins Koma.
Die Mauer fällt, Honecker geht und die Wohnung der Kerbers wird auf westlichen Standard gebracht. Alex' Mutter aber "verschläft den Siegeszug des Kapitalismus". Im Sommer 1990 erwacht sie. Der Arzt erklärt, dass jede Aufregung tödlich für die Patientin sein könne, weshalb ihr Alex das Ende des SED-Staats vorerst verheimlicht. Was aber geschieht, wenn die Frau, obgleich noch bettlägerig, wieder nach Hause kommt?

Die kluge Komödie war der erfolgreichste deutsche Film des Jahres 2003.

Regie: Wolfgang Becker
Drehbuch: Bernd Lichtenberg, Wolfgang Becker
Kamera: Martin Kukula
Musik: Yann Tiersen
Darsteller: Daniel Brühl, Katrin Saß, Chulpan Khamatova, Maria Simon, Florian Lukas, Alexander Beyer, Michael Gwisdek, Burghart Klaußner

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