Film Vergiss mein nicht

Vergiss mein nicht © Dissidenz Films

Sa, 21.11.2020 -
So, 22.11.2020

Online

Samedis du cinéma allemand - En ligne

Ein Film von David Sieveking, DE 2012, Deutsch mit französischen Untertiteln, 92 Min., Stream online
 
Dokumentarfilmer David Sieveking nimmt uns mit auf eine ungemein persönliche Reise seiner Familie. Seine Mutter Gretel leidet an schwerer Demenz. Um seinem Vater etwas Last von den Schultern zu nehmen, zieht David für einige Wochen wieder bei seinen Eltern ein, um seine Mutter zu pflegen, während sein Vater Malte einige Zeit neue Kraft tankt. Dabei begleitet er die Pflege und das Leben seiner Mutter mit der Kamera. Obwohl sich Gretels Krankheit immer wieder deutlich zu erkennen gibt, verliert die Frau nicht ihren Lebensmut und steckt damit auch ihren Sohn an. Durch ihre offene und ehrliche Art lernt David seine Mutter noch einmal ganz neu und von einer ganz anderen Seite kennen. Durch den Film setzt er ein Mosaik seiner Familiengeschichte zusammen, das als Krankheitsfilm gedacht war und schlussendlich ein Liebesfilm wurde.

„Aus der Tragödie meiner dementen Mutter ist kein Krankheits-, sondern ein Liebesfilm entstanden, der mit melancholischer Heiterkeit erfüllt ist.“ David Sieveking
 
David Sieveking wurde 1977 in Friedberg geboren und ist Filmregisseur, Drehbuchautor, Filmeditor und Filmproduzent. Er lebt in Berlin. Neben Vergiss mein nicht realisierte er auch David Wants to Fly (2010) und Eingeimpft (2017).
 
Der Film steht am Samstag, den 21. November ab 11h00 für 24 Std. online zur Verfügung. Der Zugang zum Film ist kostenlos, aber nur in Frankreich möglich. Bitte melden Sie sich bis zum 20. November um 9h00 per E-Mail an

film-paris@goethe.de
,

um die Zugangsdaten zu erhalten.


 
In Zusammenarbeit mit Dissidenz Films




 

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