Frankreich und die DDR – auf den Spuren der ostdeutsch-französischen Freundschaft

Französisches Kulturzentrum in Ostberlin François Trieu

Do, 19.05.2022

18:30

Goethe-Institut Bordeaux

Vortrag, Dokumentarfilm und Diskussion

  Denkt man heute an die deutsch-französischen Beziehungen der Nachkriegszeit, so kommen einem vor allem de Gaulle und Adenauer, der Elysée-Vertrag oder das Deutsch-Französische Jugendwerk in den Sinn. Dass es neben diesen Beziehungen zwischen Frankreich und der BRD auch bedeutsame ostdeutsch-französische Kontakte gab, ist häufig nicht bekannt. Dabei führte die DDR zu keinem anderen kapitalistischen Land so weitreichende Beziehungen wie zu Frankreich. Ein erneuter Blick in die Geschichtsbücher und auf zivilgesellschaftliche Aktivitäten lohnt sich also besonders!
Mit diesen Themen beschäftigten sich Studierende der Universität Potsdam und der Université Bordeaux Montaigne, unter der Leitung von Frau Anne Pirwitz (Potsdam) und Frau Charlotte Metzger (Bordeaux). Im Rahmen des vom Deutsch-Französischen Bürgerfonds und dem International Office der Universität Potsdam geförderten Projektes interviewten sie Zeitzeug*innen (u.a. aus Bègles), drehten einen Dokumentarfilm und gestalteten eine Ausstellung. Die Projektergebnisse werden am 19.05.2022 im Goethe Institut Bordeaux der interessierten Öffentlichkeit präsentiert.

Programm
- 18 Uhr 30 Einführungsvortrag Anne Pirwitz „Frankreich und die DDR – Zivilgesellschaft und Kulturtransfer“ 
- Präsentation des studentischen Dokumentarfilms „Frankreich und die DDR – auf den Spuren der ostdeutsch-französischen Freundschaft" (30min) 
- Offene Diskussionsrunde 
- ca. 19 Uhr 45 Führung durch die Poster-Ausstellung: Erklärungen zu den studentischen Plakaten über die DDR und die ostdeutsch-französischen Beziehungen 

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