Konzert Ensemble Quentin Le Jeune

Von links nach rechts stehend: Jean-Christophe und Agnès Lamacque mit ihren Geigen, Françoise Depersin (Cembalo), Carole Carrive mit ihrem Cello Photo (détail): © Jean-Luc et Françoise Ziegler

Di, 21.11.2017

Goethe-Institut Paris

17 avenue d'Iéna
75116 Paris

Classique en suites

Jean-Christophe et Agnès Lamacque, Geigen
Françoise Depersin, Cemballo
Carole Carrive, Cello

Programm: Triosonaten
  • Antoine Dauvergne  (1713-1797)
  • Julien-Amable Mathieu  (1734-1811)
  • Jean Pierre Guignon (1702-1774)
  • Johann Stamitz (1717-1757)

Die Musiker des Ensemble Quentin le jeune sind Liebhaber der Barockmusik. Benannt haben sie sich nach dem talentierten Jean-Baptiste Quentin, dessen Werk sie für sich neu entdeckten. Damit vertreten sie die herausragende Violinschule, der dieser Komponist an der Seite von Guignon, Guilleain, Mondonville und Leclair angehörte, ohne das oftmals sehr glühende virtuose italienische Barockrepertoire in den Hintergrund zu stellen. Mit Interpretationen von alter Musik versucht das Ensemble Quentin le jeune dem zeitgenössischen Publikum jenes oftmals verkannte Repertoire näherzubringen. 
 
Nach einer Wiederbelebung der bedeutenden Musikmäzenin Madame de Pompadour zeichnet das Ensemble Quentin le jeune nun das musikalische Portrait zwei außergewöhnlicher Frauen: Adélaïde und Victoire. Die beiden Töchter von Louis XV waren sowohl leidenschaftliche Konzerthörerinnen, ausgezeichnete Interpretinnen als auch aufmerksame Mäzeninnen.

Mit Antoine Dauvergne, ihrem Kompositionslehrer, Jean-Pierre Guignon ihrem Geigenlehrmeister, Julien-Amable Mathieu, der ihnen seine Triosonaten widmete und schließlich mit Johann Staitz, den Adélaïde ganz besonders liebte, führt uns das Ensemble Quentin le jeune in den Salon dieser vollendeten Musikerinnen ein. 
 

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