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Kelly Saunders im Gespräch
Gendersensibilität und Mobilität

Kelly Saunders
Kelly Saunders | Foto (Zuschnitt) : Santa Meyer-Nandi

Meine Lieben,
wie geht es Euch? Für mich ist dies ein wichtiger Moment der Selbstreflexion und Nuancierung im Hinblick darauf, wie ich das Leben sehe und organisiere. Mit Kelly zu sprechen, scheint mir wie eine dieser Chancen, tiefere Einsichten und Nuancen in Themen zu erhalten, über die wir (mich selbst eingeschlossen) häufig sehr laut reden, aber nie miteinander in Zusammenhang bringen: Mobilität und Geschlechtergleichstellung. Wie, was wo?

Von Santa Meyer-Nandi

Kelly Saunders ist Strategin für Geschlechtergleichstellung. Ihre Fachkenntnisse im Mobilitätssektor gewann sie in 10 Jahren Erfahrung bei der Group SNCF, in der sie in Australien und Frankreich an lokalen und globalen Projekten arbeitete. Sie arbeitet derzeit mit Klient*innen wie Arup, Transport Infrastructure Ireland und dem Urban Mobility Summit daran, die Beziehung zwischen Geschlecht und Mobilität neu zu überdenken. Dazu gehören Überlegungen zu Autoabhängigkeit, Technologie, Big Data und der Zukunft der Mobilität (Mikromobilität, MAAS, öffentliche Verkehrsmittel, Fußgänger*innen, Fahrradfahrer*innen). Ihre Arbeit umfasst die neuesten ethnografischen Forschungsmethoden sowie Co-Kreation, um neue, gendersensible Politik und Praxis zu prägen.
 
Liebe Kelly, was lehrt uns die aktuelle Corona-Krise aus Deiner Sicht? Ist jetzt überhaupt der richtige Zeitpunkt, um über Frauen und Mobilität nachzudenken und zu sprechen?
 
Es scheint unpassend, zu einer Zeit, in der die Menschen zuhause festsitzen und der Kampf gegen Covid-19 tobt, über Frauen und Mobilität zu sprechen. Aber Überlegungen zur Mobilität sind wichtiger denn je. Ob es uns gefällt oder nicht, es ist ein monumentaler Paradigmenwechsel im Gange. Diese Pandemie und der schnelle Klimawandel zwingen uns zu einer Verschiebung von einem brutalen Prinzip globaler Effizienz hin zu einem von lokaler Resilienz. Dies wird dramatische Auswirkungen darauf haben, wie wir Menschen und Güter transportieren. Wir wissen aus der Forschung über weibliche Mobilität, dass Frauen schon jetzt für den Aufbau von Resilienz stark sensibilisiert sind und sich sehr für gemeinschaftlichen Lebensunterhalt interessieren. Sie haben zu dieser neuen Welt sehr viel beizutragen. Ich würde zudem sagen, dass diese massive Verschiebung dazu, dass Männer und Frauen zuhause arbeiten, am Scheideweg steht. Männer sind auf einmal daheim, um sich auf neue Arten am Jonglieren mit Hausarbeit, Kindern und Arbeit zu beteiligen, was interessante Fragestellungen für die zukünftige Geschlechtergleichstellung und Mobilität eröffnen wird. 
 
Das ist eine sehr, sehr interessante Beobachtung, Kelly, und trifft auch auf meine eigene Situation und die vieler Bekannter zu. Sie erinnert mich zudem an ein Statista-Diagramm des deutschen Bundesamts für Arbeit, das zeigt, wie Frauen unsere Gesellschaft in Krisenzeiten tragen und aufrechterhalten, zum Beispiel durch ihre Arbeit in Pflegerollen oder als Kassiererinnen, die im Übrigen auch nicht gerade gut bezahlt ist.
Aber tauchen wir etwas tiefer in das Thema ein.

