Tanz Pina Bausch Foundation – École Des Sables – Sadler’s Wells

The Rite of Spring / common ground[s] Mohamed Y. Shika – Foto: Abdoul Mujyambere

Donnerstag 23, Freitag 24, Samstag 25.09.2021, 20.30 Uhr / Sonntag 26.09.2021, 19.30 Uhr

Teatros del Canal, Sala Roja, Madrid

Calle Cea Bermúdez, 1
28003 Madrid

The Rite of Spring / common ground[s]

2018 wurde dieses Projekt für den Internationalen Koproduktionsfonds des Goethe-Instiuts zur Förderung ausgewählt. Heute feiert die endgültige Produktion Weltpremiere in Madrid.

Aus der Auswahlentscheidung:
"Im Rahmen eines einzigartigen Austauschprojektes der École des Sables und der Pina Bausch Foundation werden zwei prominente Figuren des internationalen Tanzes ihr kreatives Umfeld miteinander teilen und dabei ihre Gemeinsamkeiten erkunden. Germaine Acogny, Tänzerin, Choreographin und Gründerin der École des Sables im Senegal, wird zusammen mit einem ehemaligen Ensemblemitglied des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch ein neues Stück schaffen.
Germaine Acogny gilt weltweit als "Mutter des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes" und als eine der bedeutendsten Stimmen des Tanzes in Afrika. Gemeinsam werden die langjährigen Tänzer*innen ein neues Duett choreografieren und aufführen. Beide Künstler*innen werden ihr tänzerisches Erbe, ihre Erfahrungen teilen und diese in ihre neue Kreation einfließen lassen.
Die neue Kreation wird als Teil eines zweiteiligen Abends, zusammen mit einer Einstudierung von Pina Bauschs Le Sacre du printemps durch afrikanische Tänzer, zuerst im Sengal und anschließend in Deutschland präsentiert werden. Weitere Touren in Afrika und Europa werden gemeinsam mit dem Sadler’s Wells (Vereinigtes Königreich) geplant.


Diese zweiteilige Produktion ist die erste Zusammenarbeit der Foundation Pina Bausch (DE), des École des Sables (Senegal), dem internationalen Zentrum für traditonelle und zeitgenössische afrikanische Tänze und Sadler's Wells (GB). 

The Rite of Spring von Pina (1975) wird hier von einer Vielzahl von Tänzern aus mehreren afrikanischen Ländern inszeniert. Haargenau wie in Stravinskys Komposition, werden unflexible Rituale mit dem Opfer des "Auserwählten" im Wechsel der Jahreszeit von Winter auf Frühling untersucht.
Für das zweite Stück tut sich Germaine Acogny, "die Mutter des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes" mit Malou Airaudo zusammen. Letztere ist ehemaliges Mitglied des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch und spielte die Hauptrolle in vielen Choreographien von Pina. Beide Choreographinnen sind Professorinnen und Mütter.  Beide haben in diesem Stück ihre aussergewöhnlichen Persönlichkeiten als Frau, ihre eigenen Lebensgeschichten, Erfahrungen, Emotionen eingebracht und sich auf einem gemeinsamen Terrain vereint. 

Die Idee des "Austauchs" ist der Kern dieser zweiteiligen Produktion und steht tatsächlich für die allererste Koproduktion von diesen drei Playern -Pina Bausch Foundation (Deutschland), École des Sables (Senegal) y Sadler’s Wells (Gross Britannien).

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