Online-Workshop Unter uns Frauen und dem deutschen Kino

CMS_Entrenosotrasyelcinealeman_Titelbild © Alexandra Kluge

Donnerstag, 12.11, Freitag, 13.11 und Samstag, 14.11 von 17.00-20.00 Uhr

Online

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Madrid

Online-Seminar begleitend zum Filmfestival "von Frauen gemacht"

Das Filmfestival von Frauen gemacht (Cine hecho por Mujeres) in Madrid begleitend, bietet das Goethe-Institut Madrid ein Online-Seminar zu dem Thema Unter uns Frauen und dem deutschen Kino an.

Das deutsche Kino hat eine interessante Tradition von Filmemacherinnen und Annäherungen an die Visionen von Frauen durch aktive, belastbare und widerstandsfähige Charaktere. Unter uns Frauen und dem deutschen Kino liegt eine heterodoxe Annäherung an einige der wichtigsten Frauenfiguren des deutschen Films. 

Der Kurs ist in drei Sitzungen gegliedert, in denen wir die Arbeit deutscher Regisseurinnen im Erzähl- und Experimentalfilm im Laufe der Geschichte sowie einige Schauspielerinnen, die die Arbeit anderer Filmemacherinnen persönlich geprägt haben, eingehend betrachten. Wir werden auch einige fruchtbare Kooperationen zwischen Frauen aus verschiedenen Bereichen des Kinos analysieren.

Einschreibungen mit einem Motivations-Brief sind bis zum 9. November möglich.
 

Programm

1. Sitzung (12.11.2020):
Feminismus und Kino - Die Militanz von Ula Stöckl, Birgit Hein und Ute Aurand.
Filmsichtung: Lisa (Ute Aurand, 2017) und Kurzfilme von allen drei Regisseurinnen

2. Sitzung (13.11.2020):
Menschen aus Fleisch und Knochen: Alexandra Kluge, Anna Schygula und Nina Hoss in den Filmen von Kluge, Fassbinder und Petzold
Filmsichtung: Gelegenheitsarbeit einer Sklavin (Alexander Kluge, 1973)

3. Sitzung (14.11.2020):
Schlüsselpersönlichkeiten des zeitgenössischen Kinos: Valeska Grisebach, Helena Wittman und Sandra Wollner.
Filmsichtung: The impossible picture (Sandra Wollner, 2016) und/oder DRIFT (Helena Wittman, 2017)

 

Nuria Cubas

Nuria_Cubas_Subobjekt © Cine por Mujeres Geleitet wird der Workshop von Nuria Cubas (Madrid, *1984). Nuria Cubas studiert Kino und Literatur, bis sie im Jahr 2013 das Projekt Pasajes de Cine startet: Einen Wanderraum für das Denken und die Verbreitung des Kinos, durch den viele Persönlichkeiten des internationalen Kinos gegangen sind. Im Jahr 2015 gründet sie das Internationale Filmfestival FILMADRID, ein Festival, das sie seitdem leitet. Sie ist Mitglied der Auswahlkommission für den offiziellen Wettbewerb von Punto de Vista - ein internationales Dokumentarfilmfestival von Navarra und hat Filmreihen in weiteren Veranstaltungsorten wie La Casa Encendida (Madrid), Museo C.A.V. La Neomudéjar (Madrid) oder Cineclub Revolución im Museo de Arte Carrillo Gil (Mexiko-Stadt) geleitet.

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