Geschlechtergleichstellung vs. Gendersensibilität

Du bist an sehr interessanten ethnografischen Studien zu weiblicher Mobilität beteiligt. Könntest Du die Untersuchungsergebnisse etwas genauer erläutern und Bereiche identifizieren, von denen Du glaubst, dass wir Frauen für unsere jeweiligen Bedürfnisse ein besser angepasstes Mobilitätsangebot benötigen?
 
Wenn wir über die Bedürfnisse von Frauen sprechen, fühlen sich häufig Männer und Frauen unwohl dabei. Wenn Frauen heute Gleichberechtigung mit Männern genießen (was sie im Übrigen nicht tun), warum müssen wir uns dann auf ihre Bedürfnisse konzentrieren? Es scheint unnötig, irgendwie herablassend oder sogar sexistisch. Das ist eine häufige Reaktion. Aber gendersensibel zu sein, ist genau das Gegenteil. Es bedeutet, die Realitäten der Menschen auszukundschaften, die Art, wie sie ein System erleben und wie es sich auf ihr Wohlbefinden und ihr Leben auswirkt. Und wir sprechen mitnichten von einer Minderheit. 50 Prozent der Bevölkerung sowie die Mehrheit der Nutzer*innen öffentlicher Verkehrsmittel sind Frauen.
Die internationale Forschung zeigt sehr deutlich, dass die Mobilitätsrealitäten für Frauen und Männer grundsätzlich sehr unterschiedlich sind. Die OECD hat Geschlecht, Haushaltszusammensetzung, Einkommen und Autobesitz als die wichtigsten Einflussfaktoren für Mobilität identifiziert, wovon Geschlecht der am wenigsten verstandene‘ ist (ITF-Diskussionspapier, 2018-01).
 
Könntest Du das etwas näher erläutern und erklären, was unsere Bewegungsmuster über Geschlechtergleichstellung aussagen?
 
Die Bewegungsmuster von Menschen sagen uns eine Menge über den Stand der Geschlechtergleichstellung.

Weltweit obliegt die „Mobilität der Betreuung“ nach wie vor weitgehend den Frauen.

Kelly Saunders

Das bedeutet, Kinder zu bestimmten Zeiten abzugeben und abzuholen, bejahrte Eltern zu unterstützen und alltägliche Haushaltsgüter abzuholen, häufig zusätzlich zu bezahlter Arbeit. Frauen dominieren zudem bei Fürsorgerollen wie Kinderbetreuung und Gesundheitsdienstleistungen, was mehr Fahrten zum Hinbringen und Abholen bedeutet. Traditionelle Transportsysteme und neue Formen von Mikromobilität unterstützen die Mobilität der Betreuung nicht: Eine Kette kürzerer Strecken mit Familienangehörigen bedeutet im Vergleich zu einer einzelnen Fahrt zur Arbeit im Allgemeinen höhere Kosten, eine insgesamt längere zurückgelegte Strecke und mehr Stress. Mit Kindern und alten Leuten unterwegs zu sein, ist eine physische wie psychologische Hürde für den Zugang zu zahlreichen Mobilitätsdiensten. Viele Frauen empfinden es als zu gefährlich, Fahrrad zu fahren, vor allem mit Kindern. Ältere Menschen können im Bus häufig die Treppen nicht erklimmen. Darüber hinaus liegen die Orte, zu denen Frauen fahren, regelmäßig außerhalb der großen Verkehrsknotenpunkte und werden von öffentlichen Verkehrsmitteln nicht gut bedient, was lange Wartezeiten und Fußwege bedeutet. Oder eben das Auto zu nehmen, wenn man sich das leisten kann.

