Show FLIPAS - Word & Sound

FLIPAS - Word & Sound - Mel Duarte © Naves Matadero

Freitag, 25.10.2019, 20.30 Uhr

Cafeteria Naves Matadero

Paseo de la Chopera, 14
28045 Madrid

Labor für urbane Kulturen II. Berlin - Paris - Madrid

Im Rahmen des Internationalen Festivals für Wort, Aktion und Klang FLIPAS und als Teil des Labors für urbane Kulturen II. Berlin - Paris - Madrid in Naves Matadero, präsentieren die Poeten, Slammer und Musiker Mel Duarte (Brasilien), Rike Scheffler (Deutschland) und Deinos MC (Frankreich) ihre Arbeiten, die sich in den Bereichen zwischen Sprache, Performance und Musik bewegen. Sie werden dabei auch ihr Geschick im Umgang mit dem Wort und deren Verbindung mit dem Klang und dem Rhythmus der Musik unter Beweis stellen.
 

Rike Scheffler © Valerie Schmidt RIKE SCHEFFLEr

(*1985) Dichterin, Performerin und Künstlerin. Sie arbeitet in Bereichen zwischen Sprache, Performance, Installation und Musik. Ihr Werk umfasst Gedichte und poetische Essays zur Veröffentlichung in Zeitschriften und Anthologien, Lesungen, Konzerte und Performances (teils solo, teils gemeinsam mit Musiker*innen), sowie klangliche Ökosysteme und Rauminstallationen. Als Live-Performerin kreiert sie mit ihrer Stimme, Loopmaschine, Synthesizer und Effektgeräten immersive Realitäten, die gängige Wahrnehmungen in Frage stellen.

Sie hat Psychologie in Berlin und Literarisches Schreiben in Leipzig studiert und zahlreiche Förderungen und Stipendien erhalten und ist auf internationalen Festivals rund um den Globus aufgetreten. Ihr Gedichtband der rest ist resonanz (kookbooks, 2014) gewann den Orphil Debut Preis für politisches und avantgardistisches Schreiben.
Darüber hinaus ist sie Mitglied im Berliner KOOK e.V., einem Literatur-, Musik- und KünstlerInnennetzwerk, welches Lesereihen, Festivals und Ausstellungen veranstaltet, und arbeitet mit KünstlerInnen wie Daniela Seel, Mette Moestrup, dem Sound-Virtuosen Claudio Puntin und Ólafur Elíassons Institut für Raumexperimente.

Zu Schefflers jüngeren Arbeiten gehören unter anderem die Soundinstallation Becoming Water, präsentiert im Palais de Tokyo, Paris (2019) im Rahmen der Ausstellung La voix libérée, die Konzert Performance solid gold mit PoetInnen und MusikerInnen der Tobiya Poetic Jazz Group, Robert Lippok, Eric Ellingsen und Neo Muyanga im Ras Hotel in Addis Ababa (2018), die Performance the rest is resonance beim European Poetry Festival in London und in The Arts House in Singapur (2018).
Zudem gibt sie Workshops zu Poesie, Stimme, analogem Live Looping & Performance.

Mel Duarte ©Mel Duarte Mel Duarte

(Sao Paulo, Brasilien) Sie hatte ihre erste Begegnung mit der Poesie im Alter von 8 Jahren. Sie ist Autorin, Dichterin, Slammerin und Kulturproduzentin. 6 Jahre lang war sie Teil des Kollektivs Poetas Ambulantes und engagiert sich gegenwärtig bei dem Poetry Slam das Minas - SP. Sie ist Autorin der Bücher Fragmentos Dispersos (2013), Negra Nua Crua (2016) und Querem nos calar: Poemas para serem lidos em voz alta (Planeta, 2019). Im Jahr 2016 nahm sie an der Eröffnung von FLIP (Brasiliens größtem internationalem Literaturfestival) teil und gewann als erste Frau den Rio Poetry Slam im Rahmen des FLUP (Internationale Poetry Meisterschaft). Im Jahr 2019 veröffentlichte sie ihr erstes Spoken Word-Album Mormaço - Entre otras formas de calor.

Deinos MC ©Deinos MC Deinos MC

Französischer Künstler, der vor acht Jahren mit dem Schreiben von Gedichten begonnen hat. Seitdem bereichert er sein künstlerisches Schaffen stetig mit Rap, Theater und Slam. Während seiner Auftritte nimmt er das Publikum mit auf eine Reise der universellen Selbstbeobachtung, um mit ihm gemeinsam dessen inneren Reichtümer zu entdecken. Er bietet gerapte Poesie, die mal gesungen, mal rezitiert wird, auf Klaviermelodien oder Hip-Hop-Rhythmen. 

Labor für urbane Kulturen II. Berlin - Paris - Madrid
In seiner zweiten Ausgabe, vom 14. Oktober bis zum 15. November, versteht dieses Labor, das im Rahmen des Festivals FLIPAS, Hip-Hop als kulturelles Phänomen und als Kulturbewegung, die gesellschaftliche Verhältnisse und Realitäten darzustellen und im besten Fall auch zu verändern vermag. Durch internationale Künstler aus den Bereichen Hip Hop, Rap (Wort), Breakdance (Tanz) und Graffiti (Bild) wird in diesem Projekt jenen eine Stimme verliehen werden, die (noch) keine haben. Die Künstler und Aufführungen, die in diesem Projekt präsentiert werden, zeichnen nach, wie die Musik, das Wort, der Körper und die Bilder die entscheidenden Vehikel für den Ausdruck von Identität sind. In Residenzen, Workshops, Begegnungen und öffentlichen Aufführungen werden diese Themen reflektiert.

Ein Projekt im Rahmen des Deutsch-Französischen KulturFONDS Culturel Franco-Allemand.

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