Filmvorführungen Cinémas d‘Europe

Szene aus dem Film 'Zwei leben' Foto (Ausschnitt): © Sophie Dulac Distribution

Mo, 27.11.2017 -
Fr, 01.12.2017

Kino Le Méliès

Centre commercial du Triolo
rue Traversière
59650 Villeneuve d’Ascq

Bereits zum zweiten Mal präsentieren die Universität Lille-SHS und der Service der FCEP (Kontinuierliche Ausbildung, permanente Bildung), gemeinsam mit dem DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst), dem Cinéma Le Méliès und dem Goethe-Institut eine Auswahl an europäischen Film-werken, welche die Vielfalt deren Handschriften und Themen zeigt.

Es handelt sich dabei um Filme mit einer starken Botschaft, um eine feine Abbildung der grotesken Gesellschaft dieser Zeit, die anhand von Schicksalen im Laufe der Geschichte gezeichnet wird. Sie zeigen das Abenteuer des Lebens – eine Gradwanderung zwischen dem Drama und der Komödie. Es gilt vier Tage voll von großen Emotionen zu erleben!
 
2017 schlägt die Internationale Kurzfilmwoche Regensburg erneut eine Auswahl an Kurzfilmen im Hinblick auf ihr Festival vor, und präsentiert bei jeder Abendvorstellung einen Kurzfilm derselben Nationalität, wie der vorangegangene Hauptfilm.
 
Die gezeigten Filme:
MONTAG 27. NOV. (20Uhr)
DIENSTAG 28 NOV. (18Uhr)Zwei leben.
Regie: Georg Maas, Judith Kaufmann. Deutschland 2012. 97 min. Farbe. Originalsprache mit französischen Untertiteln.
  Europa 1990, die Mauer ist gefallen.
Katrin wurde als Kind einer Norwegerin und eines deutschen Soldaten zur Zeit des Zweiten Weltkriegs geboren. Nach ihrer Geburt wächst sie in einem Waisenhaus für arische Kinder auf. Jahre später entrinnt sie der DDR und begibt sich auf die Suche nach ihrer Mutter. Warum weigert sie sich hartnäckig in einem Prozess auszusagen, den ein junger Anwalt, gegen den deutschen Staat Lebensborn anstrebt, um die Tragödie der Kinder, die in Lebensborn-Heimen aufgezogen wurden, an die Öffentlichkeit zu bringen?
Schritt für Schritt kommen belastende Geheimnisse an die Oberfläche.
DIENSTAG 28 NOV. (20Uhr
MITTWOCH 29 NOV. (18Uhr)Die Beschissenheit der Dinge
Regie: Felix van Groeningen. Belgien. Niederlande 2009. 110 min. Farbe. Originalsprache mit französischen Untertiteln
  Gunther Strobbe, 13 Jahre alt, lebt mit seinem Vater und seinen drei Onkeln unter einem Dach bei seiner Großmutter. Die Strobbes streunen täglich durch die Bars von Reetveerdegem und verteidigen bei ihren groß angelegten Trinkgelagen mit Fäusten die Familienehre. Diese Alltagsroutine findet ihr plötzliches Ende, als die Sozialarbeiterin Nele Fockedey Gunther dazu zwingt, seine Familie zu verlassen. Einige Jahre später wird Gunther unerwünscht Vater eines Kindes. Kann er sein Leben noch zum Guten wenden oder ist es schon zu spät, um die ganze Beschissenheit der Dinge hinter sich zu lassen?
MITTWOCH 29 NOV. (20Uhr)
DONNERSTAG 30 NOV. (18Uhr)Lady Macbeth
Regie: William Oldroyd. Großbritannien 2016. 89 min. Farbe. Originalsprache mit französischen Untertiteln.
  1865, auf dem Land in England. Katherine führt ein trostloses Leben, ohne einen Funken Liebe verheiratet mit einem Lord, dessen schmuckloses Anwesen keinerlei Freude in sich birgt. Weit weg von ihrer Familie wird ihr selbst das Betreten der sie umgebenden Natur verboten, und so verzehrt sie sich vor Langeweile. Als eines Tags ihr Mann und ihr Schwiegervater unter geschäftlichem Vorwand zu einer Reise aufbrechen, erlaubt sich die junge Frau, wieder aufzuleben, verliebt sich in einen jungen Pferdeknecht, der auf den Ländereien ihres Mannes arbeitet und wird schließlich von der Leidenschaft gepackt.
Von diesem übermächtigen Gefühl getrieben reifen in Katherine Strategien zur Bewahrung ihrer neu gewonnenen Freiheit heran.
FREITAG 01. DEZ. (20UhrTruman
Regie: Cesc Gay. Spanien 2016. 108 min. Farbe. Originalsprache mit französischen Untertiteln
  Tomás, ein Mathematikprofessor, verlässt seine Familie in Montreal und macht sich auf nach Madrid, um Julián wiederzutreffen, einen einzelgängerischen und mürrischen Schauspieler. Dieser hatte die ihm vorgeschlagene medizinische Behandlung verweigert  und den Entschluss gefasst, sein Leben endlich nach seinen ganz eigenen Vorstellungen zu leben. Julián ist nun dabei, vor seinem Ableben seine persönlichen Angelegenheiten mit größter Sorgfalt zu regeln, darunter, und vor allem, all das, was seinen Hund, den treuen Truman, betrifft.

Zurück