Literaturgespräch Ferdinand von Schirach

Porträt von Ferdinand von Schirach Foto (Ausschnitt) : © Michael Mann

Mo, 24.02.2020

Goethe-Institut Paris

17, avenue d'Iéna
75116 Paris

Strafe

Mit dem Autor und seiner Übersetzerin Rose Labourie
Moderation: Catherine Pont-Humbert

Ferdinand von Schirach beschreibt in seinem neuen Buch Strafe zwölf Schicksale. Er zeigt, wie schwer es ist, einem Menschen gerecht zu werden und wie voreilig unsere Begriffe von "gut" und "böse" oft sind. Dabei verurteilt er nie. In ruhiger, distanzierter Gelassenheit und zugleich voller Empathie erzählt er von Einsamkeit und Fremdheit, von dem Streben nach Glück und dem Scheitern. Seine Geschichten sind Erzählungen über uns selbst und laden zum Nachdenken über die verschiedenen Formen gesellschaftlicher Gewalt ein.

Ferdinand von Schirach, 1964 in München geboren, ist seit 1994 als Strafanwalt in Berlin tätig. Seine Erzählungsbände Verbrechen und Schuld und die Romane Der Fall Collini und Tabu wurden zu millionenfach verkauften Bestsellern, durch die er internationale Bekanntheit erlangte.
 
Rose Labourie ist als Übersetzerin aus dem Deutschen und Englischen tätig. Sie hat vor allem die Werke von Juli Zeh, Ferdinand von Schirach, Mareike Krügel, Karin Kalisa und Sibylle Berg übersetzt.
 
Catherine Pont-Humbert, heute Lehrbeauftragte für Literatur an der Universität Paris IV-Sorbonne, produzierte früher für France Culture. Die Journalistin und Literaturkritikerin hat selbst mehrere Bücher veröffentlicht.
 
In Zusammenarbeit mit dem Verlag Gallimard
 

Zurück