Film Das Leben der Anderen

Das Leben der Anderen ©Deutsches Filminstitut

Mittwoch, 18.03.2020, 18.00 Uhr / Donnerstag, 19.03.2020, 20.30 Uhr

Filmoteca de Zaragoza

Plaza San Carlos, 4
50001 Zaragoza

Regie: Florian Henckel von Donnersmarck, Farbe, 2006, 137 Min.

November 1984, Ost-Berlin, fünf Jahre vor dem Mauerfall. Gerd Wiesler, Hauptmann im DDR-Ministerium für Staatssicherheit, wird auf den Autor Georg Dreymann und dessen Freundin, die bekannte Theaterschauspielerin, Christa-Maria Sieland angesetzt. Bei seiner Abhörtätigkeit ist er zunehmend gerührt vom Leben der beiden. Als er erfährt, dass der Überwachung des Künstlerpaares private und nicht politische Ursachen zugrunde liegen, beginnt er die Abhörtätigkeit zu sabotieren. Durch die Beschäftigung mit dem Leben dieser "anderen" Menschen, mit Kunst und Literatur, lernt er Werte wie freies Reden und Denken kennen, die ihm bislang fremd waren. Aber trotz seiner plötzlichen Selbstzweifel sind die Mechanismen des Systems nicht mehr zu stoppen: Wieslers Existenz wird dabei ebenso zerstört wie die Beziehung zwischen Dreymann und Sieland. Als im Jahr 1989 die Mauer fällt, beginnt ein anderes Leben.

Wie notwendig und wichtig der Film Das Leben der Anderen ist, auch als Arbeit des Festhaltens und Erinnerns, das beweist nicht zuletzt der traurige Umstand, dass die ehemaligen „Kulturschaffenden” (dies war ein offizieller Terminus) der DDR zu diesem Thema bis heute mehr oder minder schweigen – auch wenn sie selbst zu den Stasi-Opfern zählten.

Regie: Florian Henckel von Donnersmarck
Drehbuch: Florian Henckel von Donnersmarck
Kamera: Hagen Bogdanski
Musik: Gabriel Yared, Stéphane Moucha
Darsteller: Martina Gedeck, Ulrich Mühe, Sebastian Koch, Ulrich Tukur, Thomas Thieme, Hans-Uwe Bauer, Volkmar Kleinert

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