Ausstellung Cristal réel

Zwei Kristallogramme und ein Quarz Beryl n°1, Série "Cristallogrammes, after Alfred Ehrhardt" © Isabelle Le Minh / ADAGP, Paris 2019 - Quarz mit Zonarstruktur, Brasilien, Sammlung der Universität Freiburg, 1938-39 © Alfred Ehrhardt Stiftung

Mi, 22.05.2019 -
So, 01.09.2019

Goethe-Institut Paris

17, avenue d'Iéna
75116 Paris

Alfred Ehrhardt und Isabelle Le Minh

Vernissage am Mittwoch, den 22. Mai um 19 Uhr in Anwesenheit von Isabelle Le Minh, Sonia Voss (Kuratorin) und Christiane Stahl (Direktorin der Alfred Ehrhardt Stiftung)

Das Goethe-Institut präsentiert die Ausstellung Cristal réel, welche auf einem der bemerkenswertesten Werke Alfred Ehrhardts - seinen Fotografien von Kristallen und Mineralien - basiert. Dabei zeigt die Ausstellung sowohl Werke von Alfred Ehrhardt (1901-1984), eines Vertreters der fotografischen Avantgarde Deutschlands in Anlehnung an das Bauhaus, als auch Werke der zeitgenössischen, deutsch-französischen Fotografin Isabelle Le Minh, welche die Werke von Meisterfotografen in einer aktuellen Position aufgreift. Diese „Ausübung der Bewunderung“, die sie durch das Transformieren von Ehrhardts Kristallen und Mineralien erbringt, unterstreicht den künstlerischen und wissenschaftlichen Ansatz des Fotografens. Ebenso untermalt sie den Einfluss der Lehre des Bauhauses auf Ehrhardts Werk.

In zwei eigens für das Goethe-Institut produzierten Serien (Kristallklar und Cristallogrammes) spielt sie mit dem ambivalenten Charakter der Fotografie, zum einen durch Dokumentation, zum anderen durch subjektive Konstruktion, und auch mit den Kristallen, die für Ehrhardt Forschungsobjekte sowie eine Unterstützung der ästhetischen Weltwahrnehmung darstellen.

Kuratorin der Ausstellung : Sonia Voss

Artist Talk mit Isabelle Le Minh am 5. Juni
 
Im Rahmen der Reihe „100 Jahre Bauhaus“

Mit freundlicher Unterstützung des Fonds PERSPEKTIVE für zeitgenössische Kunst & Architektur des Bureau des arts plastiques des Institut français. Dieser Fonds wird gefördert durch das französische Kulturministerium und das Goethe-Institut.
 

Zurück