Debatte Tête-à-tête

Tête-à-tête © Goethe-Institut Nancy

Do, 21.11.2019

Faculté de Droit, Economie et Administration de Metz, Université de Lorraine, Metz

Faculté de Droit, Economie et Administration
Ile du Saulcy
CS 80428
57045 Metz Cedex-1

Deutsch-französische Reflektionen: politische Ökologie


Für die Diskussion „Tête-à-tête“, werden jeweils ein*e Referent*in aus Deutschland und Frankreich eingeladen, um sich über ein aktuelles Thema auszutauschen. Die „Tête-à-tête“ finden zweimal im Jahr abwechselnd in Lorraine und in Saarbrücken statt.

Die nächste Debatte stellt folgendes Thema in den Vordergrund:

Politische Ökologie, zwischen Protestideologie und Regierungsbeteiligung

Mit den letzten Europawahlen scheint die Jugend wieder an die politische Ökologie anzuknüpfen. Auch wenn die Energiewende mittlerweile Eingang in die Parteiprogramme beinahe aller politischer Parteien gefunden hat, scheint den Umweltparteien in Frankreich wie in Deutschland eine glorreiche politische Zukunft bevorzustehen. Gleichzeitig zeigen die Amtsniederlegung von Nicolas Hulot als Umweltminister sowie die Debatten zu einer eventuellen grün-schwarzen (Kiwi-)Koalition, dass auch 30 Jahre nach Beginn der Auseinandersetzung zwischen Fundis und Realos innerhalb der Grünen die Regierungsbeteiligung und die Besetzung politischer Spitzenämter durch Vertreter der Umweltparteien nicht selbstverständlich sind. Es lohnt sich entsprechend, den Blick sowohl auf die Geschichte sowie die aktuelle Situation der Umweltparteien in Deutschland und Frankreich zu werfen.


Die Debatte wird moderiert von Olivier Hanse von der Université de Lorraine in Metz.

Referent*innen:
Sébastien REPAIRE
Sciences Po - Institut d’Études Politiques de Paris

Annette LENSING
Université de Caen - Normandie

Organisiert von Pôle France und dem Centre franco-allemand de Lorraine (CFALOR), in Kooperation mit dem Goethe-Institut Nancy und dem Institut français Saarbrücken.

 

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