Online – Buchgespräch Berlin: Biographie einer großen Stadt

Portrait von Jens Bisky © Bernhard Link Farbtonwerk

Do, 02.04.2020 -
Mi, 29.04.2020

Online

Zehn Fragen an Jens Bisky

Vidéolitté #1

ONLINE-BUCHGESPRÄCH (Film, 30 Min.)
 
Her mit den Fragen! Nehmen Sie von Ihrer Couch aus an VIDÉOLITTÉ teil, unserem virtuellen und partizipativen Literaturgespräch mit Jens Bisky. Der Autor wird in einem Video rund um sein kürzlich erschienenes Buch Berlin. Biographie einer großen Stadt (Rowohlt, 2019) Ihre sowie die Fragen der Historikerin Sonia Combe (Centre Marc Bloch Berlin) beantworten.
 
Wie kann ich teilnehmen?
Ganz einfach: stellen Sie bis spätestens 15. April all Ihre Fragen über die deutsche Hauptstadt, ihre Geschichte und über das Buch von Jens Bisky in Form von Kommentaren unter diesem Facebook-Post. Die Fragen werden vor dem Videodreh an Jens Bisky übermittelt.
 
Das gefilmte Ergebnis wird am 29. April auf der Facebook-Seite des Goethe-Instituts Paris veröffentlicht.

 
Berlin: Biographie einer großen Stadt

Parvenü der Großstädte, Labor der Moderne, Symbol des zerrissenen 20. Jahrhunderts: In Berlin konzentriert sich nicht nur deutsche, sondern auch europäische Geschichte. Die Stadt zeichnet sich wie keine andere durch ihre Verwandlungsfähigkeit und Offenheit aus: für die verfolgten französischen Hugenotten und die Denker der Aufklärung; später als Metropole der Proletarier und Großindustriellen, der Künstler und Journalisten und als „Place to be“ der Goldenen Zwanziger.
Jens Bisky legt eine Gesamtdarstellung der Geschichte Berlins vor, wie es sie seit Jahrzehnten nicht gegeben hat, vom Dreißigjährigen Krieg bis in die Gegenwart. Die Fragen stellt unter anderem die Historikerin Sonia Combe (Centre Marc Bloch Berlin).
 
Jens Bisky, geboren 1966 in Leipzig, studierte Kulturwissenschaften und Germanistik in Berlin. Er schrieb für die Berliner Zeitung und ist seit 2001 Feuilletonredakteur der Süddeutschen Zeitung. Zudem ist er Autor mehrerer vielbeachteter Bücher, darunter Geboren am 13. August (Rowohlt, 2004), Kleist. Eine Biographie (Rowohlt, 2007) und zuletzt Unser König. Friedrich der Große und seine Zeit (Rowohlt, 2011). 2017 wurde Bisky von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay ausgezeichnet.
 
 
Sonia Combe ist Historikerin am Centre Marc Bloch Berlin. Ihre Forschungsprojekte widmen sich der Zeitgeschichte und dem kollektiven Gedächtnis (post-)kommunistischer Systeme Osteuropas. Sie stützt sich hierfür insbesondere auf mündliche Geschichtsquellen und Zeugenaussagen. Sonia Combe interessiert sich darüber hinaus für gesellschaftliche Phänomene, die die Geschichtsschreibung beeinflussen können. Sie veröffentlichte kürzlich La loyauté à tout prix. Les floués du "socialisme réel" (Le bord de l'eau, 2019). 
 
 
Im Rahmen des Projektes „Das politische Buch“ in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Frankreich

 

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