Angst vor sexueller Belästigung und ihre Auswirkungen auf Mobilitätsentscheidungen

Wir wissen, dass sich die Ängste und Erfahrungen von Frauen im Hinblick auf sexuelle Belästigung oder sexuelle Gewalt im öffentlichen Raum weltweit auf ihre Mobilität, ihr Leben und die Entwicklung ihrer Kinder auswirken. Diese Auswirkungen sind tiefgreifend. Ich arbeite bei Transport Infrastructure Ireland und Arup mit einem fantastischen Team an neuer ethnografischer Forschung, die uns einen tiefen Einblick in eine ganze Reihe solcher Erfahrungen erlaubt. Wir sehen die selbst auferlegten Grenzen und Methoden, die sich beinahe alle Frauen angewöhnen, um ihre Mobilität zu managen. Was mir bei dieser Arbeit besonders auffiel, sind die wichtigen Entscheidungen, die Frauen auf der Grundlage von Sicherheitsbedenken bei und um Beförderung herum treffen – wo sie leben, mit wem sie leben, was sie mit ihrem Leben anfangen. Wir freuen uns darauf, diese Studien bald veröffentlichen zu können. Neue Forschungsarbeiten von Plan International zeigen, dass bis zu 1 Prozent der Frauen, die an einem öffentlichen Ort etwas Bedrohliches erleben, danach gar nicht mehr aus dem Haus gehen. Das ist extrem, und dennoch bleiben die Implikationen für die soziale und wirtschaftliche Teilhabe von Frauen zum Großteil unerfasst und unbekannt.
 
Ich versuche, an meine eigenen Entscheidungen zu denken – und wenn ich das alles so höre, stimmt es, dass Sicherheit bei meiner Auswahl von Wohnort und Beförderung automatisch ein Faktor ist.
Das Warum des Status Quo interessiert mich sehr. Warum, glaubst Du, ist Geschlechtergleichstellung nicht stärker in das Mobilitätsangebot integriert?

 
In vielen Sektoren, darunter auch Beförderung, besteht ein anhaltender Mangel an Interesse an Geschlechtergleichstellung. Kund*innenzufriedenheit wird nach wie vor nicht nach Geschlecht aufgearbeitet und nur wenige Leute in der Branche wissen, was Gender-Mainstreaming überhaupt bedeutet. Der Mobilitätssektor betrachtet sich als geschlechtsneutral, ohne dies zu hinterfragen. Er ist außerdem zu einem Sektor geworden, der durch technische Innovationen vorangetrieben wird. Dies ist zum Teil dem Profil zahlreicher Mobilitäts-Führungskräfte geschuldet: Es handelt sich zum Großteil um männliche Ingenieure, die von einer Transport- oder Infrastrukturrolle zur nächsten wechseln. Sie wurden nicht dazu ausgebildet oder sozialisiert, über die sozialen Implikationen ihrer Arbeit nachzudenken. Wie die neuseeländische Forscherin Bridget Burdett sagte: „Niemand erzählt dir auf der Ingenieurschule etwas über Angst.“ Fragen wie etwa die Sicherheit von Frauen in öffentlichen Verkehrsmitteln waren nicht die treibende Kraft hinter der Innovation in diesem Sektor. Daraus wird häufig geschlossen, dass wir einfach nur mehr Frauen in der Branche brauchen. Ich würde aber noch weiter gehen, wir brauchen Frauen mit Profilen, die den Status Quo infrage stellen und darin bestärkt werden, neue, unverhohlen feministische Projekte zu implementieren. Wir brauchen zudem Männer und Frauen mit Erfahrung in den Bereichen Bildung, soziale Gerechtigkeit und Gesundheitswesen, die in diesen Sektor wechseln.
 
Es ist ganz schön beeindruckend, wie Neutralität einen derart kontraproduktiven Effekt haben kann. Könntest Du ein paar Best-Practice-Städte oder -Länder nennen und ihnen geistig den Kelly Saunders Daumen-hoch-Preis verleihen, und auch sagen, welchen Ländern Du einen ... analog dazu ...  Worst-Practice-Preis verleihen würdest? Was ist Deine Meinung zu Frankreich und Paris sowie zu Deutschland?
 
