Filmvorführung | Begegnung mit der Regisseurin Meteorstraße - Aline Fischer

Meteorstraße - Aline Fischer ©Aflam

Do, 23.11.2017

MuCEM

Auditorium Germaine Tillion 1, esplanade du J4, 2e
13002 Marseille

Im Rahmen der 5. Rencontres internationales des cinémas arabes

Vom 21. bis zum 26. November 2017 findet in Marseille die 5. Ausgabe der Rencontres internationales des cinémas arabes statt. Organisiert wird das Filmfestival von Aflam in Partnerschaft mit dem MuCEM, der Villa Méditerrannée und dem Cinéma les Variétés.

Meteorstraße, Eröffnungsfilm der 66. Berlinale, Perspektive Deutsches Kino, feiert seine Premiere in Marseille!

Meteorstraße
Regie: Aline Fischer 
Deutschland, 2016, 84 Minuten, Spielfilm

Die Meteorstraße liegt unmittelbar hinter der Start- und Landebahn des Flughafen Berlin-Tegel. Hier wohnen die palästinensischen Brüder Lakdhar und Mohammed in einer heruntergekommen Wohnung. Alleine, ohne ihre Eltern, denn die wurden in den Libanon abgeschoben. Das Leben in der Einflugschneise, der ohrenbetäubende Lärm : Unweigerlich werden Erinnerungen an den Krieg in der Heimat wach. Der Film erzählt vom Nicht-Ankommen, von unbändiger Hoffung, vom ständigen Scheitern und von der Suche nach Anerkennung, Zugehörigkeit und Identität.

Mit Hussein Eliraqui, Oktay Inanç Özdemir, Bodo Goldbeck, Sebastian Günther

Vorführung in Anwesenheit der Regisseurin.

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Aline Fischer lebt und arbeitet in Frankreich. Nach einem Studium der Politikwissenschaften, studierte sie Regie in Lussas und an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf in Potsdam.
Aline Fischer hat zahlreiche Dokumentarfilme (Le Soldat de Banja Luka, 2010 ; Der Grüne Stern, 2014 ; The Wild West, 2010) und Kurzfilme gedreht.
Ihre Arbeiten beschäftigen sich hauptsächlich mit der sozialen Konstruktion von Geschlecht und ihrer Grenzen. Zur Zeit befindet sie sich in Residenz bei der Camargo Foundation in Cassis.

 






 

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