Podiumsgespräch Hannah Arendt

Foto von Hannah Arendt © alle Rechte vorbehalten

Fr, 24.11.2017

Goethe-Institut Paris

17 avenue d'Iéna
75116 Paris

Mit dem Kopf durch die Wand

In den Arendt-Archiven in New York fand die Herausgeberin Karine Biro bislang unveröffentlichte Texte von und über Hannah Arendt. Sie entstanden vor allem während der Zeit ihres Pariser Exils zwischen 1933 und 1940 und zeigen Hannah Arendts literarische, von Rilke und Kafka beeinflusste Seite.

Diese frühen Texte werden uns in der zweisprachigen Ausgabe À travers le mur dank der Übersetzung von Diane Meur zugänglich gemacht. Außerdem beleuchten ebenfalls bisher noch unveröffentlichte Texte aus dem Tagebuch ihrer Mutter Martha Arendt die ersten zwölf Lebensjahre der später großen Philosophin.
Hannah Arendt ist insbesondere für ihre Arbeiten zum Totalitarismus und für ihr Konzept der „Banalität des Bösen“ bekannt.
 
Durch Lesung und Gespräch mit Karin Biro und Diane Meur führt Margarete Rocholl (Universität Paris-Sorbonne). Dabei werden auch bislang unbekannte Einblicke in Hannah Arendts Leben und Gedankenwelt gegeben und exemplarisch die Situation von Exilautoren zur Zeit des Dritten Reiches und die Relevanz von Erinnerungsarbeit erörtert.
 
In Zusammenarbeit mit den Editions Payot und Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.

 

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