Schweden versucht seit 30 Jahren, im Verkehrssektor Gender-Mainstreaming einzuführen, hat aber Schwierigkeiten, Richtlinien in konkrete Veränderungen vor Ort umzusetzen. Diese Erfahrung wirft ein Schlaglicht darauf, dass Geschlechtergleichstellung selbst in entwickelten Ländern komplex ist und weder auf Agentur- noch auf Betreiber-Ebene gut verstanden wird. Forscher*innen beobachten, dass Führungskräfte ein stärker internalisiertes Gender-Bewusstsein entwickeln müssen, damit Gender-Mainstreaming funktioniert. Geschlechtergleichstellung passt nicht sauber in bereits existierende Instrumente der Unternehmenseffizienz. Sie erfordert eine Evolution des vorhandenen Denkens und vorhandener Systeme. Vielleicht wird es in der Folge der Covid-19-Pandemie ein Verlangen danach geben, ausgehend von dieser Schlüsselidee der ‚Resilienz‘ unsere Vorgehensweisen zu überdenken. 
Wenn ich an gute Arbeit denke, die hier gemacht wird, denke ich hauptsächlich an neue Studien zum Mobilitätsverhalten von Frauen, die von Verkehrsagenturen in Auftrag gegeben werden. Das Mobilitätsverhalten von Männern und Frauen wird seit vielen Jahren von Forscher*innen an den Universitäten studiert, aber jetzt ist das Interesse aufseiten der Verkehrsbehörden gestiegen. Es gibt konkrete Initiativen, aber ehrlich gesagt haben die Leute immer noch Probleme damit, sich vorzustellen, wie ein gender-sensibles Verkehrssystem wirklich aussieht, und zu welchem Preis. Ich denke, dass sich dies in den nächsten Jahren ändern wird.
Und es gibt überall Nischen mit vielversprechender Arbeit. Wien genießt einen guten Ruf, was gendersensibles Straßen- und Nahverkehrsdesign betrifft. Letztes Jahr führte L.A. Metro in den Vereinigten Staaten eine mutige und ehrliche Studie über das Mobilitätsverhalten von Frauen durch. Uber hat überarbeitet, wie bei Anschuldigungen von sexueller Gewalt ermittelt wird, und gendersensible Ermittlungsmethoden eingeführt. Die irische Regierung führt die bereits erwähnte neue Studie zu Erfahrungen von Frauen durch und untersucht dabei die Abhängigkeit vom Auto, Haltungen zum Klimawandel, Verkehrsmittelwahl und mehr. Transport for London stellte kürzlich einen Bericht zur Gestaltung öffentlicher Räume für Kinder vor.

2018 führten die französischen Betreiber RATP und SNCF eine Studie zu sexueller Belästigung und sexueller Gewalt in öffentlichen Verkehrsmitteln durch. Sie veröffentlichten einen brutalen Bericht über das Ausmaß des Problems, in dem 87 Prozent der Frauen von irgendeiner Form von sexueller Belästigung und Gewalt berichteten. Diese Art von Transparenz ist neu. Berlin macht einige sehr interessante Sachen zum Thema zweckgerichtete Verkehrsdienste.  
Ich weiß, dass Frauen vorbehaltene Waggons in manchen Gesellschaften funktionieren und dass feministische Kritiken dieser Initiativen ein Luxus sind, den sich viele Frauen in Indien und Südamerika nicht leisten können. Aber ich möchte, dass das alles noch viel weiter geht. Ich möchte, dass Frauen wirklich und wahrhaftig sicher sind, was um einiges mehr Geld und Innovation und eine bessere Zusammenarbeit zwischen Führungskräften im Bereich Mobilität und anderen Interessensträgern wie Universitäten, Gewerkschaften, Strafverfolgung etc. erfordern wird. Ich könnte noch mehr nennen.
 
