Anlässlich des Themenmonats „Migration“ zeigt das Goethe-Institut Addis Abeba am 21. März 2017 den Film „Gegen die Wand“ von Fathi Akin.
Eine junge Türkin heiratet in Hamburg einen Landsmann,um von der elterlichen Bevormundung reizukommen. Zwischen beiden entsteht langsam Liebe. Aber er begeht einen Totschlag und seine Frau geht zurück nach Istanbul. Als der Mann aus dem Gefängnis entlassen wird, sucht er seine Frau auf. Aber sie entscheidet sich für ein neues Leben.
Cahit ist Flaschenabräumer in einer Kneipe. Sein Leben ist ziemlich kaputt. Nach einem Unfall lernt er in einem Krankenhaus die hübsche Sibel kennen, die sich die Pulsadern aufgeschnitten hatte.
Sie freunden sich an und schnell ergibt sich: Sibel will geheiratet werden, um der elterlichen Aufsicht zu
entkommen. Er lässt sich überreden. Beide heiraten, aber unter der von ihr gesetzten Bedingung, dass sie nicht miteinander schlafen. Sie will ihre Freiheit bewahren und nutzt sie auch. Allmählich beginnen die beiden sich doch zu mögen. Als ein früherer Liebhaber von Sibel Cahit beleidigt, schlägt dieser zu. Aber der Schlag war tödlich und Cahit landet im Gefängnis. Die völlig verzweifelte Sibel geht zurück nach Istanbul zu ihrer dort lebenden Schwester. Aber Sibel will kein geordnetes Leben führen.
Regie: Fatih Akin, Farbe, 121 Min., 2004
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