Ausstellung Paradigmes indécis

Drawing Now (Ausschnitt) Photo : © Tim Plamper

Do, 09.02.2017 -
Do, 30.03.2017

Goethe-Institut Paris

17 avenue d'Iéna
75116 Paris

Die zeitgenössische deutsche Zeichenkunst

Im Rahmen der Messe für zeitgenössische Zeichenkunst Drawing Now Paris wirft das Goethe-Institut Paris in Kooperation mit  der Galerie Michael Sturm, Stuttgart, der Galerie Heike Strelow, Frankfurt, der Galerie Patrick Heide, London, und der Galerie Suzanne Tarasieve, Paris, ein Schlaglicht auf die junge, deutsche Zeichenkunst.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Pius Fox, Astrid Köppel, Tim Plamper und Katrin Ströbel.
 
Vernissage am Mittwoch 8. Februar, 19 Uhr, in Anwesenheit der Künstler
Kuratoren: Tristan van der Stegen und Katharina Scriba
 

Pius Fox

Während seine früheren Werke eher von figurativen Elementen durchzogen waren, zeichnen sie sich heute durch einen klaren Stil geometrischer Formen aus, die er sorgsam komponiert zumeist auf Papier oder Leinwand bringt. Seit 2009 präsentiert Fox seine Werke regelmäßig in Solo- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland.
Gemeinsam mit anderen Künstlern zeigte er zuletzt Arbeiten im Rahmen von „House Hold Fold“ bei Patrick Heide Contemporary Art, London. Fox letzte Soloausstellungen umfassten neben seiner Reihe „Slumber“ in der Galerie Martin Mertens, Berlin, die Ausstellung „New Positions“ auf der Art Cologne, Köln, sowie das Projekt „Pius Fox“ in der Galerie Conrads, Düsseldorf.

Astrid Köppe

Neben der Zeichnung verwendet Astrid Köppe Elemente der Schildermalerei, bevorzugt die Technik der Emaille auf Stahlblech, eine Glastechnik, die handwerkliche und industrielle Fertigung vereint.
Dafür sprüht Köppe zuerst eine Schicht aus gemahlenem Glas auf eine Metallplatte, lässt diese dann trocknen, um sie anschließend bei 800 Grad im Ofen zu brennen. Dadurch erreicht sie eine Grundierung, auf der sich verschiedenste Formen entfalten können. Ihre immer wieder unterschiedlichen Variationen, die mal symmetrisch, mal verspielt, häufig irritierend daherkommen, fordern den Betrachter heraus.

Tim Plamper

Seine  Fotografien, Videos und Installationen provozieren den Betrachter durch ihr komplexes Spiel mit der Wirklichkeit. So thematisiert Plampers Serie „Handlung“ Bilder von Bildern eines Bildes. Mit dieser vielfach gebrochenen Wirklichkeit des Ausgangsmotivs verwandelt Plamper einen fotografisch erfassten Ausschnitt der Realität in eine künstlerische Fiktion und konfrontiert den Betrachter auf diese Weise mit der Frage nach der Bedeutung von Wahrheit und Wirklichkeit
Darüber hinaus versteht sich Tim Plamper als Zeichner. Viele seiner Arbeiten entstehen zu einem wesentlichen Teil am Computer. Digitales Skizzieren ermöglicht es ihm die Bilder aus seinem eigenen Fotoarchiv durch Kombination und Überlagerung zu transformieren.  

 

Katrin Ströbel

Seit 2002 werden ihre Arbeiten regelmäßig in Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert. Inhaltlich setzen sich Ströbels Zeichnungen, Installationen und Videos mit kulturellen Codes, (Bild-)Sprachen und visuellen und verbalen Zeichensystemen auseinander.
Durch längere Auslandsaufenthalte in Afrika, Amerika und Asien sind gesellschaftspolitische und soziale Themen wie Flucht und Migration, das Verhältnis von Individuum und öffentlichem Raum, transkulturelle Kommunikation und postkoloniale Konstellationen zu einem zentralen Motiv ihrer Arbeiten geworden.


 

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