Buchvorstellung Imperien von Herfried Münkler

Herfried Münkler en la feria de libro de Frankfurt en 2015 © JCS | CC-BY-SA-3.0 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

Donnerstag, 27.02.2020, 19:30 Uhr

Goethe-Institut Madrid

c/ Zurbarán, 21
28010 Madrid

Die Logik der Weltherrschaft - vom Alten Rom bis zu den Vereinigten Staaten

Herfried Münkler ist Professor für Politikwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin und einer der bekanntesten Intellektuellen Deutschlands. Im Februar wird er die erste spanische Übersetzung seines Werkes Imperien veröffentlicht und am 27.02.20 im Goethe-Institut vorgestellt.
Gemeinsam mit dem Historiker und Mitglied der Academia Real de la Historia Carlos Martínez Shaw wird er über die "Logiken der Weltherrschaft" diskutieren und Fragen aus dem Publikum beantworten.
 

Imperien Libro Nola Editores Imperien seien Relikte der Vergangenheit, glaubte man bis vor kurzem. Umso bestürzter waren die Europäer, als die USA ihre Vormachtstellung offen demonstrierten. Plötzlich stellen sich drängende Fragen: Wodurch zeichnen sich Imperien aus? Welche Risiken birgt eine imperiale Ordnung? Und welche Chancen bietet sie? Herfried Münkler zeigt, wie Imperien für Stabilität sorgen und welche Gefahren ihnen drohen, wenn sie ihre Kräfte überdehnen.

Herfried Münkler Portrait © Lengemann & WELT & Ullstein Herfried Münkler,

geboren 1951 (Friedberg, Hessen), ist emeritierter Professor für Politikwissenschaft an der Berliner Humboldt-Universität und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Er ist mit vielen Studien zur politischen Ideengeschichte und zur Theorie des Krieges hervorgetreten. Nicht wenige davon sind mittlerweile Standardwerke, so etwa Machiavelli (1982), Gewalt und Ordnung (1993), Die neuen Kriege (2002), Der neue Golfkrieg (2003), Die Deutschen und ihre Mythen (2008), Mitte und Maß. Der Kampf um die richtige Ordnung (2010), Der Große Krieg: Die Welt 1914 bis 1918 (2013) und Macht in der Mitte: Die neuen Aufgaben Deutschlands in Europa (2015).

Im Jahr 2009 gewann er den Leipziger Buchpreis in der Kategorie der nicht fiktionalen Werke für sein Buch Die Deutschen und Ihre Mythen. Den Preis hatten vorher bereits Autoren wie Claudio Magris, Milan Kundera, Ian Kershaw, Péter Nádas oder Imre Kertész gewonnen.

Münkler tritt häufig in Print und Fernsehen auf und kommentiert als Experte Themen der Politik und der Internationalen Beziehungen. Außerdem beriet er die Deutsche Bundesregierung und ist einer der Autoren von Review 2014 - Außenpolitik weiter denken, dem mittelfristigen Plan der der Deutschen Außenpolitik.

Im Februar 2020 wird sein Werk Imperien - Die Logik der Weltherrschaft - vom Alten Rom bis zu den Vereinigten Staaten mit einem neuen Prolog des Autors in Spanien veröffentlicht.

Porträt Carlos Martínez Shaw Carlos Martínez Shaw Carlos Martínez Shaw,

geboren 1945 (Sevilla), ist emiritierter Professor für die Geschichte der frühen Neuzeit an der UNED und Mitglied der Real Academia de la Historia.

Im Laufe seiner langen Karriere wurden ihm zahlreiche Auszeichnungen und Preise verliehen, darunter unter anderem der Premio 'Menéndez Pelayo' des Institut d'Estudis Catalans und das Kreuz des Orden Alfons X. des Weisen für besondere akademische Verdienste.

Sein Forschungsinteresse gilt vor allem der Seeverkehrswirtschaft, der Spanischen Aufklärung und dem hispanischen Kolonialismus im Pazifik wozu er mehr als zwanzig Aufsätze und Buchkapitel veröffentlichte. Außerdem ist er Redakteur für die Geschichte der Menschheit ['Historia de la Humanidad'] die von der UNESCO herausgegeben wird. Zusammen mit Marina Alfonso Mola kuratierte er verschiedene Austellungen wie Europa en papel (Biblioteca nacional de España, Madrid: 2010) oder Carlos III y el Madrid de las luces, la modernización de la ciudad (Museo de Historia de Madrid: 2016).

Unter seinen zahlreichen Veröffentlichung sind folgende besonders hervorzuheben: Cataluña en la Carrera de Indias (Barcelona, 1981), La emigración española a América, 1492-1824 (Oviedo, 1993), La Historia Moderna de Asia (Madrid, 1996), El Siglo de las Luces. Las bases intelectuales del reformismo (Madrid, 1996), Historia de España (Madrid, 1998), Europa y los Nuevos Mundos (Madrid, 1999), La Ilustración (Madrid, 2001), Felipe V (Madrid, 2001), Historia Moderna. Europa, Asia, África y América (Madrid, 2015), Un extremeño en la Persia del siglo XVII. La embajada de Don García de Silva y Figueroa (Badajoz, 2016).

Zurück