Ein Dokumentarfilm von Peter Heller
Eine scharfsichtige Revision zu 50 Jahren afrikanische Unabhängigkeit und einem halben Jahrhundert am Tropf internationaler Entwicklungshilfe. Gemeinsam mit afrikanischen Intellektuellen und Praktikern kommt der renommierte Regisseur Peter Heller zu einer ernüchternden Einsicht: Hilfe ist ein Geschäft.
Für die Geber ist es Business und für ihre Empfänger ein gefährliches Suchtmittel. Sie schafft Abhängigkeit und Lethargie. Wird der „afrikanische Patient“ nur durch eine radikale Entziehungskur gesund? Der Dokumentarfilm packt Tabus der immerwährend solidarischen Szene der internationalen Entwicklungshilfe an.
Anhand von drei Szenarien in Mali, Kenia und Tansania überprüft er die Wirkung der Entwicklungshilfe aus afrikanischer Sicht und wirft die dringende Frage auf: Warum hat der Kontinent nach fünfzig Jahren und 450 Milliarden Euro Hilfsgeldern nicht den erwarteten Entwicklungsschub gemacht?
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