Anlässlich des Themenmonats „Migration“ zeigt das Goethe-Institut Addis Abeba am 16. März 2017 den Film „Lichter“ von Hans-Christian Schmidt.
Eine Geschichte von zwei Städten an der Oder, über das deutsche Frankfurt und das polnische Slubice. Der einstige Konflikt zwischen Ost und West setzt sich nach dem Ende des Kalten Kriegs auf einer wirtschaftlichen Ebene fort. Es geht um Menschen, die unbedingt in die Bundesrepublik wollen, und um
Menschen, die dort keineswegs das Paradies erleben, um legale und illegale Geschäfte und eine kaputte Ost-West-Liebesgeschichte.
Eine Gruppe von Ukrainern will unbedingt in die Bundesrepublik, als wäre es das gelobte Land; die illegale Einreise scheitert. Zunächst setzt sie der bezahlte Schlepper nicht in Deutschland, sondern in Polen ab; bei ihrem Versuch, nachts die Oder zu überqueren, wird die Gruppe verhaftet. Nur Dimitri, seine Frau
Anna und ihr gemeinsames Baby entgehen der Festnahme, weil sie den Weg durch den Fluss vorerst nicht riskieren. Der polnische Taxifahrer Antoni hilft ihnen, obwohl er in finanziellen Schwierigkeiten steckt und das Kommunionkleid seiner Tochter Marysia nicht bezahlen kann.
Regie: Hans-Christian Schmid, Farbe, 105 Min., 2003
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