Vidéolitté
Online-Buchgespräch
des Goethe-Instituts Paris

Vidéolitté ist das virtuelle und partizipative Literaturgespräch des Goethe-Instituts Paris. Autor*innen präsentieren in einem Video ihr Buch und gehen auf die vorab gestellten Fragen von Expert*innen und User*innen ein. Auch auf unserem Youtube-Kanal zu finden.

Eine Frau in einer Bibliothek ; vor ihr vier Buchcover Foto: ©Qvasimodo

Tous à la page - Lesetipps für den Sommer

Endlich Sommer! Für uns eine gute Gelegenheit, um die deutsche Journalistin Katja Petrovic zu bitten, uns ihre Favoriten der deutschsprachigen Literatur vorzustellen: vier Romane, die kürzlich in französischer Übersetzung erschienen sind oder bald erscheinen werden und über die man in Deutschland spricht. Sie verdienen es, auch in Frankreich entdeckt zu werden! Der Schauspieler Pierre Morice liest kurze Auszüge aus den Büchern.

Arne Ulbricht und Pierre Morice Fotos (Ausschnitt): © Arne Ulbricht 2019 & Bérengère Briard

Nuit de la Littérature

2020 findet die Nuit de la Littérature erstmals als virtuelle Veranstaltung auf der Internetseite des FICEP statt.
 
Das Goethe-Institut präsentiert in einem zwanzigminütigen Film den deutschen Schriftsteller Arne Ulbricht und sein Buch Maupassant. Das Buch ist 2019 in der Übersetzung von Elisabeth Willenz beim Verlag Éditions du Sonneur erschienen. Der Schauspieler Pierre Morice liest einen Auszug aus dem Buch.
 
Die Jugend eines der großen Schriftsteller der französischen Literatur zu erzählen: Dieses Unterfangen hat sich Arne Ulbricht als Aufgabe gestellt. Von Guy de Maupassants Kindheit in Étretat bis zu seinem ersten literarischen Erfolg, zeichnet Arne Ulbricht das Porträt des Schriftstellers als ergebener Freund und unverdrossener Stimmungsmacher, Verehrer der Natur und der Frauen. Ulbrichts Maupassant ist eine Einladung, das 19. Jahrhundert und die Werke seiner berühmten Autoren (wieder) zu entdecken.

Géraldine Schwarz und Delphine Horvilleur (c) Mathias Bothor / © JF Paga Grasset

Delphine Horvilleur: „Überlegungen zur Frage des Antisemitismus“

In Überlegungen zur Frage des Antisemitismus (Hanser, 2020) erforscht Delphine Horvilleur die Ursprünge antisemitischen Denkens. Was heißt es, jüdisch zu sein, ohne den definierenden Blick des Antisemiten? Und wie hängen Antisemitismus und Frauenfeindlichkeit zusammen? Delphine Horvilleur ist eine von drei Rabbinerinnen Frankreichs und eine der einflussreichsten Stimmen des liberalen Judentums in Europa. In ihrem Essay beleuchtet sie die fatalen Parallelen von Antisemitismus, Faschismus und Misogynie. Dabei spannt sie den Bogen von religiösen Texten bis hin zur politischen Gegenwart. Ihr Buch eröffnet uns eine neue Perspektive auf eine alte Frage, die sich in unserer Gegenwart erneut mit großer Dringlichkeit stellt. Das Gespräch wurde moderiert von der Journalistin und Autorin Géraldine Schwarz.

In Kooperation mit der VHS Erding

Die Zusammenfassung des Gesprächs auf Deutsch lesen

Portrait von Jens Bisky © Bernhard Link Farbtonwerk

Jens Bisky: „Berlin: Biographie einer großen Stadt“

In „Berlin: Biographie einer großen Stadt“ (Rowohlt, 2019) legt Jens Bisky eine Gesamtdarstellung der Geschichte der deutschen Hauptstadt vor, wie es sie seit Jahrzehnten nicht gegeben hat. Die Fragen stellte die Historikerin Sonia Combe (Centre Marc Bloch Berlin).
 
Im Rahmen des Projektes „Das politische Buch“ in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Frankreich

Top