Film Das doppelte Lottchen

Szene aus dem Film 'Das doppelte Lottchen'. Die beiden Mädchen Lotte und Louise mit ihren Eltern im Auto Foto (Ausschnitt): © MFA Film Distribution e.K.

Sa, 29.06.2019

Cinéma L'Arlequin

76 rue de Rennes
75006 Paris

Samedis du cinéma allemand

Regie: Josef von Báky. Drehbuch: Erich Kästner, Deutschland 1950, schwarz-weiß, v.o.s.t.fr., 105 min., ab 7 Jahren
 
Louise und Lotte, zwei 10-jährige Mädchen, die sich zum Verwechseln ähnlich sehen, treffen sich in einem Feriencamp. Nachdem sie Freundinnen geworden sind, entdecken sie, dass sie in Wahrheit Zwillinge sind, die bei ihrer Geburt getrennt wurden. Um das Geheimnis ihrer Trennung zu lüften, hecken sie einen Plan aus: Louise geht anstatt Lotte zurück zu der Mutter nach München, während Lotte an Louises Stelle nach Wien zum Vater reist.

In einem Brief an seine Mutter schrieb der jugendliche Erich Kästner: „Wenn ich 30 bin, will ich, dass man meinen Namen kennt.“ 1929, als er 30 Jahre wurde, veröffentlichte er sein erstes Kinderbuch Emil und die Detektive, das sofortigen Erfolg erfuhr. Ein Grund dafür war Kästners Bruch mit der klassischen Erzählart in Kinderromanen seiner Zeit. Anstatt moralisierender Märchen, die in einer fantastischen, kunstvollen Welt spielen, thematisiert Kästner gegenwärtige Fragestellungen. Seine Figuren stammen aus unterschiedlichen Milieus realer Orte.

Anlässlich des 120. Geburtstages von Erich Kästner präsentiert das Goethe-Institut zwei filmische Adaptionen seiner Werke.
 
Der Film wird vorgestellt von Manon Koken, Kulturvermittlerin im Studio des Ursulines.
 
 

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