Musik Jazzdor – Jazzpassage-Abend

Jazzpassage-Abend, 09.11.2019, Jazzdor 2019 A. Takase © Thomas Ernst. D. Erdmann © Patrick Lambin. R. Huby © Bruno Charavet

Sa, 09.11.2019

Cité de la Musique et de la Danse Strasbourg (Auditorium)

1, place Dauphine
67000 Strasbourg

Aki Takase | Daniel Erdmann | Unbroken

Dieses Jahr feiern die deutsch-französischen Jazzpassage-Abende, organisiert von dem Festival Jazzdor und dem Kulturbüro Offenburg mit der Unterstützung des Vereins Jazzé Croisé, ihr 17. Jubiläum. 
 

AKI TAKASE – DANIEL ERDMANN
Deutschland | Frankreich
Aki Takase, Klavier | Daniel Erdmann, Tenorsaxophon & Sopran
 
Die japanische Pianistin Aki Takase, 1948 in Osaka geboren und in Berlin lebend, ist eine der größten Figur des zeitgenössischen Jazz weltweit. Als junge Wunderpianistin begann sie in die Vereinigten Staaten, bevor sie nach Europa kam und zu einer der führenden Figuren in einer Jazzbewegung zwischen Tradition und Moderne wurde. Mitte der 90er Jahre unterrichtete sie Improvisation in der Jazzklasse am Nationalkonservatorium „Hanns Eisler", in der damals Daniel Erdmann studierte. Aki Takase lud Daniel Erdmann ein, in ihrem Sextett zu spielen, mit einigen der größten Musiker der Berliner Szene der 90er Jahre wie Rudi Mahall und Tony Buck. Als Daniel Erdmann im Jahr 2000 nach Paris (und dann später nach Reims) zog, trennte sich das Sextett und damit endete ihre Zusammenarbeit. Erst 17 Jahre später begannen Aki Takase und Daniel Erdmann nach einem zufälligen Treffen am Pariser Flughafen, wieder zusammen zu spielen. Aus diesem Treffen entstanden zunächst das neue Quintett Aki Takase, das 2018 ein Album für das Label BMC aufnahm, dann das Duo. Mit eigenen Kompositionen, einigen Jazzstandards und berühmten Songs ist das Thema „isn´t it romantic“ der rote Faden des Repertoires von der Compagnie Das Atelier. Es handelt sich hier um die französische Premiere dieses neuen Repertoires, an dem die beiden Musiker derzeit arbeiten und das im Rahmen des Jazzdor-Festivals präsentiert wird.
 
 
UNBROKEN
Frankreich | Norwegen | Italien
Régis Huby, Violine | Guillaume Roy, Bratsche | Vincent Courtois, Cello | Jan Bang, Elektro | Eivind Aarset, Gitarre | Michele Rabbia, Schlagzeug, Elektro
 
Im Sommer 2018 traf das Streichtrio (eine Variation von IXI, die bereits in der Vergangenheit im Kesselhaus aufgeführt wurde) auf die poetische und traumhafte Welt von Michele Rabbia, Jan Bang und Eivind Aarset in Paris auf. Eine einzigartige Musikkombination entsteht daraus, verstärkt durch die Elektromusik.
 
 
Hinweis: Drei weitere Jazzpassage-Abende im Jazzdor-Programm 2019 finden am 10. November in Strasbourg (siehe Kalender) und am 14. und 17. November in Offenburg statt, mit Joachim Kühn, dem Henri Texier Sand Quintet, dem Duo Michael Wollny & Émile Parisien und dem Émile Parisien Quartet.
 
 
In Kooperation mit dem Festival Jazzdor und dem Kulturbüro Offenburg

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