Literaturabend
Husch Josten und Karine Tuil

Porträts von Husch Josten und Karine Tuil
Fotos (Ausschnitte): Husch Josten © Sandra Then / Karine Tuil © Francesca Mantovani - éditions Gallimard

Das soziale Engagement des Schriftstellers / der Schrifstellerin

Goethe-Institut Paris

Mit der mit dem Literaturpreis 2019 der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgezeichneten deutschen Autorin Husch Josten und der französischen Schriftstellerin Karine Tuil, deren letzter Roman Les choses humaines (Gallimard, 2019) auf der Longlist des Prix Goncourt 2019 und des Prix Femina 2019 steht.

Moderation: Catherine Pont-Humbert

"Hier sind Drachen ist ein krimiähnlicher Roman und zugleich eine Reflexion über unsere unerbittliche Suche nach Glück. Eine Meisterleistung der deutschen Autorin." (Grasset)

"Les choses humaines ist ein meisterhafter Roman, der die Verschlechterung der Beziehungen zwischen Männern und Frauen und das Unvorhersehbare in der Sexualität aufzeigt. Eine schonungslose Schilderung der gegenwärtigen sozialen Gewalt.“ (Claire Julliard, L’Obs)

Die deutsche Autorin Husch Josten hat den Literaturpreis 2019 der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) erhalten. Aus diesem Anlass laden wir sie zu einem Dialog mit der französischen Autorin Karine Tuil ein. In ihren zahlreichen Romanen hinterfragen beide unsere moderne Welt und bieten gesellschaftliche und philosophische Reflexionen.

Husch Josten wurde ins Französische übersetzt (Wittgenstein à l’aéroport, Grasset, 2018) und mehrere Romane von Karine Tuil wurden ins Deutsche übersetzt. Der neue Roman von Karine Tuil ist im August erschienen (Les choses humaines, Gallimard, 2019).
 
Husch Josten
, geboren 1969, studierte Geschichte und Staatsrecht in Köln und Paris. Sie volontierte und arbeitete als Journalistin in beiden Städten, bis sie Mitte der 2000er-Jahre nach London zog, wo sie als Autorin für Tageszeitungen und Magazine tätig war. 2011 debütierte sie mit dem Roman In Sachen Joseph, der für den aspekte-Literaturpreis nominiert wurde. Zuletzt erschienen die Romane Hier sind Drachen (2017) und Land sehen (2018) im Berlin Verlag. Insgesamt hat die Autorin sechs Bücher veröffentlicht. Husch Josten lebt heute wieder in Köln.
 
Karine Tuil, geboren im Jahre 1972, ist Autorin von elf Romanen. Mit ihrem zweiten Roman Interdit (Plon, 2001) erzielte sie einen kritischen und öffentlichen Erfolg. Ebenfalls bei Grasset erschienen (Tout sur mon frère, Douce France, La Domination, L’invention de nos vies…), dann bei Gallimard (L’insouciance), schwanken ihre Romane zwischen tragisch-komischem Stil, Burleske und Ernst und haben einen Aktualitätsbezug. Viele unter ihnen wurden für den Goncourt-Preis ausgewählt. Karine Tuil hat viele weitere Literaturpreise erhalten.
 
Catherine Pont-Humbert
, heute Lehrbeauftragte für Literatur an der Universität Paris IV-Sorbonne, produzierte früher für France Culture. Die Journalistin und Literaturkritikerin hat selbst mehrere Bücher veröffentlicht.
 
In Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und im Rahmen der Semaine des cultures étrangères du FICEP (20.-29.09.)

Details

Goethe-Institut Paris

17, avenue d'Iéna
75116 Paris

Sprache: Auf Deutsch und Französisch
Preis: Eintritt frei

+ 33 1 44439230
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