Ausstellung STRUWWELPETER Recoiffé

Affiche Struwwelpeter décoiffé (détail) © Goethe-Institut e. V.

Mo, 01.04.2019 -
Mi, 29.05.2019

Goethe-Institut Bordeaux, Bibliothek

35 cours de Verdun
33000 Bordeaux

Ein deutscher Kinderbuchklassiker von französischsprachigen Künstlern gesehen

Der Struwwelpeter - für einige Menschen der erste Comic und bei Pädagogen gestern und heute umstritten - erzählt die Abenteuer von zappeligen, mäkeligen Jungen und Mädchen oder von in die Luft schauenden Kindern. Struwwelpeter – ein Frankfurter Bub, der sich weder Haare noch Fingernägel schneiden lassen wollte oder das universelle Bild von eigenwilligen Kindern ? Wie sah das der Frankfurter Arzt Heinrich Hoffmann, als er sich diese Geschichten ausdachte und 1845 erstmals veröffentlichte? Auf jeden Fall ist Struwwelpeter kurz darauf auch international bekannt geworden und fand ab 1860 auch in Frankreich unter dem Namen „Pierre l’Ebouriffé“ oder „Crasse-Tignasse“ sein Publikum.
 
Die vom Struwwelpeter-Museum in Frankfurt und dem Institut franco-allemand IFRA/Institut Français Frankfurt gemeinsam konzipierte Ausstellung zeigt Neuinterpretationen dieser Geschichten und Bilder durch 14 Künstler: Albertine (CH), Blexbolex (F), Anouck Boisrobert und Louis Rigaud (F), Marc Boutavant (F), Anne Brouillard (B), Kitty Crowther (B), Claude K. Dubois (B), Marianne Dubuc (CAN), Chen Jiang Hong (F), Emmanuelle Houdart (CH), Edouard Manceau (F), Anaïs Vaugelade (F) und Christian Voltz (F). Sie schufen Werke als Bilder mit und ohne Text, als 3D-Illustrationen oder als Skulpturen.
 
 

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