Ausstellung Struwwelpeter frisch gebürstet

Schriftzeichen "Struwwelpeter recoiffé" Foto: © alle Rechte vorbehalten

Fr, 09.11.2018 -
Do, 10.01.2019

Goethe-Institut

4 bis, rue Clémence Isaure
B.P. 11423
31014 Toulouse

In Kooperation mit dem Institut français Frankfurt

Der Struwwelpeter ist ein Bilderbuchklassiker, manche halten ihn sogar für den ersten Comic. Als Frankfurter Bub, der sich weder Haare noch Fingernägel schneiden lassen wollte, ist er international berühmt und auch in Frankreich bekannt. Womöglich wurde sein Autor, der Frankfurter Psychiater Heinrich Hoffmann, der zum Teil in Paris studierte, von französischen Karikaturen über Haarwuchsmittel inspiriert.
 
Im Jahr 2017 war Frankreich das Gastland der Frankfurter Buchmesse. Zu diesem Anlass konzipierten das Struwwelpeter-Museum Frankfurt und das Institut franco-allemand IFRA / Institut français Frankfurt gemeinsam eine Ausstellung, um das Thema Struwwelpeter neu zu interpretieren. Dafür baten sie ausgewählte frankophone Autoren und Illustratoren, ihre Version der klassischen Struwwelpeter-Geschichten künstlerisch umzusetzen.
 
Der Kinderbuchfigur, die in Frankreich als „Pierre l´Ébouriffé“ oder „Crasse-Tignasse“ bekannt ist, widmeten sich insgesamt 14 Künstler: Albertine (CH), Blexbolex (F), Anouck Boisrobert und Louis Rigaud (F), Marc Boutavant (F), Anne Brouillard (B) Kitty Crowther (B), Claude K. Dubois (B), Marianne Dubuc (CAN), Chen Jiang Hong (F), Emmanuelle Houdart (CH), Edouard Manceau (F), Anaïs Vaugelade (F) und Christian Voltz (F). Sie schufen Werke als Bilder mit und ohne Text, als 3D-Illustrationen oder als Skulpturen.
Ergänzt wird die Ausstellung durch neuere deutsche Positionen rund um den Struwwelpeter. Ein historischer Rückblick sowohl auf die Geschichte des deutschen Struwwelpeters als auch auf die 1860 beginnende französische Editionsgeschichte von Heinrich Hoffmanns Bilderbuch wird ebenfalls gewährt.
Nun tourt „Struwwelpeter recoiffé“ durch verschiedene Goethe-Institute in Frankreich und Belgien.

 

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