Literaturgespräch Olivier Guez: „La disparition de Josef Mengele“

Porträt von Olivier Guez Foto (Auschnitt): © JF PAGA5

Do, 26.10.2017

Goethe-Institut Paris

17 avenue d'Iéna
75116 Paris

In Anwesenheit des Autors
Moderation: Catherine Pont-Humbert

1949 flüchtet Joseph Mengele, der frühere Folterarzt von Auschwitz, nach Argentinien und versucht, ein neues Leben zu leben. Aber die Verfolgung wird von dem Mossad und von dem Nazi-Jäger Simon Wiesenthal wieder aufgenommen. Als Flüchtling lebt Mengele isoliert in Brasilien und rettet sich von einem Versteck ins nächste. 1979 findet man ihn ertrunken an einem brasilianischen Strand auf. Der Essayist und Romanautor Olivier Guez schildert die dantesche Odyssee von Josef Mengele und seine dreißig Jahre dauernde Flucht nach Kriegsende.
 
Der 1974 in Straßburg geborene Olivier Guez ist Essayist, Romanautor und Journalist. Er arbeitete unter anderem für Le Monde, Le Point, die New York Times und die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Olivier Guez ist außerdem Drehbuchautor. 2016 erhielt er für Der Staat gegen Fritz Bauer den deutschen Preis für das beste Drehbuch.
 
Der bei Grasset erschienene Roman La disparition de Josef Mengele ist für die Prix Médicis, Goncourt und Renaudot nominiert.

Zurück