Ausstellung "The sketches of Eduard Zander” and “Cultural Research in Northeastern Africa"

Eduard Zander, ein Abenteurer aus dem 19. Jahrhundert, war fasziniert vom Leben in Afrika.
Inspiriert von der Arbeit der gebildeten Naturalisten, verließ er das Herzogtum Anhalt und ging nach Abessinien.
Als ausgebildeter Maler stellte er die Szenen und Motive, die er auf seinen vielen Expeditionen sah, zeichnerisch dar. Nur eines seiner Skizzenbücher überlebte und wurde vor einigen Jahren wiederentdeckt. Es porträtiert Natur und Alltagsleben in den Simien-Bergen in Äthiopien.

“The sketches of Eduard Zander” wird in der Gondar Universität gezeigt.
 
“Cultural Research in Northeastern Africa”
Die Entstehung der deutsch-äthiopischen Beziehungen reicht zurück bis zur kulturellen Forschung des 17. Jahrhunderts. Über dreihundert Jahre lang genossen Äthiopien und deutschsprachige Länder eine außergewöhnliche Beziehung, die auf wissenschaftliche und kulturelle Neugier sowie gegenseitige Zuneigung basierte.
Im November 2014 fand im Goethe-Institut Addis Abeba ein Symposium zum Thema “Cultural Research from Germanophone Countries in Northeastern Africa: Stories and Histories” statt.
Deutsche und äthiopische Forscher und Intellektuelle präsentierten Geschichten und Persönlichkeiten von Wissenschaftlern, Theorien und Erfahrungen mit Erfolg und Scheitern anhand von Darstellungen, die dem allgemeinen Publikum größtenteils unbekannt waren.
Die reiche Geschichte der Deutsch-Äthiopischen Studien wird durch die Geschichten von zehn bemerkenswerten Wissenschaftlern veranschaulicht.
Die Ausstellung “Cultural Research in Northeastern Africa”, kuratiert von Dr. Wolbert Smidt, wird in der Gondar Universität gezeigt.

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