«ALL»ES
„Action pour l´Allemand dans l´Enseignement Supérieur“

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Was ist «ALL»ES ?

Die Initiative «ALL»ES steht für „Action pour l´Allemand dans l´Enseignement Supérieur“. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt zentraler Akteure der deutsch-französischen Kultur- und Bildungszusammenarbeit (Deutscher Akademischer Austauschdienst, Deutsch-Französisches Jugendwerk, Deutsch-Französische Hochschule, Goethe-Institut) sowie der Fachverbände für Deutsch (Hochschulgermanistenverband AGES, Deutschlehrerverband ADEAF, Union des Professeurs de Langues des Grandes Ecoles UPLEGESS), die das Projekt nach Kräften und entsprechend ihrer personellen und materiellen Möglichkeiten tragen. Die Initiative wird in Abstimmung mit den französischen Schulbehörden, mit denen das Goethe-Institut bereits langfristig zusammenarbeitet, durchgeführt. Letztes Jahr konnten frankreichweit über 90 Besuche stattfinden.

Warum «ALL»ES ?

Die Hochschulen konstatieren seit mehreren Jahren einen dramatischen Einbruch der Studierendenzahlen im Bereich der Germanistik, der bereits einen Mangel an qualifizierten Deutschlehrern bewirkt und mittelfristig negative Folgen für das lokale Angebot des schulischen Deutschunterrichts befürchten lässt. Dringend geboten ist daher eine mehrjährige Initiative zur Verhinderung einer Abwärtsspirale bei den Studierenden- und Schülerzahlen durch gezielte Werbung für Deutsch als Studienfach bzw. Studienbegleitfach, ebenso wie Werbung für Studiengänge mit Deutschlandbezug, wie es sie in den Bereichen Jura, Wirtschaft, Geschichte, Philosophie, Kulturwissenschaften gibt.

Wie funktioniert «ALL»ES ?

Je zwei Studierende der Germanistik bzw. Masterstudierende mit Studien- bzw. Praktikumserfahrung in Deutschland informieren und werben als junge „Botschafter“ an ausgewählten Gymnasien vor Ort.
Sinnvoll sind gemeinsame Schulbesuche durch einen Germanistikstudierenden und einen Studierenden eines anderen Fachs an den jeweiligen Standorten, um die Bandbreite der Möglichkeiten und Chancen des Deutschlernens zu dokumentieren.
Diese Studierenden werden von den zuständigen Projektpartnern ausgewählt, auf die Schulbesuche vorbereitet (die Koordinatorin am Goethe Institut stellt den Kontakt zu den Lehrern her, hilft bei der Vorbereitung, u.a. durch zur Versorgung mit Materialien) und vor Ort ggf. durch einen DAAD-Lektor oder einen Hochschullehrer unterstützt.

Inhalte der Schulbesuche sind:
  • Sympathiewerbung für Deutsch
  • Vorstellung konkreter Studiengänge in Frankreich und Deutschland (Germanistik, LEA, nicht-philologische Studiengänge inkl. deutsch-französischer Doppelstudiengänge) sowie Hinweis auf weiterführende Informationsquellen
  • Aufzeigen der Möglichkeiten, an Universitäten und Grandes Écoles studienbegleitend Deutsch zu lernen (Anfänger und Fortgeschrittene),
  • Darstellung der Vorzüge von Praktika und Studienaufenthalten in Deutschland
  • Information über Stipendien der Partnerorganisationen (DAAD, GI, DFJW, DFH, etc.)
  • Dokumentation der guten Arbeitsmarktchancen im öffentlichen und privaten Sektor.

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