Film / Gespräch Sperrmüll

Foto der vier Mitglieder der Jugendband © DEFA-Stiftung, Heiko Koinzer

Do, 17.06.2021

Goethe-Institut Paris

17, avenue d'Iéna
75116 Paris

Films d’Allemagne(s). 1978 – 2020

Mit Helke Misselwitz, Filmemacherin und Agnès Wildenstein, Kuratorin (im Video)

Von Helke Misselwitz, Deutschland, 1990, 35 mm, 72 Min., Farbe, auf Deutsch mit französischen Untertiteln

Frühjahr 1989. Eine Gruppe von jungen Musikern finanziert ihre Rockband durch das Recyceln von Müll. Sie nennen sich Sperrmüll und sind Ausdruck der Revolte junger Menschen, die in den Wohnsiedlungen aufgewachsen sind.
Helke Misselwitz präsentiert ein Bild der Jugend fernab der offiziellen Klischees. Sie konzentriert sich auf die Charaktere von Enrico und seiner Mutter. Als seine Mutter beschließt, einen Mann aus dem Westen zu heiraten, zieht er es vor, in Ost-Berlin zu bleiben. Die Ereignisse überschlagen sich und die Mauer fällt fast vor den Augen des Betrachters. Die Sperrmüll-Band steht der Wiedervereinigung kritisch gegenüber. 
 
In Zusammenarbeit mit dem Jeu de Paume im Rahmen der Michael Schmidt Ausstellung (8.6. - 18.7.)

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