Urban Art Goethes Wände

Die Berliner Künstlerin Jumu Monster zu Gast in Madrid

Nach dem Umbau des Gebäudes im Jahr 2020, öffnen wir nicht nur unsere Türen, sondern auch unsere Wände für Urban Art-Künstler*innen. Frei nach dem Motto: Unser Haus soll noch schöner und bunter werden, haben wir die Berliner Künstlerin mit peruanisch-chilenischen Wurzeln Jumu Monster eingeladen, eine Wand frei zu gestalten und und zu bemalen. Mit Enthusiasmus, Geduld, Zeit und einem regen Austausch, hat sie das erste Wandbild geschaffen, das ab jetzt im Haus seinen festen Platz hat. 
Die Reihe wird fortgesetzt, um auch anderen Künstler*innen die Gelegenheit zu geben, eine eigene Wand zu bemalen, in der Reihe: Goethes Wände
 
Jumu Monster - Goethe-Institut Madrid II
© Goethe-Institut Madrid
Die Künstlerin Jumu Monster arbeitet an der Fertigstellung "ihrer" Wand
 
Ihr Wandbild ist inspiriert von den Andenvölkern mit ihren traditionellen Trachten, ihrem Handwerk und ihrer Symbolik. Darunter befindet sich zum Beispiel die Chakana, ein jahrtausendaltes Ursymbol der indigenen Völker der zentralen Anden in den Gebieten, in denen sich sowohl die Inka-Kultur (Südkolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Chile und Argentinien) als auch einige Vor-Inka-Kulturen (Peru und Bolivien) entwickelten.
Sie kombiniert dies mit der Symbolik der andinen Weltanschauung der drei Stufen mit den entsprechenden Tieren: dem Kondor, dem Puma und der Schlange. Drei Tiere, die ein dreiteiliges Weltbild und die Kosmovision der Inkas repräsentieren: die höhere Welt der Götter und der Zukunft, repräsentiert durch den Kondor, die Welt der Lebenden und der Gegenwart durch den Puma und die Welt der Toten und der Vergangenheit, repräsentiert durch die Schlange.
All diese Elemente fließen in die Arbeit von Jumu Monster ein, die sie kontinuierlich auf ihren Reisen um die Welt weiterentwickelt - entdecken Sie einige davon in ihrem Wandbild!
 
Jumu Monster - Goethe-Institut Madrid III
© Goethe-Institut Madrid
Detailarbeit an der Wand
 

JUMU monster

Ju Mu Monster © Walls can dance In Hannover aufgewachsen, mit peruanisch‐chilenischen Wurzeln und einem abgeschlossenen Studium als Modedesignerin lebt und arbeitet Ju Mu heute in Berlin als freiberufliche Künstlerin. Schamanenkult und die Verbindung zwischen Mensch, Geisterwelt und Natur sind feste Bestandteile ihrer Arbeit und dienen als Inspiration für ihre Masken, Leinwände oder Kostüme. Für ihre Werke verwendet sie alles, was ihr in die Finger kommt und schafft so eine neue, surreale Welt.   

Zurück