Ja, bitte – das ist ein echtes Aha-Erlebnis für mich! Es ist wichtig, mehr darüber zu erfahren, was unser Mobilitätsangebot fairer machen würde. Wie kann Mobilität noch mehr Sicherheit für Frauen gewährleisten? Entwerfen wir eine bessere Zukunft, während wir gewissermaßen den geistigen Freiraum und die Zeit dafür haben. Was wäre ganz allgemein Dein Traum für die Mobilität des 21. Jahrhunderts, sowohl im Hinblick auf Geschlechtergleichstellung als auch auf Nachhaltigkeit?
 

Zunächst sollten wir diese Büchse der Pandora wirklich öffnen. Wir sind dabei, ein Schlaglicht auf die sicherheitsgefährdenden Erfahrungen von Frauen in öffentlichen Räumen zu werfen, aber das hat im Rahmen der Verkehrsprioritäten trotzdem nur untergeordnete Bedeutung, etwas, das zwar unerwünscht, aber leider unvermeidlich ist. Führungskräfte aller Art im Bereich Mobilität müssen diese Trägheit konfrontieren. Sie müssen sich der unangenehmen Wahrheit über das Ausmaß und die Quelle von Gewalt gegen Frauen in und um öffentliche Verkehrsmittel stellen. Es muss ein Geschäftsschwerpunkt von ebenso hoher Wichtigkeit werden wie zuverlässige Verbindungen und ein Anstieg der Fahrgastzahlen. Neue Leistungsindikatoren müssen in direkten Zusammenhang mit Nachhaltigkeitsergebnissen und Zahlungen an Betreiber gebracht werden. Ich fände es auch sehr gut, wenn Führungskräfte im Bereich Mobilität diese interne 'Gender-Bewusstseins'-Arbeit machen würden. Das wäre wirklich spannend. Und zu guter Letzt, evaluieren, evaluieren, evaluieren. Herausfinden, was tatsächlich funktioniert.
 
Was meine Traumzukunft betrifft … eine grüne Zukunft, die für Frauen und Kinder sicher ist. Aber wie? Zunächst, indem wir das volle Ausmaß an technischen Innovationen nutzen, um Täter zu identifizieren und strafrechtlich zu verfolgen, ohne Einschränkungen bei Datenzugriff oder Ressourcen, wenn es um die Sicherheit einer Frau geht. Nulltoleranz. Strenge Strafen, die das wahre Ausmaß des Schadens widerspiegeln. Zweitens würden wir durch massive Reflexion auf allen Stufen der Gesellschaft unsere Kinder und Angestellten über schädliche Stereotypen, unfaire Systeme und die wahren Auswirkungen von Gewalt gegen Frauen und Kinder aufklären. Drittens träume ich von einer massiven Verschiebung hin zum Fahrradfahren. Stell Dir Städte und Regionen mit hochmoderner Fahrrad-Infrastruktur vor, mit glatten, ununterbrochenen Wegen, die vom Verkehr vollständig getrennt sind, mit einem ganz neuen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Leben, das sich um diese Wege schart. Ich denke an bis spät nachts geöffnete Cafés, Gemeinschaftsgärten, Lebensmittelläden, Kindertagesstätten, Schwimmbäder. Ich sehe Kinder, die früh dazu sozialisiert werden, mit der richtigen Ausrüstung bei jedem Wetter das Fahrrad zu nehmen.

Ich sehe Männer und Frauen, die in der Lage sind, Fahrräder zu beladen mit Lebensmitteln, Babys und Computern für flexibles Home-Office zu transportieren - und sich das auch zutrauen.

Kelly Saunders

Zu guter Letzt sehe ich Mobilität als etwas, das Menschen mit Intention und Zurückhaltung tun. Wir alle werden weniger fliegen, weniger fahren und weniger online einkaufen. Eine genügsame Zukunft, in der wir weniger nehmen und mehr gestalten. Ich denke, diese Zeit des weltweiten Lockdowns ist unser Training für diese andere Welt.

Mir gefällt Deine Vision sehr, liebe Kelly! Da würde ich gerne (im Geiste) hinfliegen. :) Alles Liebe und danke, dass Du dir so viel Zeit für uns genommen hast!

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