Film Leif in Concert

Leif in Concert 2300px © Mike Auerbach

Freitag, 11. Dezember 2020; 19.00 Uhr

Centro Cultural Okendo - San Sebastián

Avenida Navarra, 7
20013 San Sebastián

Trinke. Lebe. Liebe. Staune.

Regie: Christian Klandt / Länge: 114 Minuten / Erscheinungsjahr: 2019 / Hauptdarsteller: Luise Heyer (Lene) /Michael Klammer (Kilian) / Klaus Machen (Klaus, Chef) / Produzent: Martin Lischke / FSK: ohne Altersbeschränkung

Nach einer längeren Auszeit ist dies Lenes erster Arbeitstag in der Jazz-Blues-Bar, in der sie früher schon gearbeitet hatte: Lieferanten, Musiker, Freunde und Bekannte kommen ebenso vorbei wie das illuster besetzte Stammpublikum; und am Abend spielt der dänische Musiker Leif (aka Poorboy). Eine Liebeserklärung an den Mikrokosmos Kneipe, sein Geschichten und Gestalten, gefilmt vom Nachbartisch.
Subobjekt Leif in Concert © Mike Auerbach Eine Kneipe ist ein besonderer Ort: Lene hatte sich eine Auszeit gegönnt, nun steht sie wieder wie früher am Tresen der Jazz-Blues-Bar. Für diesen besonderen Abend hat sie den dänischen Musiker Leif (aka Poorboy) engagiert, den sie zwischenzeitlich kennengelernt hatte. Tagsüber schauen Lieferanten vorbei, andere Musiker zum Proben; Freunde und Bekannte bevölkern das Lokal bald ebenso wie das ausgesuchte Stammpublikum, darunter Ärzte-Drummer Bela B. Felsenheimer, Tilo Prückner, Jule Böwe und der Kriminalbiologe und Edutainer Dr. Mark Benecke.

In den skurrilen Bargeschichten und Gesprächen geht es um Elfenpop, unsichtbare Handys oder Maden, die sich durch Leichen fressen; und wir dürfen gewissermaßen vom Nachbartisch aus mitlauschen. Zwischen 11 Uhr morgens und 1 Uhr nachts spielt die Liebeserklärung an verrauchte Kellerlokale, ihre Geschichten und Gestalten, wo auch immer sie gelegen sein mögen: Für die einen ist es die „Gute Stube“, für die anderen eine Bühne für allerlei Auftritte, eine eigene Welt, losgelöst von der da draußen, Mikrokosmos und Universum zugleich; es ist deshalb nur folgerichtig, dass der oft wunderbar improvisierte Film seinen schummrigen Drehort nie verlässt, die Magie wäre gebrochen.

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