Film Die neuen kinematografischen Visionen László Moholy-Nagys

Die neuen kinematografischen Visionen László Moholy-Nagys ©Moholy-Nagy Foundation

Dienstag, 10.12.2019, 18.00 Uhr

Centro Cultural Doctor Madrazo

Calle Casimiro Sainz, s/n
39004 Santander

100 Jahre Bauhaus

Diese Kurzfilmreihe ist eine spannende Reise durch das kinematografische Werk des ungarischen Bauhaus-Künstlers László Moholy-Nagys.

1919 gründete der deutsche Architekt Walter Gropius in Weimar das Bauhaus - eine neue Schule für Architektur, Kunst und Design, deren erklärtes Ziel es war, "eine neue Einheit von Kunst und Technik im Dienste der Menschheit" zu fördern. Gropius kann dabei als einer von Moholy-Nagys Mentoren betrachtet werden. Sie verband der Glaube an den ganzheitlichen Ansatz des Bauhauses und das erklärte Ziel, den ganzen Menschen zu erziehen, um diesem so ein besseres Verständnis für die Gesellschaft und das neue Design zu vermitteln.
Während seiner zweiten Schaffensperiode in Berlin interessierte sich László Moholy-Nagy zunehmend auch für das künstlerische Potenzial des Films. Zwischen 1929 und 1936 drehte er mehrere Schwarz-Weiß-Kurzfilme, von denen heute noch sieben erhalten sind. Sein bekanntestes kinematografisches Werk, das Lichtspiel Schwarz-Weiss-Grau, stammt aus dem Jahr 1930 und ist zu einem Klassiker des Experimentalfilms geworden.

 

Programm

Impressionen vom alten Marseiller Hafen (Marseille Vieux Port) (1929), 16mm, 9 min.
Lichtspiel Schwarz-Weiss-Grau (1930), 16mm (16 fps), 8 Min.
Berliner Stilleben (1931), 16mm (16 fps), 12 Min.
Großstadt Zigeuner – Gypsies (1932),16mm, 18 Min.
Outtakes from the Film “Things to Come” (1936), 16mm, 2 Min.
The New Architecture and the London Zoo (1936), 16mm, 15 Min.

László Moholy-Nagy ©Moholy-Nagy Foundation László Moholy-Nagy 

(20. Juli 1895 - 24. November 1946) war ein ungarischer Maler und Fotograf sowie Lehrer am Bauhaus. Er wurde stark vom Konstruktivismus beeinflusst und galt als Verfechter der Integration von Technologie und Industrie in die Kunst. Ein Artikel der New York Times nannte ihn wegen seiner Pionierarbeit in den Bereichen Malerei, Zeichnung, Fotografie, Collage, Skulptur, Film, Theater und Prosa "unerbittlich experimentell". Er arbeitete aber auch mit anderen Künstlern zusammen, darunter seine erste Frau Lucia Moholy, Walter Gropius, Marcel Breuer und Herbert Bayer. - MoMA

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