Digitale Debatte Homeoffice: Chance oder Sackgasse für Frauen?

Homeoffice New Work Lena Hipp ©WZB Ausserhofer, María Luz Rodriguez, Milagros Pérez Oliva

Do, 20.05.2021

Online

Online

Barcelona

Voranmeldung
Seit aufgrund der Corona-Krise viele Personen vom Homeoffice aus arbeiten, macht der Begriff "New Work" die Runde.
Das Neue wird allerdings in vielen Fällen technisch und logistisch unvorbereitet und unter räumlich prekären und persönlich/ familiär stressigen Bedingungen erprobt. Gleichzeitig zeigen sich die sozialen und ökologischen Vorteile, was die Vermeidung unnötiger Fahrten angeht.

Die Corona-Krise stellt eine Zäsur in der Arbeitskultur dar und fungiert als Beschleuniger von Innovation, insbesondere im Dienstleistungssektor.

Im Rahmen der digitalen Debatte zu Homeoffice und "New Work" möchten über folgende Fragen sprechen:

Wie werden viele Arbeitsplätze in Zukunft aussehen, und was bedeutet dies für die Rollenverteilung zwischen Frauen und Männern? Bringt die Umsetzung von Arbeit auf Ditanz-Strukturen tatsächlich einen Gewinn an Selbständigkeit und Handlungsfreiheit? Oder droht uns eine Rückkehr zu klassischer "Heimarbeit" und alten Rollenmustern?  
Bringt Homeoffice einen Gewinn an Zeitsouveränität mit sich, oder eher eine räumliche und zeitliche Entgrenzung von Arbeit mit Dauerstress als Folge? Wenn dem so ist: Wie kann eine neue Arbeitskultur aussehen, die solche Nachteile vermeidet und gleichzeitig die Vorteile flexiblen und ortsunabhängigen Arbeitens ermöglicht?

Referentinnen:

Lena Hipp
Sozialwissenschaftlerin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB
Professorin in Sozialstrukturanalyse, insb. Arbeit und Organisation an der Universität Potsdam:
 
María Luz Rodríguez Fernández
Dozentin für Trabajp y Seguridad Social ( Arbeitsrecht und soziale Sicherheit) an der Universidad Castilla La Mancha
Spezialistin für Veränderungen der Arbeitsbedingungen im Zeitalter der Digitalisierung und ehemalige Staatssekretärin im Arbeitsministerium.


Moderation:
Milagros Pérez Oliva

Redakteurin bei der Zeitung "El País".

 

Zurück